Dback

Kung Hei Fat Choi! Long Live the rabbit!

Hallo ihr Lieben!

Ein aufregendes Wochenende geht zu Ende! Willkommen im neuen Jahr! Year of the rabbit! May 2011 be inspiring, dazzling, healthy, full of love,  and simply AMAZING!

Friday night celebration – atmenberaubend schön! Wenn’s um’s Thema Feuerwerk geht, sind die Asiaten weltweit an der Spitze! Geschätzte 20 Minuten schoss eine Rakete nach der anderen in die Höhen über Hong Kong’s wahnsinns Skyline. Schöner wäre es jedoch gewesen, wenn die Rauchschwaden nicht von dicken Smogschichten eingefangen worden wäre. Denn nach 5 Minuten waren die roten, grünen und blauen Funken leider nur noch zu erahnen. Aber dennoch. Sehr schön!

Vor allem lustig zuzusehen, dass tausende kleine schwarze Schöpfe wie die Lemminge nebeneinander standen und mit „AAAAAHHHHH“ und „OOOOOHHH“ in den Himmel gafften. Natürlich mit der Kinnlade unten. Aber einen anderen Blick haben sie eh nicht drauf.

Auf dem Bild leider nicht so gut zu erkennen, aber der Blick aus dem Restaurant ist einfach unfassbar schön. Das ISOLA ist definitiv eine Topadresse, wenn man sowohl gut essen, als auch etwas zu sehen haben möchte. Das Dessertbuffet hat leider so laut unseren Namen gerufen, wir konnten nicht gehen, ehe wir uns nicht zu 100% sicher waren, dass aber auch wirklich jeder letzte Winkel unseres Magens voll ausgenutzt wurde. Die leicht irritierten Kellner versorgten wir mit der wahnsinns Information: „We are German. German girls can eat!“ – „Yes, we can see that…“ DANKE! Aber ohne die Grundlage wäre der Abend leider böse geendet.

Ab nach Lank Kwai Fong. Ganz andere Welt. Der HIT! Den absoluten Egobooster haben uns die Fotoanfragen einiger kleinen Chinamännchen verpasst. „Can take Foto laaaa?“ Sicher doch! Helle Augen im Doppelpack, das scheint die Menschen hier zu überfordern. Ein wenig überfordert waren allerdings auch wir. Poledancing scheint schwer im Kommen zu sein. Ich werde mir das mal beibringen lassen. So ein Bild will ich auch von mir haben…naja…lieber nicht:

Uhrzeit: 23.45

Die Nacht ist jung, die Bilder werden besser und besser! Next Stop: Tazmanian Ballroom, das Baby in der Gilbert Lieung Dynastie, dem auch das Dragon-i angehört. Sehr sehr cooler Club! Billard Tische in der Mitte, Tische drumherum, super Balkon und wahnsinns Musik! Sehr vielversprechend. Und tatsächlich sind wir auf ein paar alte Bekannte aus früheren Hong Kong Zeiten getroffen. Unser Hong Kong Drink „The Skinny Mojito“ – NO SUGAR LAAAA! Sehr köstlich! Nur zu empfehlen.

Nicht zu empfehlen sind allerdings: Jungesellenabschiede in Hong Kong! Wir sind auf diese Comicfigur gestoßen:

Also ich weiß, welches Kostüm ich zu Karneval anziehen würde, wenn ich denn im Rheinland wäre. Bin ich nicht, also bleibt dieser Anblick der Welt erspart. Muss auch erstmal einen so coolen aufblasbaren Hut finden. Sogar im kitischen China nicht so einfach.  Wer leider auf den Hut verzichten muss, aber dennoch gerne aus der Menge stechen möchte, der kann sich mit etlichen LED-Blink-Artikeln gut ausstatten. Aber vorsichtig: Eine Clown-Phobie ist wirklich nicht hilfreich:

Pia hat mir leider verboten eine engere Freundschaft mit blinkenden Teufelshörnern zu schließen. Oder ich hab’s ihr verboten? Hmm…beidenfalls war es besser so! Die Billard-Runde gewonnen, ab geht’s ins Dragon-i. Das Geniale daran: der Fußweg zwischen den Clubs beträgt maximal 30Meter. „Es macht BUMM, wenn ich dich sehe“, denn wenn eines hier unmöglich ist, dann ist es ohne Kollision von A nach B durch die Menge zu kommen. Wahnsinn, wie dämlich und automatisiert man einen Patschefuß vor den anderen setzten und dabei seine Umwelt einfach zu 100% ausblenden kann. Wie in Trance. Und das zu jeder Tageszeit. Ob mit oder ohne Alkohol…FURCHTBAR!

Das Dragon-i war unsere Endstation am Freitag. Aber das war auch gut so :) Zwischen dem Signature-Red-Toliet-Paper und kleinen GROßEN schwedischen Models ließ es sich auf jeden Fall gut aushalten. Die Musik : Mainstream in great remixes. Es gibt gar nicht viel dazu zu sagen! We simply had a blast!

Traurig jedoch eines: Mr Lieung, what happened? You have used to be such a nice guy. Das Erbegnis von panischer Angst zu alten und somit zur Ruhe kommen zu müssen – und jeder Menge Abfahrten auf Hong Kongs berühmten Skipisten. Und NEIN: Man(n) steckt sich keine Demo CDs in die Hose und NEIN man schnappt sich nicht das Mikrofon, wenn man nicht einmal drei Sätze klar voreinander bekommt. Naja, your club, your rules.

Wir hatten einen wahnsinns Abend, sind sehr gut ins neue Jahr gekommen! Und darauf kommts ja wohl an!

SCHNITT

Next morning: 11:32am

Aua. Nur eine Möglichkeit: AB IN DEN COUNTRY CLUB! Bei 22°C lässt es sich super am Pool aushalten. 5 Fresh Lemons Sodas pro Kopf, Mixed Garden Greens, Wassermelone, Charlotte Link Roman und schlafen schlafen schlafen. Es geht einfach nicht schöner. Am Abend dann freudig feststellen, dass man im Januar schon echt Farbe im Gesicht hat. Wunderbar!

Und genau diese kleinen Oasen machen Hong Kong so unverwechselbar. Vor wenigen Minuten mitten in Central, Lärm, Autos, Hochhäuser, radioaktive Gesichter, einfach BIG CITY LIFE und dann auf einmal diese Ruhe, das Meer, der Pool….einfach göttlich! Gäbe es diese Orte nicht, dann würden vermutlich 99% anstatt 75% der Ehen auseinandergehen und jeder 2. anstatt jeder 3. CEO of XYZ wäre mit Herzinfarkt im Krankhenhaus. Balsam für die Seele!

Oberstes Gebot im Club: Mobile Phones NOT allowed! Und man hält sich wirklich dran. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich diese Regel durchsetzt. Aber es funktioniert! Und es tut gut. Sooo gut. Man sieht Menschen, die sich tatsächlich UNTERHALTEN. Ohne BBM oder Whatsapp. Ohne Laptops, ohne iPads…sondern mithilfe ihrer verbalen Fähigkeiten. Mit Mimik und Gestik. Sehr sympathisch.

Als Tüpfelchen auf dem „I“ haben wir den Dragonsback (eine der schönsten HK Wanderrunden) erklommen. Panoramablick über einsame Strände, Golfplätze, das Meer und gefühlte 10.000 Berge. Hong Kong and it’s green side! Just as unique as the skyscraper jungle they call „The City that never sleeps“.

And it really never sleeps. Auf dem Heimweg, abends so um 9.30pm, sind wir ein wenig durch’s IFC – größtes Gebäude auf der Hong Kong Seite – geschlendert und stellten überrascht fest, dass es nicht einmal an verkaufsoffenen Sonntagen so voll auf der Königsallee ist. Soviel zum Thema „Money never sleeps“. Kino war leider ausverkauft!! Jeder Film!!! Auf „Shaolin“ – Cantonese with English subtitles- hatten wir wenig Lust. Das Sofa hat treu zu Diensten gestanden.

Wir lesen nun ein wenig Charlotte Link und leiten den Abend mit einem Thaidinner in SOHO ein.

Lan Kwai Fong is awaiting us!

Love and kisses

Linda and Pi

 

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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