Archiv für 16. Oktober 2011

Minimaler Bewegungsradius, maximale Effizienz.

Guten Abend ihr Lieben!

Man sagt ja, wer übers Wetter redet, der hat nichts zu erzählen. Aber der Tag heute muss einfach besonders hervorgehoben werden. Was für ein Traumtag.

Für  mich ganz klar der schönste der letzten Zeit. Fast schöner als so mancher Sommertag.  Mein fauler Sonntag war echt wunderbar erholsam!

Wie es nunmal ist, wenn man ausschlafen darf: pünktlich um 7.00 gingen meine Augen auf. Hab mich dazu zwingen können, bis 8 im Bett zu bleiben, aber danach ging nichts mehr. Aber die frühen Morgenstunden sind mir die liebsten. Wenn die Welt draußen noch schläft und man das Gefühl hat, der Tag gehört einem ganz alleine. Sogar klein Lola ist bis halb 3 (!!!) im Bett geblieben. Kein Leckerchen konnte sie locken. Nichteinmal ein frisch ausgekochtes Stück Hähnchen. Ich sag ja: das ist alles, aber kein Hund! Mehr Mensch als Hund!!

Heute habe ich meine kreativen Energieen an kleinen Leinwänden ausgelebt. Ein wenig Glitzer hier, ein paar Blümchen da…herrlich kitschig das ganze. Ich verstehe so manchen Künstler, der sich wirklich nur in der Schaffung neuer Bilder und Skulpturen ausleben kann, sehr sehr gut. Meine Launen sind anhand der Dinge, die ich an den dazugehörigen Tagen „kreiere“, auch meistens ziemlich klar zu erkennen. Heute ist alles in den rosa-lila-hellgrün Farbtopf gefallen. Ich hab da draußen ja auch nur einen kitschig schönen Panoramablick, ein paar Schafe auf der Wiese und jede Menge blauen Himmel gesehen. Kein wunder also, dass sich der Disneymodus eingestellt hat. Heute war die Welt in Ordnung. Alles schön. Alles rosa.

Kennt ihr solche Tage? Ich bräuchte so eine kitschige Filmmusik, die den ganzen Tag lang im Hintergrund läuft. Dann ein paar zwitschernde Vögelchen. Ach, hin und wieder spiele ich gerne das kleine naive Mädchen, dessen welt sich um nicht als „ein bisschen Frieden dreht“. Morgen ist Montag. Montag = Unitag. dann geht der Alltag weiter. Dann verpufft die Wolke.

Aber nochmal zum Thema Kunst.

Wem Jonathan Meese kein Begriff ist, der hat die letzten Monate, ach fast Jahre, wirklich nicht viel Zeit in seine künstlerische Bildung investiert. Unsere Familie, die Züricher Gang, liebt ihn. Ich respektiere ihn. Vor allem dafür, dass man seinen – zugegeben, etwas kranken – Geist nicht authentischer darstellen kann, als er es tut. Vorbildlich. Der Mann ist sich selbst treu. Leicht verstörend sind seine Gedanken. In der Tat. Aber konzentriert man sich aufs Wesentlicher, erkennt man einen brillianten, druchgeknallten Künstler, der sich von nichts und niemandem beirren lässt. Künstler: ein beneidenswerter Beruf, wenn man ihn so richtig ausleben kann und dabei auch die finanziellen Aspekte so erfolgreich abdeckt, wie es zum Beispiel ein Meese tut. Er lebt scheinbar jeden Komplex der unterschiedlichsten Ebenen in seinen Bildern aus. Auffallend: seine Bilder sind sehr vulgär, Fekalien scheinen es ihm angetan zu haben. Düstere Farben sind vor allem sehr gerne gewählt. Eigentlich müsste er mit sich selbst wiederlich im Reinen sein. Sämtliche zehrenden Schwingunen werden ja einfach auf die Leinwand projeziert. Quasi im wahrsten Sinne des Wortes.

Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Künstler, der nur darauf wartet auszubrechen?

Ich rate euch dazu, ihn hin und wieder auch wirklich mal aus dem käfig zu lassen. Sei es als Maler, als Bildhauer, als Sänger, am Klavier oder wie auch immer. Spannungsreduktion auf allen Ebenen garantiert. Einfach mal abschalten und intuitiv loslegen 🙂

Kochen…auch Kunst! Findet ihr nicht?

Ich streu jetzt noch ein wenig Glitzer auf meine Leinwände und wünsche Euch eine gute Nacht!

Hugs and Kisses

Linni

 

Persönliche Rekorde

Hallo ihr Lieben,

während ich erneut darauf warte, dass die Wirkung des Wick Medinight Wundermittels eintritt und ich langsam ins Reich der Träume wegdämmere, melde ich mich noch einmal zu Wort.

Heute konnte ich leider nicht mit besonders tiefgründigen Artikeln dienen, was vermutlich daran liegt, dass ich keine Minute Zeit hatte, mich in Ruhe auf meine vier Buchstaben zu setzten und versuchen etwas geistreiches auf den Monitor zu zaubern.

Die 2.5 Std, die ich für die knapp 80km von meinen Großeltern bis nach Düsseldorf gebraucht habe, stellen meinen negativen Streckenrekord dar. Ich war den Tränen nahe. Irre, wie ein schlichter Stau die Nerven strapazieren kann. Der gemütliche Stadtbummel, den ich ursprünglich eingeplant hatte, ist somit auch nicht zustande gekommen.

Im Studio wars dafür erfolgreich. Singen macht Spaß und ist sooo befreiend. Bald werdet ihr sicher auch mal Ergebnisse zu hören bekommen. Noch behalte ich das ganze jedoch für mich 😀 Denn Singen ist silber, schweigen ist….

Einen absoluten Streckenrekord habe ich immerhin eben auf der Autobahn von Düsseldorf nach Bielefeld aufgestellt. 1.30Std. Juhuuuuu 😀 Es lohnt sich also wirklich, eine Nachtfahrt in Kauf zu nehmen.

Nun freue ich mich auf meinen Sonntag. Ganz entspannt. Ohne Stress. Ohne Dinge, die ich zu erledigen habe. Ohne Anforderungen, die an mich gestellt werden. Einfach nur einen Tag lang Zeit für mich gaaaaanz allein. Ok und Lola, aber die gehört zum Gesamtpaket „Linda“ einfach dazu.

Ich werde das angekündigkte kalte Sonnenwetter genießen, mir eine extra dicke Maske ins Gesicht hauen und vielleicht einen Saunagang einlegen. Kräfte tanken. Die Woche wird ereignisreich!

Nun werden langsam die Augen schwer. Die Wirkung setzt ein. Muss ich mir Sorgen machen, weil mir das grüne Teufelszeug tatsächlich schmeckt? Der erste Schritt ins Leben einer Alkoholikerin?

Wohl kaum…eher eine ungesunde Methode, die Grippe zu verdrängen, die schön länger an meiner Tür klopft. Ich lasse sie nicht rein!

Früher war ich andauernd krank. So richtig krank. Hohes Fieber, ans Bett gebunden, einfach platt! Aber das ist nun *toi toi toi* schon eine Weile her. Mein Wundermittel? Positive Energie! Versucht das mal! Placebo ist wirklich ein Phänomen für sich! Ich sage mir immerzu: ICH WERDE NICHT KRANK. Und – noch – scheint es wirklich zu funktionieren. Liegt evt. auch an den Wobenzymen, die ich nun seit einiger Zeit regelmäßig zu mir nehme.

Und an dem Calzium, dem Magnesium, dem Eisen, den Omega-3 Kapseln, den Multivitamintabletten, dem vielen Obst und Gemüse, der frischen Luft…oh Gott, ich klinge wie ein hypochondrischer Öko.

In dem Sinne gehe ich nun echt ins Bett. Um halb 1. An einem Samstag. Ich werde alt. MIST.

Betrachten wir diesen Lebensabschnitt also als Regenerationsphase. Die Spuren des exessiven Sommers zehren wohl noch an meiner Stamina.

Aber jetzt wirklich Schluß. Ich falle nun in einen Dornröschenschlaf.

Gute Nacht! Sweet dreams!

Hugs and Kisses!!

Linni

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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