Stro(zzi)end vor Lebensfreude

Hallo ihr Lieben,

wahnsinn, die letzten Tage, nein, WOCHEN war einfach so unwirklich schön! Irgendjemand im Kanton Zürich muss dem lieben Wettergott wohl eine ganze Stange Geld gezahlt haben, um direkt das volle Sonnenprogramm zu bekommen. Aber wer bereit ist bis zu 20.000Franken für ein Nummernschild zu zahlen, der blecht doch gerne noch ein wenig mehr, um eine traumhafte Foto und Hochzeitskulisse zu bekommen. Wir sagen NEIN zum Regen! Also, ein großes DANKE an den Mr. Anonymous BIG SPENDER.

Ich genieße einfach. Lieblingsort: Strozzi Strandhaus. Und meine Terrasse.

Sportlich, wie wir nunmal sind, haben wir 10 Kilometer Fußmarsch (5km pro Strecke) in Angriff genommen, um uns unser Lunch-Dinner zu verdienen. Queer durch Küsnacht, Erlenbach dann Herrliberg. Ach, watt schön!

Der Preis für das beste Salatdressing geht definitiv an die lieben Strozzi Lokale. Höhööö, ich darf mir nächstes mal eine Flasche für zu Hause mitnehmen….Lucky girl…Soooo gut. Und die gegrillte Dorade war (fast) so gut, wie die im Club 55. Ein kleines Stückchen St Tropez, im MAI, in Zürich.  Aber wer den See vor der Tür hat, der braucht wirklich kaum noch in den Urlaub zu fahren.

Ok, ein paar andere Gesichter tun natürlich immer gut. Und an mein geliebtes St Tropez (ich trage es immer im Herzen) kommt es auch nicht ran. Soll es aber auch nicht. Das eine ist URLAUB, das andere HEIMAT. Toll, wenn beides so wunder wunder schön ist.

Vergleicht man Strozzi und die berühmte Seerose, so steht mein Sieger ganz klar fest. Die Seerose ist (Punkt 1.) auf der falschen Seite des Sees – lang lebe die Goldküste – (Punkt 2) zu unfexibel, das Personal sagt grundsätzlich erstmal NEIN! (Punkt 3) ziemlich heruntergewirtschaftet. Das Strozzi ist auf der RICHTIGEN SEITE, mit dem Auto nur wenige Minuten entfernt, flexibel, lecker und die Küche schließt nicht um kurz nach 3. Rund um die Uhr hereinschneien, Essen bekommen, fertig. Ich spare mir also – wenn möglich – den Weg zur anderen Seite.

Ich warte noch darauf, dass mich der Alltag irgendwann einholt und sich ein „naja, nun fällt mir hier auch die Decke auf den Kopf Gefühl“ einstellt. Aber noch habe ich, als quasi Touri, einiges zu entdecken.

Heute Abend lerne ich ein weiteres Stückchen des Züricher Nachtlebens kennen. Wir gehen ins Kaufleuten. Ein alter Kasten, für mich aber neu :)

Bald wird es sicherlich so warm sein, dass man den See auch aktiv als Badenixe nutzen kann. Der Bikini liegt parat, die 30°C Grenze darf also überschritten werden. Aber die kühlen Nächte dürfen bleiben. Wunderbar! DANKE!

Eines stellt sich jedoch nachwievor als leicht problematisch dar: Shopping in Zurich

Nahezu jedes Label dieser Welt ist vertreten, aber ich glaube, die Einkäufer leiden unter regelmäßigen Fieberschüben, die immer pünktlich zur Order ihren Höhepunkt erreichen. WOOOOO sind bitte die Highlights der Kollektionen?!?!? Traut euch was. Die spießigen Societydamen können sehr wohl etwas Farbe vertragen. Und coole Schnitte. Und Understatement (nein, es muss nicht immer Gucci vorne drauf stehen). I don’t like uniforms. Never have – never will. Vera Wang hat einmal einen seh interessanten Artikel zum Thema Uniformen in ihrem Blog verfasst. LESEN!

Not macht erfinderisch, das WORLD WIDE WEB macht die ganze Welt (der Mode) absolut erreichbar. Doch ich bin Fan des „ich gehe in den Laden, suche, finde, probiere an, kaufe und freu mich“-Erlebnisses. One-Click-Shopping ist nicht so mein Ding. Außerdem schicke ich 90% der Sachen eh wieder zurück. Blööööd. Ich schaffe das schon. London is calling. Es ruft mich immer und immer lauter.

Mixed emotions: Zum einen freue ich mich so sehr auf die geile Studentenzeit, zum anderen ist es heir gerade so schön. Meine Liebsten sind hier. Aber die üppige Zahl an Ferientagen bietet mir genug Möglichkeiten, um Mama und Co. auf die Nerven zu gehen. Wuhahaha, so schnell wird mich keine los 😉 Ich ahne auch schon, wer regelmäßig bei mir auf der Matte stehen wird…I HOPE SO MOM!!!!

Die Stadt Zürich ist wirklich wunderschön, aber meine kleine Gemeinde : Küsnacht , ist auch absolut toll. Fußweg zum COOP (Supermarkt), Feinkosthaus Morreira in 4 Minuten zu erreichen, Sportfachhandel, Fitnessstudio, Wald, Apotheke, Restaurants (wirklich TOLLE Restaurants), See, Nagelstudio, Schiff, Bahn, Friseur, Cafes, Wochenmarkt, Bäckereien…….ALLES per Pedes zu erreichen. Alles Qualitativ Top! Alles in hübschen Häuschen verpackt. Ach und für die Handwerker: der Baumarkt ist auch gleich um die Ecke.

Ich liebe mein Düsseldorfer Oberkassel. Aber ich liebe mein Küsnacht mindestens genauso sehr.

Nur weiß ich noch nicht, wer mir sympatischer ist. Die Deutschen oder die Schweizer. Hmmm….no comment.

If you enjoy being amused; Schweizer Fernsehwerbung und Dauerwerbesendungen sind sehr amüsant. Schlecht synchronisiert und naja, marketing technisch eine Katastrophe. Aber daher: sehr belustigend.

Ich schaue sauge nun die letzten Sonnenstrahlen auf, wobei die Sonne schon bis 20.30 strahlt, und dann gehts ab zum Abendessen. Der Magen grummelt, der Appetit ist riesig. Klingt schonmal vielversprechend. Meine Erwartungen sind hoch! Ich werde berichten.

Mein Liebling heute Nacht:

 

Danke an Louis und Lucas für das beste Geburtstagsgeschenk! My little hotpants!


Have a wonderful Friday evening! Fernseher AUS, Tanzschuhe AN!

All my love and kisses

Linda

 

 

 

 

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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