Törchen Nr. 21

Einen schönen guten Tag, Ihr lieben!!

Tag 21. noch 3 Tage. Das ist nun wahrlich nicht mehr viel. Gestern, auf dem nach Hause weg nach einer Weihnachtsfeier, haben wir ganz unverhofft einen temporären Familienzuwachs bekommen. Eine kleine rote Katze. Mit so samtig weichem Fell. Einer Rosa Marzipannase. Der Wahnsinn. Ich denke, die liebste Katze der Welt ist uns zugelaufen! Doch leider gehört sie nicht uns. Die Hunde finden es wohl auch nicht so super. Also hier ein Aufruf: Wer im Raum Zürich eine langhaarige, rote Katze vermisst: ich denke, wir haben sie gefunden!

Gleich bringen wir sie zum Tierarzt in der Hoffnung – insgeheim hoffen wir natürlich, dass es nicht der Fall ist – sie habe einen Chip. Dann kann man den Besitzer ermitteln und hoffentlich eine weihnachtliche Wiedervereinigung ermöglichen.

Hier ein Bild dazu:

 

Wir finden sie/ihn (danach haben wir noch nicht geschaut) absolut niedlich!

Weiter im Weihnachtsprogramm:

Heute wird der noch fehlende Teil der Tischdeko „produziert“. Wenn’s nur halb so schön wird, wie erhofft, dann kann echt keiner unseren Weihnachtstisch toppen. In allen Ecken unseres Hauses steckt so viel Liebe :)

Würde es am liebsten jedem von Euch live zeigen.

Zürich ist – noch – weiß meliert. Es ist schwerer, nasser Schnee. Es taut leider. Manno.

Lieber Weihnachtsmann, rüttle doch bitte Frau Holle wach! Wir brauchen Nachschub!

Apropos „Frau Holle“, habt ihr auch Weihnachte-TV-Rituale? Ich kenne etliche Familien, die z.B. zu jedem Fest „Sissi“ schauen. Oder „Die Blechtrommel“ oder „Traumschiff“ oder oder oder. Kann man machen, muss aber nicht sein. Bei uns gibt es genug Gesprächsthemen. Der Flimmerkasten bleibt AUS! Die Kiddies benutzen ihn lediglich dazu, ihre neuen PS3, xBox und Wii Spiele zu testen.

Fernsehen und Festtage – für viele Menschen gehört dies einfach untrennbar zusammen. Gerade zu Weihnachten können die Feiertagsgucker aus dem Vollen schöpfen: Hunderte weihnachtlicher Filme schlummern in den Archiven der TV-Anstalten und werden Jahr für Jahr wieder hervorgeholt.

Dem Fernseher wenden wir uns in der Regel erst am 27. wieder zu. So solltet ihr es auch tun. Versucht AKTIV Gespräche zu führen, anstatt euch passiv berieseln zu lassen. Eure Gehirnzellen werden es Euch danken. Und inzwischen kennt ihr die Filme doch in und auswendig. „Alte Kamellen“. Lustig, dass uns Wiederholungen dennoch so faszinieren. Vielleicht ist es gerade die Tatsache, dass wir ganz genau wissen, was wir zu erwarten haben. Wir werden demnach ganz sicher nicht enttäuscht. Müsste ich wählen, würde ich mir die Weihnachtsgeschichte der „Muppets“ anschauen. Oder „Santa Clause“.

Das schreibt die Welt dazu:

Warum wir Weihnachten Wiederholungen wollen

Sissi, der kleine Lord, die Hoppenstedts, Familie Heinz Becker – manche Sendungen gehören zu Weihnachten wie die Tanne und die Gans. Auch wenn wir längst wissen, wie es ausgeht, schalten wir jedes Jahr ein. Elf Autoren erklären, warum sie ihre Lieblingssendungen immer wieder gucken.

Alle Jahre wieder bekehrt der kleine Lord Fauntleroy seinen hartherzigen Onkel, machen es sich die Hoppenstedts richtig gemütlich und schmachten Scarlett O’Hara und Rhett Butler sich an. Langweilig? Nö. Schließlich ist das Weihnachtsfest selbst ja auch eine Art Wiederholung. 

"Sissi, die junge Kaiserin" / Standfoto

Jedes Jahr aufs Neue Baum schmücken, Geschenke auspacken, Gans essen. Und jedes Jahr aufs Neue gucken wir Filme, die kitschig sind und bei denen wir längst wissen, wie sie ausgehen. Wieso eigentlich, haben sich unsere Autoren gefragt. Für WELT ONLINE haben sie eine Hommage an ihre Lieblings-Weihnachtssendung geschrieben. Und wenn Sie jetzt auch Lust bekommen haben auf die Weihnachtsklassiker: Wir sagen Ihnen auch, wann Sie das TV-Programm einschalten müssen.

Wir müssen hier nun voran machen. Die Katze muss versorgt werden. Die Hunde wollen Gassi gehen. Die Küche ruft.

Euch einen schönen Tag :)

Love hugs and kisses

Linni

NACHTRAG:

Der Streuner ist wohlauf und wieder zu Hause. „Jhonny“ war dem Personal der Kleintierpraxis sehr wohl bekannt. Er gehört einer Dame, die immerhin 6 Kilometer entfernt von uns lebt. Der kleine wird vielleicht nochmal bei uns vorbeischauen, aber dann wissen wir ja, wo er hin gehört. Taucht er dann ein drittes Mal auf, werden wir wohl oder übel eine Adoption in Erwägung ziehen müssen. Er war nicht einmal 24 Std. bei uns, aber er fehlt jetzt schon. 

Aber so haben die Dinge den besten Lauf genommen. Eine fröhliche Wiedervereinigung sorgt nun für ein fröhliches Fest. 

Süßer kleiner Fratz. 

 

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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