Motherlove :)

Spätsommersonne!

Einen schönen guten Morgen ihr Lieben,

seid ihr auch mit der freudigen Erkenntnis aufgewacht, dass heute ein wunderschöner Spätsommertag bevorsteht? Ich bin zwar schon um kurz vor 7 durch die ersten Sonnenstrahlen, die in mein Zimmer vielen geweckt worden, aber auf eine sanftere Art und Weise kann man nun wirklich nicht aus den Träumen geholt werden.

Fleißig war ich auch schon, denn wenn sich die gesamte Baggage mal wieder ein Wochenende lang in Düsseldorf vereint, dann muss der Kühlschrank gefüllt sein. Morgens im Real – angenehm stressfrei.

Doch nun sitze ich hier am Schreibtisch in dem Haus, dass ich einige Jahre – und diese waren wohl sehr intensiv und wichtig – meines Lebens verbracht habe. Alles scheint vertraut und doch irgendwie fremd. Denn die Lieblingsteile meines Interiors haben bereits die Location gewechselt. Es ist einfach nicht das selbe. Also „mixed emotions“. Beruhigend zu wissen; es steht ja alles noch hier und das Haus läuft ganz gewiss nicht weg. Ich muss generell lernen mich von dem Gedanken zu befreien, dass alle Dinge endgültig sind. Denn meistens sind sie das nicht. Sicherlich verfolgt man einen Plan A und möchte diesen auch durchsetzten – wer ein wenig gesunden Ehrgeiz besitzt, versteht, was ich meine – aber ein Umdenken oder evt. ein Zurückrudern stellt noch lange lange kein Scheitern dar. Im Gegenteil. Ich finde man darf durchaus stolz auf sich sein, wenn man dazu fähig ist Entscheidungen nach dem Aspekt „was tut MIR wirklich gut“ zu fällen. Und nicht krampfhaft nach dem Motto: was wird von mir erwartet. Denn Schlussendlich muss man doch sein individuelles Glück finden. Und dieser Findungsprozess dauert nunmal individuell lange. Monate, Jahre, – Gott bewahre – Lebzeiten.

Gerade in der Jugend wird man öfter vor Weggabelungen gestellt. Man hat Angst, dass man auch ja den richtigen Pfad einschlägt. Doch wer kann uns sagen, welcher Weg „der Richtige“ ist, wenn nicht wir selbst? Und ist es ein Fauxpas, wenn man die ersten Schritte südlich nimmt, nach ein paar Metern zurückläuft und doch gen Westen geht? Denn am Ziel kommt man doch sowieso irgendwann an. Wer stets südlich um den Globus wandert, kommt auch irgendwann im Norden  an. – Einfach glauben, ist wirklich so – Und wenn man am Nordpol steht, ist jeder erste Schritt, ein Schritt richtung Süden. Wahnsinn, diese Metaphorik. 😉

Bald beginnt mein Studium und somit ist der erste Schritt genommen. Den Pfad laufe ich nun eine Weile entlang. Abbiegen kann ich später immernoch. Aber es fühlt sich richtig an. Keine Bauchschmerzen. Ob es auf lange sicht „mein Ding“ ist? Keine Ahnung, time shall tell.

Aber so ganz auf mich alleine gestellt bin ich natürlich nicht. Und ihr hoffentlich auch nicht. Es gibt da so liebe Wegweiser und Gefährten Namens Mami, Papi und Co. Aber dennoch seien alle wohlgemeinten Ratschläge mit Vorsicht zu genießen. Bekanntlich verderben zu viel Köche den Brei. Möge eurer besonders schmackhaft werden. Aber eines steht fest: Ohne Mama geht’s nicht 😉

Zum Thema schmackhaft…Linda kocht heute wieder für ihre Liebsten. Thai Suppe. Hmmmm :) Das Rezept poste ich gleich nach dem Eintrag. Dann darf fleißig nachgekocht werden. Ich freue mich übrigens über jedes Feedback!

Mein bislang treuster Wegbegleiter ist übrigens meine kleine Lola. Wahnsinn, wie viel Liebe so ein kleines Persönchen schenken kann. Und sie fordert nichts zurück. Hauptsache, sie darf dabei sein. Ich kann mir ein Leben ohne diesen Hund, nein, ohne diesen Menschen in wollig-weicher Verpackung nicht mehr vorstellen. Das war auch ein riesen Problem in Hong Kong. Nach Hause zu kommen und traurig festzustellen, dass niemand auf einen wartet ist sehr deprimierend. Nun wartet immer ein kleines schwarzes Wollknäuel darauf gestreichelt und geliebt zu werden.

Ich nutze die vorteilhafte Platzierung des Hauses natürlich aus und mache mich auf den Weg Richtung Rheinufer. Eine Runde Stöckchenwerfen. Lola hat’s verdient.

Ihr macht bitte gleich nach dem Lesen den PC aus und tut es mir gleich! Ich hoffe man sieht sich!

Bis Bald!

Love and kisses

Linda

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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