Archiv für Februar, 2012

Der geschenkte Tag.

Guten Abend ihr Lieben,

in diesem Jahr gab es für uns alle ganze 24 Stunden geschenkt. Zeit ist heutzutage wohl eines der wertvollsten Güter. Ich hoffe also, Ihr habt den Tag optimal genutzt. Ob zum Arbeiten oder zum Erholen. Ich hoffe Ihr habt ihn so genutzt, dass er eure Bedürfnisse möglichst gut befriedigt hat.

Hier auch ein HAPPY BIRTHDAY all alle, die heute Geburtstag feiern. Es dauert immerhin 4 Jahre, bis ich das wieder sagen kann.

Ist der 29. Februar nun etwas Gutes oder eher nervig? Würde man an diesem Tag heiraten, so müsste sich der beschäftigte und vergessliche Ehemann nur alle 4 Jahre an den Hochzeitstag erinnern. Allerdings würde man dann auch nur alle 4 Jahre diesen romantischen Anlass verbringen.

Wann feiert man denn seinen Geburtstag, wenn er eigentlich auf den 29. fallen sollte? Am 28.02? Denn man ist ja ein Kinde des Februars und nicht des März‘. Oder doch am 1. März? Bekanntlich bringt „Vorfeiern“ ja Unglück…hmmmm…Vermutlich muss man sich ein Leben lang „ach so lustige“ Kommentare zu diesem Geburtsdatum anhören. So wird einem an seinem 32. Geburtstag zum 8. gratuliert. mich würde das tierisch nerven. Danke Mami, dass du dir noch einen Monat Zeit gelassen hast!! Den 1. April , als den Aprilscherz, hast du mir ja auch um einen Tag erspart. Alles richtig gemacht, ihr lieben Eltern!

Ich meine mal gehört zu haben, dass der zusätzliche Tag in manchen Ländern gesetzlich gar nicht wirklich anerkannt wird. Dann würde ich sämtliche kriminelle Machenschaften auf diesen Tag verlegen. Den Tag gibt es ja nicht, demnach kann ich auch nicht bestraft werden. Dann muss ich heute Nacht noch schnell sämtliche Juweliere im Umkreis plündern.

Und nochmal an die Eheleute: So kann man sich natürlich ganz prima um das „verflixte 7. Jahr“ herummogeln.

Die Gute Fee namens Tina, zufällig die beste Ärztin der Welt, hat mich heute gerettet indem sie mir das leider bitter nötige Antibiotikum verschrieben hat. Mist. Ich wollte es doch wirklich ohne schaffen. Aber das geht leider nicht :( Naja, was mich nicht umbringt, das macht mich nur stärker…hmmmppfffff….

Als ich letztens durch die Stadt gelaufen bin, ist ein freundlicher „betagter“ Mann auf mich zugekommen und hat mir ein kleines Papierröllchen und eine Broschüre, die mir den Weg zu Gott ebnen soll, geschenkt. Die Broschüre habe ich – ich geb’s zu – nicht gelesen, aber die kleine Weisheit auf dem Papierröllchen hat es mir sehr angetan:

Von allen Besitztümern auf Erden ist das Wertvollste die Lebenskunst. 

Der ist doch wirklich schön, oder nicht? Ein wahrer Lebenskünstler schafft es auch an düsteren Tagen ein kleines Lichtlein zu finden.

Wikipedia sagt dazu:

Lebenskunst ist die Kunst, die eigene Unvollkommenheit als kreative Quelle zu erkennen und zu nutzen. Wenn darüber hinaus auftretende Krankheiten und Schicksalsschläge eine Chance haben, dass sich der Mensch seiner Situation bewusst wird und sich wandelt, dann kann auch Möglichkeit von Heilung bestehen. Dieser Wandlungsprozess mit dem bewussten Annehmen und Einverstandensein der eigenen Unvollkommenheit als Mensch öffnet Tore zu einer umfassenden, kreativen Intelligenz und Schöpferkraft, wenn sie authentisch ausgedrückt wird. Authentischer kreativer Selbstausdruck, sei es in Wort, Bewegung/ Tanz, beim Malen, Singen, Lieben und allgemein im Leben, hat ein Potential, das sich auf allen beruflichen und persönlichen Ebenen förderlich und auch heilend auswirken kann. Diese kreative Form der Lebenskunst ermöglicht es, den eigenen Code und die eigene Identität zu finden.

Wir ziehen als Kraft aus unserer eigenen Unvollkommenheit…verstehe…Für mich ist jeder ein Lebenskünstler, der morgen in den Spiegel schauen und sich als GLÜCKLICH beschreiben kann. Denn darum geht es doch…glücklich zu werden. Dabei ist der Begriff des Glücks natürlich gänzlich subjektiv. Also: Der Tussi ihren Champagner und dem Kölner sein Kölsch.

Die Linda wäre gerade ein ganzes Stück glücklicher, wenn ihr Kopf nicht schon wieder so fürchterlich pochen würde. Ich mache hier Schluss und lasse mich von den desperate housewives und Zooey Deschanel berieseln.

Love hugs and kisses

Linni

Paraceta-Mooooooooooment Mal….

So ihr Lieben,

nun musste ich doch die Bremse ziehen. Der kleine Mann in meinem Kopf hat so fest gegen meine Stirn gepocht, ich konnte dem ganzen nicht Stand halten. Sprich: Den Unitag abgebrochen, dann ab ins Bett. Erkältungsbad, Tee, Nasenspray, Sudafed, Ibuprofen und ein herrlichen Antibiotikum. Dazu eine Familienpackung Isla-Moos Cassis. Das sind die Begleiter meines Tages. Irgendwie sind die mir alle nicht wirklich sympathisch. Aber sie meinen es ja nur gut mit mir.

Leider bin ich eine schlechte Kranke. Ich bin doch immer so unruhig. Im Bett liegen und dumpf die Zeit verstreichen lassen – das gefällt mir nicht.

Doch in manchen Fällen, so auch in diesem, muss man die Vernunft walten lassen.

Heutzutage gibt es ja zum Glück mehr als genug Dinge, die einem die Zeit vertreiben. Wie muss denn das vor 30 Jahren gewesen sein?! Keine iPads, keine Flatscreens, keine Gameboys. Aber irgendwie muss man die Zeit ja auch rumgekommen haben.

Manchmal vermute ich ja auch, dass der eine oder andere ganz bewusst den Weg ins Krankenbett suchen, nur um einen Vorwand zu haben, endlich scheinbar gänzlich unnützen Tätigkeiten, wie z.B. dem PS3 Spielen, nachzugehen ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Führt dieses große Angebot an Unterhaltensgadgets demnach dazu, dass wir alle zu kleinen Mimosen werden, die beim kleinsten Schnupfen ins Bett kriechen?

Das sei einfach mal dahingestellt. Ich bin eigentlich kein Verfechter des typischen „früher war alles besser“, aber ich bin mir sehr sicher, dass man es sich zwei mal überlegt hat, bevor man einen Fieberschub vorgetäuscht und somit absolute Bettruhe verordnet bekommen hat.

Da wäre ich auch wieder an dem Punkte angekommen, das klassische nicht digitale Buch zu loben. Das gibt es seit etlichen Jahren und dient stets als sicherer Zeitvertreib, sei der Fall gegeben, dass es auch gut gefüllt ist.

Vom Timing her kommt meine Grippe allerdings ganz günstig. Denn ausnahmsweise bietet das deutsche TV Programm einiges an gutem Material.

Gestern mein geliebtes „Dann Lowinski“ und natürlich vorher „Der letzte Bulle“. Heute dann die etwas ungünstig benannte „Rache der Wanderhure“. Aber das ganz ist gar nicht schlecht gemacht.

Schlecht ist eher, dass mein Kopf sich wieder meldet und ich leider nicht lange genug auf mein schönes Macbook starren kann, um einen gescheiten Artikel zu verfassen. Ich hoffe jedoch, ihr nehmt es mir nicht übel.

Busy times. Bald hat Opa Götz Geburtstag, Opa Gerd kommt wieder. So nebenbei bin ich dann ja auch noch Student und verfolge zufällig noch einen Traum, dessen Erfüllung mir sehr am Herzen liegt. Ach ja, Freunde und Familie sind nachwievor an erster Stelle und dürfen nicht vernachlässigt werden.

Schwupps, schon ist mein Zeitpensum gänzlich ausgereizt. Laufe auch höchstens auf 40%. Das ganze schlaucht ganz schön.

Ich bin nun gespannt, ob die Hure „Hannah“ auch bekannt als „Marie“, ihren geliebten und angeblich im Kriege gefallenen Ehegatten wiederfindet. Es ist nicht Hollywood. Also keine Happyend Garantie. Naja, das nehme ich zurück, immerhin ist es Sat1.

Genießt Euren Abend und startet morgen voller Elan in den neuen Tag.

Ich versuche dem ganzen mit jeder Menge Obst, Gemüse und Hühnersuppe zu trotzen.

Love hugs and kisses

 

Linni

Plattokovski

Ihr lieben,

 

hier nur kurz und bündig aus der Krankenstation. Husten, schnupfen, rundherum unwohl. Ja. So könnte ich mich zur Zeit am besten beschreiben. Aber meine körperlichen Gebrechen kollidieren nicht mit meiner kreativen Schaffungsenergie. Die ist durchaus da. Ich habe mir schon etwas schönes für einen neuen Beitrag überlegt, jedoch fehlt mir dafür gerade die Zeit. Aber der kommt. Versprochen.

Jetzt gibts nur kurz ein super super leckeres Rezept. Das geht nämlich so schnell und ist soooo lecker.

Also aufgepasst:

Salat von grünen Bohnen, Garnelen und Fenchel

 

Zutaten

200g grüne Böhnchen

1 Knolle Fenchel

1 Handvoll Cherrytomaten

frische gehackte Petersilie

150g Garnelen (ich nehme TK)

1 EL geröstete Cashew Kerne

1 Zitrone

Olivenöl

1 EL Balsamico Bianco

1 TL Honig

Pfeffer

Salz

 

Zubereitung:

Die Böhnen vorne und hinten abschneiden und in einem Topf mit Gemüsebrühe gar kochen. Nicht zu weiche werden lassen.

Danach in mundgerechte Stückchen schneiden (ich nehme gerne die Küchenschere) und abkühlen lassen.

Den Fenchel in feine Stückchen schneiden, das Fenchelgrün fein hacken. Zu den Bohnen geben.

Die Cherrytomaten vierteln und ebenfalls zu dem Salat geben.

Die gehackte Petersilie unterheben.

Nun aus dem Zitronensaft, dem Balsamico, dem Olivenöl, Pfeffer, Salz und dem Honig ein leckeres Dressing anrühren. Ich mag es gerne leicht säuerlich, benutze demnach reichlich Zitronensaft.

Das Dressing zur Seite stellen.

Eine Pfanne gut erhitzen und etwas Olivenöl hineingeben. Die Garnelen in die Pfanne geben und austretendes Wasser abschütten.

Gut pfeffern und salzen. Abkühlen lassen (ihr könnt sie natürlich auch warm, dann aber ganz zum Schluss, auf den Salat geben).

Den Salat, das Dressing und die Garnelen vereinen.

Die Cashewkerne zerstoßen und über den Salat streuen.

Et Voila. Guten Appetit!

Tip: Das ganze kann man nun toll mit Staudensellerie, Artischockenherzen, gekochten Kartoffeln, Gurken usw. „pimpen“.

Schnell, gesund, lecker.

 

Inspiriert wurde ich in Paris!

 

Also ihr Meisterköche, bis ganz bald!

 

Love hugs and kisses!

 

Bleibt gesund!!

 

Linni

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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