Revitalisierend.

Ich habe einen Jungbrunnen entdeckt. Der besteht darauf früh aufzustehen, den Schweinehund zu überwinden und in den eisig kalten nebligen Morgen zu schreiten. Eine Pre-Uni Spazierrunde mit Lola.

Frostig. Nass. Aber so belebend. Im Winter bleibt mir ja leider nicht anderes übrig.

Im Dunkeln traue ich mich nicht alleine in den Wald. Da gibts manchmal so böse schwarze Phantome, hab ich gehört. Also muss ich die Gunst der frühen Stund‘ nutzen und meine Runden bereits vor dem eigentlichen Start meines Tages drehen.

Die einzige doofe Konsequenz. Ich bin jetzt schon ganz wunderbar müde und werde faul vom Bett aus einen Film gucken.

Heute war in der Stadt wieder Markt. Mittwochs und Samstags. Ich liebe es auf dem Markt einzukaufen.

Alles so schön knackig und frisch. So sollte es zumindest sein. Allerdings neige ich stets dazu, viel zu viel zu kaufen. Es ist ja auch alles so schön präsentiert. Das Auge isst bekanntlich mit. Manchmal isst es schon vor. Ich brauche noch dies…und das…joa, das kann ich auch gebrauchen…mist…nun kann ich’s kaum noch tragen.

Ich bin in nahezu jeder Lebenslage eine Bunker-Königin. Nichts ist vor den tiefen meiner tausend Regale und Schränke sicher. Leider kann ich mich so schlecht von Dingen trennen. Man könnte ja alles irgendwie nochmal gebrauchen. Und an jeder Streichholzschachtel haftet irgendeine Erinnerung. Borchards Berlin – Ach ja, das war ein toller Tag mit Papa. Strozzi’s Seehaus, jaaaa, das erinnert mich an Zürich….So etwas kann man doch nicht wegwerfen??

Meine Omi predigt stets „Linda, du wirst merken, Ordnung ist das halbe Leben, alles, was du nicht mehr anziehst/brauchst, muss weg!“. Ja, ich muss es lernen. Doch bekanntlich ernährt sich das Eichhörnchen mühsam. Ich habe defintitv schon zum Positiven entwickelt.

Balast ab zu werfen kann sehr sehr befreiend sein. Es schafft Raum für neues. Neue Errungenschaften haben dann zum Beispiel viel mehr Platz um schön präsentiert zu werden. Demnach wirken sie auch gleich viel besser 😀

Evt. macht man anderen Menschen mit den „aussortierten“ Sachen noch eine Freude. Dann hat man doch eigentlich direkt doppelt gewonnen.

Jeden Tag eine Schublade. Das habe ich mir nun vorgenommen.

Nun gehts aber echt ins Bett.

Sweet dreams you all!

Love hugs and kisses

Linni

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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