Archiv für Dezember, 2011

Katherina

Zum Nachdenken.

Ihr lieben,

hier noch ein letzter Denkanstoß im alten Jahr.

Ich will nichts predigen. Ich gehe nicht in die Kirche. Ich lebe nicht Bibeltreu. Ich bin konfirmiert, doch das ist zugleich die einzige Bindung zur Kirche, die ich habe.

Schlimm? NEIN! Aber glauben kann ich dennoch. Ich glaube an die heilige Katharina von Siena.

Eine tolle Frau, etwas früher in meinem Blog, habe ich sie bereits erwähnt- wer will, der blättert zurück.

Vor allem glaube ich an eines: WAHRE WORTE.

Demnach liegt mir viel daran Euch die Weisheit, die mein lieber Zürichdaddy mir auf den Weg gab, weiterzugeben.

Don’t waste your time.

Ich bin nun auf dem Weg nach Hamburg!

Wir sehen uns im neuen Jahr :)

Love hugs and kisses

 

Linni

Reden ist Schweigen

Wenn die Stille dann da ist…

Hallo ihr Lieben,

der erste Tag nach dem Fest an dem ich alleine in meiner schönen Wohnung und einfach Mensch bin. Klingt nicht besonders aufregend. Eigentlich nicht einmal erwähnenswert…wäre da nicht dieser eine Mitbewohner….langsam aber durchdringlich schleicht sie sich durch jedes winzigste Schlüsselloch. Die Stille kommt auch zu Euch nach Hause. Ihr müsst nur ganz ganz leise sein.

Nach fröhlich-kitschiger Weihnachtsmusik, wildem Durcheinandergerrede und diversen „Nebengeräuschen“ kann ein wenig Stille ganz schön sein. Doch signalisiert sie für mich leider nur, dass sich die geselligste Zeit des Jahres wirklich dem Ende neigt. Nun noch einmal das Silvester-trara und dann ist erst einmal Schicht im Schacht.

Man muss im Leben lernen mit der Stille umzugehen. Denn sie kann auch sehr bedrückend sein. Genau diese Stille war es, die mir zuletzt in Hong Kong mein Lächeln verdorben hatte. Das habe ich zum Glück wieder gefunden, doch es war gar nicht so einfach.

Stille bedeutet jedoch nicht immer dasselbe. Die erste Assoziation ist vermutlich: Stille -> Einsamkeit.

Aber es gibt auch positive Stille. Sogar wunderschöne Stille. Es kann so schön sein, wenn man neben seinem Partner sitzt – Arm in Arm – und man keine Worte braucht, um dem anderen spüren zu lassen, wie innig die Liebe ist, die zwischen beiden herrscht.

Es gibt die melancholische Stille, der Denker schweigt gerne mal. Stille kann sehr intellektuell sein. Man nehme das Beispiel der Stille, die in Bibliotheken herrscht. Die dort herrschende Stille imponiert mir sehr.

Die Stille kann auch eine Strafe von ungeahnter Wirksamkeit sein. Wer schweigt, anstatt mit Worten zu beleidigen, verletzt manchmal viel mehr. „Ignoriere es einfach, das ärgert ihn am meisten“ – Pflegte meine Mama stets zu sagen, wenn sich mal wieder ein Streit mit meinem kleinen Bruder anbahnte. Sicher auch ein Mittel zum Zweck – wir waren mit Sicherheit nicht immer die einfachsten Kinder. Haben uns gestritten, wie die Kesselflicker. Es hat jedoch funktioniert. Mit bloßem Schweigen habe ich ihn so sehr reizen können, dass wir uns zwar dennoch im Anschluss geprügelt haben, ich jedoch den Moment genießen konnte, in dem er langsam aber sich anfing innerlich über zu kochen.

Ja…es geht eine wahnsinns Macht von der Stille aus.

Es heißt auch nicht um sonst: Reden ist Silber – Schweigen ist Gold.

Ich mag die Stille heute nicht. Hätte lieber den kleinen Levi, der zur Zeit in einer rasenden Geschwindigkeit sein Vokabular erweiter, auf dem Schoß. „Levi sagt mal LIN-DA“. Irre niedlich! Ich bin verliebt.

Doch ich weiß mir zu helfen – Der inzwischen uralte, aber immernoch sensationell gute Soundtrack zu „Bridget Jones‘ Diary“ durchbricht die Stille, die sich in meiner Wohnung breit gemacht hat und schickt sie zum Schlafen in den grauen Winterwald.

Dort genieße ich die Ruhe übrigens. Der Wald versprüht eine so beruhigende Atmosphäre, wenn er Menschenleer ist. Nahezu gespenstisch schön.

Genießt Euren Nachmittag. Ob in aller Ruhe oder bei einem netten Kaffeetratsch.

2011 ist bald um. Habt ihr Eure Vorsätze für 2012 schon definiert? Macht ihr das überhaupt?

Love hugs and kisses

Linni

Was für ’ne Bescherung

Ihr Lieben,

nun ist das Fest vorbei. Wie schnell das ging. Ich habe noch nie eine so kurzweilige Zeit erlebt. Es war einfach…zu schön um wahr zu sein.

Wirklich. So absolut wunder wunder wunder schön.

Mit Karaoke, Wein und wahnsinnig gutem Essen saßen wir am heiligen Abend bis kurz vor 6 am Morgen im Wohnzimmer und hatten einen MEGA Spaß. Ein riesen Brunch am nächsten Mittag, Abends ein großes Grillen mit Omas Kartoffelsalat. Ach, es war einfach toll.

Geschenkt wurde wie immer viel zu viel doch in jedem einzelnen Präsent steckt so viel Liebe und Mühe. Alles ein VOLLER ERFOLG.

Ich hoffe, Ihr konntet das Fest auch so sehr genießen.

Leider ist die Familie nun wieder abgereist. Eine ungewohnte Stille macht sich im Haus breit. Wenn 14 Menschen unter einem Dach wohnen, dann ist es eines mit Sicherheit nicht ; Still. Aber das ist toll. Klein Levi dreht seine Runden auf dem neuen Bobbycar, am Tisch wird sich enthusiastisch unterhalten, die Jungs sind ihren Micro Hubschraubern verfallen, die Hunde flitzen auch von A nach B. Krawall und Remmi Demmi.

Doch mit dem Eintreten der Stille merke ich erst, wie müde ich eigentlich bin. Seit über einer Woche stehe ich ständig unter Strom. Ich bin ehrgeizig, möchte, dass das Fest für alle besinnlich und schön ist und sitze kaum eine Minute still. Irgendwann sind jedoch die Akkus leer. Das habe ich gestern Abend zu spüren bekommen. Selten habe ich mich so sehr auf mein Bett gefreut.

Nun steht jedoch noch eine weitere Feierei an. Sylvester steht vor der Türe. Da wird sich wieder aufgehübscht und dann wird ne Runde durch Hamburg getanzt. Ich kann’s kaum erwarten. Auch schon: bei diesem Fest lasse ich mich zu 100% bewirten. Hotel, Restaurant…ich hebe KEINEN Finger. Ich bin reiner Konsument. Doch, ein paar Fotos werde ich knipsen.

Apropos Fotos. Ich habe über 14GB an Fotos auf mein Laptop gespielt. Das sind mehr als 2.700 Bilder der Weihnachtsfeierei. Toll! Denn so werden all die tollen Momente beim blossen Betrachten der wunderschönen Bilder immer und immer wieder erlebt.

Viel Zeit habe ich heute nicht, ich muss packen, habe 730km Autobahn vor mir. Kann mir auch was angenehmeres vorstellen. Was muss – das muss.

Hoffentlich habt ihr die Feiertage gut überstanden. Bei uns ist auch ein Rekord aufgestellt worden: Es ist KEIN EINZIGES GLAS zu Brüche gegangen. Das haben wir noch nie geschafft. Ich bin stolz auf meine Familienhorde.

Stolz, weil sie alle den weiten Weg auf sich genommen haben, mit dem Flugzeug, dem Auto und diversen Züge zu uns gepilgert sind, nur um ALLE GEMEINSAM unter’m Baum zu sitzen. Stolz, da sie es immer wieder schaffen eine nahezu überwältigende Atmosphäre zu schaffen, in der sich selbst das kleinste Glied (ich denke das ist wohl Lola) zu jeder Zeit geliebt und verstanden fühlt. Stolz, da sie alle so sind, wie sie sind. Stolz, weil ich dazu gehören darf.

Nach diesen zahlreichen, kitschigen aber 100% ehrlichen Liebeserklärungen werde ich diesen Artikel nun beenden. Ich hab „Hummeln im Hintern“. So viel zu tun. Die ganzen Geschenke müssen ja alle im Auto verstaut werden 😉

Habt einen wunderbaren Tag. Einer der wenigen, die uns in 2011 noch bleiben.

Love hugs and kisses

Linni

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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