Archiv für November, 2011

Dreamy

Jack Frost came around….

Einen schönen guten Abend, ihr Lieben!

Jaaa, ich war in den letzten Tages ein schlechter, fauler Blogger.

Aber manchmal überschlagen sich die Ereignisse einfach. Oder es gibt Tage an denen ich einfach mal zu müde bin, um kreativ zu sein. Es gibt auch Tage, an denen ich meine Kreativität an anderen stellen verbrauche. Ich verfüge ja auch nur über begrenzte Kapazitäten.

Ich bin heute morgen in einer Art Winter-Wonderland aufgewacht. Alles gefroren. Kleine Eiskristalle auf den Zaunpfählen. So absolut wunder wunder schön.

Dabei sind auch traumhafte Bilder entstanden!

Zum Beispiel dieses hier:

Wer genau hinsieht, der erkennt den Mond in der linken Bildhälfte. Ich finde den Anblick einfach nur bezaubernd. Dann auch noch die kitschigen Kondensstreifen rechts. Sieht doch fast nach Photoshop aus.

Ich habe nicht lange überlegt, meine dickste Daunenjacke aus dem Schrank gekramt, Lola aus dem Bett geworfen und bin einfach losgelaufen. Bestimmt eine Stunde lang. So ziemlich ohne Ziel. Wie befreiend das war. So gegen 8 war ich wieder zuhause. So frisch und wach habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.

Die Anzeichen der Erkältung mit denen ich in der letzten Nacht zu kämpfen hatte, schienen auch für kurze Zeit vergessen. Naja, der Schnupfen hält sich wacker.

Mein Mini hat heute eine neue Scheibe bekommen. Steinschlag. Doch Carglass hat leider mal wieder bewiesen, dass Deutschland leider kein Serviceland ist.

Frau am Schalter: „So Frau Seidensticker, ihr Auto wird nun im 2. Block bearbeitet und steht um 15.00 zur Abholung bereit“

Ich: „Das geht nicht, ich brauche den Wagen um 13.00. So war es auch besprochen“

Frau: „Besprochen war allerdings auch, dass sie um 11.00Uhr ihren Termin haben“

– Blick auf die Uhr – „Es ist 11.03Uhr“.

Wir haben uns letztendlich auf 14.00 geinigt, ich finde das ganze jedoch reichlich unverschämt. Vermutlich ist die Uhr in der Filiale mit Absicht um drei Minuten vorgestellt worden. Somit können sie sich nach hinten hinaus stets mehr Zeit beschaffen. Alles Ganoven. Zum Glück zahlt die Versicherung den größten Teil der Reperaturkosten. Sonst hätte ich mich gleich doppelt geärgert.

Naja, zumindest habe ich nun keine Angst mehr vor Bodenwellen. Die Scheibe sitzt.

Pünktlichkeit ist jedoch eine Tugend, die heutzutage leider ausstirbt. Dafür sind unter anderem unsere tollen Smartphones zu verantworten. Man erscheint einfach nicht mehr pünktlich, man schickt eine SMS/Whatsapp etc. Nachricht mit der Tatsache, dass man später erscheint. Man neigt auch dazu schnell einmal „Phantomkopfschmerzen“ als Vorwand zu nehmen, ein Treffen kurzfristig aufzuheben, da man schlicht keine Lust hat. Eine Kurznachricht ist ja auch so herrlich unpersönlich. Es geht so schnell. Oftmals schreibt man schneller, als man eigentlich denkt. Früher gab es keine Handys. Wenn man sich für Mittwoch um 15.00 bei Cafe Knigge verabredet hat, dann musste man auch erscheinen, es sei denn man wollte den anderen bewusst sitzen lassen. Das wäre moralisch jedoch nicht wirklich vertretbar…

Ich gebe mir immer sehr große Mühe pünktlich zu sein. Das wird oft sogar als „spießig“ beschrieben. Ich verstehe jedoch nicht was daran spießig sein soll. Noch weniger verstehe ich, warum man nicht verdammt nochmal um 20.30Uhr im Restaurant auftauchen kenn, wenn es seit Tagen so besprochen ist. Der Bahnplan ist für das nächste Jahr einsehbar. Der Ablauf beim Schminken wird wohl auch nicht das erste Mal durchgeführt werden. Fußwege sind auch ab zu schätzen. Das sind für mich alles keine Gründe. Gebt Euch doch bitte einfach ein wenig mehr Mühe, jeder kann es schaffen! 😉

Pünktlich sein ist uncool – eine weit verbreitete Einstellung. Das ist mir letztens wieder aufgefallen, als ich wie bestellt und nicht abgeholt als einzige pünktlich die Düsseldorfer Altstadt aufgesucht habe und gefühlte 10 Stunden auf den Rest der Truppe warten musste. Allein. Zerbrechlich. Einsam… 😉

Die tiefenpsychologische Deutung des Pünktlich seins lässt mich folgene Schlüsse ziehen:

1) Bist du pünktlich – bist du ein Spießer. Ein einfaches und vernichtendes Urteil  -> Du hast nichts anderes zu Tun, als genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erscheinen. Du bist also nicht nur spießig, sondern auch langweilig. Dein Horizont ist von hier bis zur nächsten verplanten Stunde in deinem Terminplaner begrenzt. Du bist weder spontan, noch interessant. Und außerdem bist du übereifrig. Wie die Streber in der Schule. Wem willst du Eindruck schinden?

2) Du bist unpünktlich – du schlängelst dich lässig und entspannt durchts Leben. Du bist wichtig, die anderen werden also auf dich warten. Das weißt du ganz genau. Ohne dich läuft der Hase nicht. Warum also der Stress? Außerdem zeigst du mir einer gezielten Verspätung von mindestens 10 Minuten, dass du verdammt beschäftigt bist. Dein Gegenüber soll es als absolute Ehre ansehen, dich antreffen zu können. Denn eigentlich könntest du gerade an 10 anderen, ebenso wichtigen Orten sein.

Standartsprüche wie: „Entweder ich bin pünktlich, oder ich sehe gut aus…“ gehen mir nur auf die Nerven. Dann lieber zu Hause bleiben. Oder ne Tüte über den Kopf ziehen. Dann siehst du gut aus und bist pünktlich.

Pünktlichkeit ist wohl nur noch im Job eine geschätzte Eigenschaft. Ein wenig verkorkst, dieses System. Findet ihr nicht?

 

Nunja, ich gehe jetzt ins Bett. Ob pünktlich, oder nicht, das weiß ich selber nicht. Ist mir auch egal, denn ich bin einfach hundemüde.

Sweet dreams ihr lieben :)

 

Hugs and kisses

 

 

Revitalisierend.

Ich habe einen Jungbrunnen entdeckt. Der besteht darauf früh aufzustehen, den Schweinehund zu überwinden und in den eisig kalten nebligen Morgen zu schreiten. Eine Pre-Uni Spazierrunde mit Lola.

Frostig. Nass. Aber so belebend. Im Winter bleibt mir ja leider nicht anderes übrig.

Im Dunkeln traue ich mich nicht alleine in den Wald. Da gibts manchmal so böse schwarze Phantome, hab ich gehört. Also muss ich die Gunst der frühen Stund‘ nutzen und meine Runden bereits vor dem eigentlichen Start meines Tages drehen.

Die einzige doofe Konsequenz. Ich bin jetzt schon ganz wunderbar müde und werde faul vom Bett aus einen Film gucken.

Heute war in der Stadt wieder Markt. Mittwochs und Samstags. Ich liebe es auf dem Markt einzukaufen.

Alles so schön knackig und frisch. So sollte es zumindest sein. Allerdings neige ich stets dazu, viel zu viel zu kaufen. Es ist ja auch alles so schön präsentiert. Das Auge isst bekanntlich mit. Manchmal isst es schon vor. Ich brauche noch dies…und das…joa, das kann ich auch gebrauchen…mist…nun kann ich’s kaum noch tragen.

Ich bin in nahezu jeder Lebenslage eine Bunker-Königin. Nichts ist vor den tiefen meiner tausend Regale und Schränke sicher. Leider kann ich mich so schlecht von Dingen trennen. Man könnte ja alles irgendwie nochmal gebrauchen. Und an jeder Streichholzschachtel haftet irgendeine Erinnerung. Borchards Berlin – Ach ja, das war ein toller Tag mit Papa. Strozzi’s Seehaus, jaaaa, das erinnert mich an Zürich….So etwas kann man doch nicht wegwerfen??

Meine Omi predigt stets „Linda, du wirst merken, Ordnung ist das halbe Leben, alles, was du nicht mehr anziehst/brauchst, muss weg!“. Ja, ich muss es lernen. Doch bekanntlich ernährt sich das Eichhörnchen mühsam. Ich habe defintitv schon zum Positiven entwickelt.

Balast ab zu werfen kann sehr sehr befreiend sein. Es schafft Raum für neues. Neue Errungenschaften haben dann zum Beispiel viel mehr Platz um schön präsentiert zu werden. Demnach wirken sie auch gleich viel besser 😀

Evt. macht man anderen Menschen mit den „aussortierten“ Sachen noch eine Freude. Dann hat man doch eigentlich direkt doppelt gewonnen.

Jeden Tag eine Schublade. Das habe ich mir nun vorgenommen.

Nun gehts aber echt ins Bett.

Sweet dreams you all!

Love hugs and kisses

Linni

Es lebe die Zeit

Hallo ihr Lieben,

heute hat mich etwas sehr genervt. Grundsätzlich liebe ich es Zeit zu haben. Morgens, nach dem Aufstehen, wenn die Welt noch schlummert, ganz genüsslich Frühstücken und einfach ZEIT dafür haben. Ja, das liebe ich!

Zeit haben wir alle doch meistens viel zu wenig. Wir haben keine Zeit für uns selbst, keine Zeit für unserer Liebsten und keine Zeit für die Dinge, die das Leben schöner machen. Dabei ist es jedem selbst überlassen zu entscheiden, woraus genau diese Dinge bestehen.

Demnach nervt es mich sehr, wenn ich brav von 14:45 bis 19:00 in der Uni sitze, nur um die VWL Folien, die ohnehin online zur Verfügung stehen, einfach trocken vorgelesen zu bekommen. Das kann ich alleine besser. Lesen und verstehen. Dafür muss ich nicht extra in die Stadt fahren, einen Parkplatz suchen, zur FHM laufen, den Raum suchen usw….das alles sind TRANSAKTIONSKOSTEN (um es in der VWLer Sprache auszudrücken) die doch definitiv vermieden werden können.

Was ich in der Zeit alles hätte erledigen können…nun ist es zu spät. Sich zu ärgern kostet weiterhin Zeit. Die darf ich heute nicht mehr unnötig verbrauchen.

Mein ultimativer Masterplan: Dinge, die unnötig Zeit rauben zu streichen. Naja, soweit das möglich ist. Stop wasting my time.

Mit der Zeit lernt man den Luxus ZEIT zu haben erst richtig zu schätzen. Man lernt auch, dass Planung und Timing einem davon mehr ermöglichen kann. Allerdings muss man auch lernen zu akzeptieren, dass die Dinge manchmal nicht nach Plan laufen.  Das ist allerdings nicht unbedingt schlimm. Es lebe doch die Spontanität.  Zeitmanagement und Spontanität schließen sich auch nicht aus. Wer brav immer stets die wichtigen Dinge erledigt, der hat auch genug Zeit übrig um wunderbar spontane Dinge zu tun.

Aber für mich stellt Zeit definitiv eine ganz wertvolle Form von Luxus dar. Unsere Zeit auf Erden ist begrenzt, klingt dramatisch, ist aber eine Tatsache. Umso wichtiger also, dass wir LEBEN! Um richtig zu Leben brauchen wir Zeit! Diese Zeit ist Luxus. Demnach: Mehr Lebenszeit = mehr Luxus.  Ich habe eine niedliche kurze Geschichte zu dem Thema entdeckt:

Ein griechischer Fischer liegt in der Mittagszeit am Strand und läßt es sich gut gehen. Zwei Geschäftsleute kommen vorbei und fragen den Fischer, warum er nicht fischen geht, er hätte noch den ganzen halben Tag Zeit dazu? Der Fischer entgegnet: Warum sollte ich das tun? Darauf die Geschäftsleute: Um mehr Umsatz, Geld und Wohlstand zu haben! Dann könntest du auch mal Urlaub machen. Darauf der Fischer: Den habe ich doch jetzt schon!

Sind wir nun in der glücklichen Position und haben tatsächlich Zeit, dann liegt es an uns diese auch so zu nutzen, dass wir innerhalb dieser unsere Glücksreserven auffüllen. Ein Gefängnisinsasse hat massig Zeit. Dennoch macht ihn diese nicht glücklich. Wohl eher depressiv. Also gilt es herauszufinden, wie wir unser Luxusgut am besten einsetzen. Reiten. Singen. Tanzen. Joggen. Oder einfach ein schöner Abend beim Italiener um die Ecke. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Wer ein, zwei, drei (vier, fünf, sechs…..) Dinge gefunden hat, die das Luxusgut Zeit besonders gut füllen, der ist auf einem sehr guten Weg!

Also versucht Euch in unserer Gesellschaft, die immer und immer schnellebiger wird, den Luxus der Zeit nicht ganz nehmen zu lassen.

Ich nehme mir nun Zeit zu regenerieren.

Euch allen eine wunderbare Nachtruhe.

Love hugs and kisses

 

Linni

 

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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