Sky-High

Bisous de Paris!

Hallo ihr lieben!

Ich musste mal wieder feststellen, dass vor allem SCHÖNE Zeit wirklich wie im Flüge vergeht. Ein Wochenende im Zeitraffer. So hat es sich angefühlt. Das bedeutet jedoch auch, dass es wirklich einfach traumhaft war! So romantisch, so aufregend, SO PARIS!

Dank eines sehr gutes Freundes und Paris-kenners fing das besagte Traumwochenende am Freitag Abend bei einem Dinner im „Stresa“, einem feinen, authentischen und wirklich coolem Italiener, mit einem herrlich prickelndem Glas Champagner an. Man gönnt sich ja sonst nichts. Das Essen, ein Traum, das Ambiente -gehoben und wirklich cool. Das kleine Lokal wird von 5 italienischen Brüdern geführt, die sich gleichen, wie ein Ei dem anderen. Der Service – wie das Fleisch – absolut “ à point“. Die „fraise de bois“, also kleine Walderdbeeren haben mich sofort nach St. Tropez, genauer in den Club 55 versetzt. Mehr muss ich wohl nicht sagen. Einfach eine Runde Sache.

Für mich ging es danach weiter ins 105 – La Cantine du Faubourg. Glamour meets Art meets HIP HIP HIP!!! Hooooraaaay! Eine sehr coole Restaurant-Club Atmosphäre. Geiler DJ, mega Musik. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowieso in einer Art Rauschzustand durch die Stadt gestreift bin, aber das war wirklich toll!

Danach waren wir im Les Nouba. Sehr französisch, aber gerade das hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte ja mal was anderes sehen. 10/10 Punkte gehen an die Musik. Eine Mischung aus Club-Klassikern und  Electrobeats. Da war wirklich für jeden etwas dabei.

Die Steigerung folgt zugleich: das D’Arc unmittelbar am Arc de Triomphe ist wohl unter der Rubrik „Clubbing at it’s finest“ einzuordnen. Ich rede nicht viel – HINFAHREN und selbst erfahren!!

Ich durfte einen Abend lang Paris wie eine Prinzessin genießen. Creme de la creme. Kein wunder, dass man dann ins Schwärmen gerät.

Auch meine Dosis an Mode wurde selbstverständlich absolut gedeckt. Wohl eher SYSTEM OVERLOAD. Reizüberflutung pur. Wusste gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll und noch weniger, wo ich mein hart Erspartes unter die Leute bringen sollte. Mama und ich haben das allerdings ganz gut gemeistert.

Es fasziniert mich jedes Mal, wie gut meine Mutter sich in Großstädten zurechtfindet. Sie hat die Stadt im Blut. A real Big City Girl. Ich bin so stolz auf sie :)

Ich habe leider diesbezüglich den Orientierungssinn eines Lemmings. Vermutlich ist er deshalb ausgestorben. Hat einfach nicht zum Futterhort gefunden.

Apropos Futter – Wir haben gefühlt 10 Stunden nach einem Starbucks/Pret a Manger ähnlichem Lokal gesucht, dass einfach zur schnellen Bedürfnisbefriedigung in Form von Kaffe und nem Keks hinhalten sollte, gesucht und einfach NICHTS gefunden. Wir haben sogar so lange gesucht, dass wir auf’s Frühstück verzichtet und direkt zum Mittagessen übergehangen sind.

Am Sonntag waren wir schlauer und haben lange im L’Avenue gefrühstückt. Aber die Franzosen scheinen keine großen Morgenmenschen zu sein. Vor 11 liegt die Stadt in einer Art Schlummermodus.

Naja, das wahnsinnig gute Essen, dass wir auch am zweiten Abend genießen durften, hat so einiges wieder gut gemacht. Wir waren am Samstag in der Pershing Hall. Ein Hotel mit super stylischem Restaurant – Asiatische Küche. Erinnerte mich stark an Londons NOBU. Tuna Tartar vom feinsten. Mit Semsam. Aber auch der „Caramellized Black Cod“ war nicht von schlechten Eltern. Doch – essen kann man hier gut.

Und zugegeben: in Paris, den beleuchteten Eifelturm im Blickfeld, schmeckt ein Tussi-Champagner mit Erdbeere wirklich sehr sehr gut. Der Zweite auch. Sogar der Dritte schmeckt. Wie herrlich tief ich in der Nacht geschlafen und von dem traumhaften Wochenende geträumt habe. Hach….hab schon wieder Fernweh.

Sonntag dann die Abreise. DANKE AIRFRANCE, dass ich 1.35Std später in Düsseldorf angekommen bin. Hab ja nichts besseres zu tun. Vor allem weil am Ziel die tolle Pia und eine Modeparty in der Halle 30 auf mich wartete.

Gerry Weber hat sein Imperium erweitert. Eine schöne Party war’s. Moderiert von Anemarie Warnkross, Musikalisch begleitet von Fresh Music Live (Got to love them) und als Highlight dann noch eine Marit Larssen, die Helium amtet, wie andere Luft. Mal wieder ein Schlückchen Schampus, dann ein ausgiebiger Mädelstratsch auf Pias Couch. Noch ein schöner Abend. Gleich 3 in Folge.

In den letzten Tagen war ich wirklich sehr schreibfaul. Sorry dafür. Das liegt unter anderem daran, dass ich zur Zeit versuche eines meiner größten Laster zu bekämpfen. Ich stecke mitten im x-fachsten Kampf gegen die böse Droge namens NASENSPRAY. Das bedeutet: ständige eine „zue Nase“, Kopfschmerzen, ach alles, was dazu gehört. Macht müde und nervt einfach.

Sonst war es keine aufregende Woche. Ich versuche tapfer der Kälte zu trotzen, aber das ist nur dank echter Liebestöter, auch bekannt als FALKE Funktionsunterwäsche möglich. Lange Unterhose an, XXL Jogginghose drüber, dann kann kleine Lola endlich ihre Runde durch den Wald flitzen. Vorher ist das echt nicht möglich.

Ein Highlight gab es am Mittwoch.

Meine liebe Stell und ihr Arthur haben mich besucht – ich habe gekocht. Ich weiß, Eigenlob stinkt, aber ich bin sehr stolz auf mein Hähnchen in Salzkruste. Außen hart, innen zart. Etwas spannend – die Kruste öffnen. Aber unter dem ganzen Salz wartet ein kulinarischen Highlight. Demnach eine sehr rentable Knochenarbeit.

Das Rezept verrate ich Euch sogar.

Ich kann es nur empfehlen! Auch ANFÄNGER schaffen das!!! Ich glaube an Euch!!

Nun wünsche ich Euch eine wunderbare Nachtruhe.

Sweet dreams ihr Lieben!!

Morgen startet für mich ein ereignisreiches Wochenende.

Love hugs and kisses

 

Linni

 

 

Also:

HÄHNCHEN AUS DER SALZKRUSTE

Zutaten:

1 ganzes (Bio)-Hähnchen

2kg grobes (Meer)-Salz

4 Eiweiß

2 Schnapsgläser Wasser

2 Bund Thymian

Pfeffer

Salz

Olivenöl

 

Zubereitung:

Das Salz mit dem Eiweiß und dem Wasser gut vermengen. Die Salzmasse in einer Auflaufform zu einer Art Bett für das Hähnchen auslegen. Ein paar Stängel Thymian drauflegen. Das Huhn putzen und abtrocknen, dann mit Thymian, Salz, Pfeffer und einem kleinen Schuss Olivenöl füllen. Das Hähnchen auf das Salzbett legen und gut mit der restlichen Salzmasse bedecken (das ganze Huhn muss bedeckt sein). Den Ofen auf 230°C vorheizen. Nun die Form in den Ofen stellen. Insgesamt 1,5 Std im Ofen backen lassen. Nach circa 30 Minuten auf 200°C herunterschalten.

Nun wird’s kniffelig. Ich habe die Kruste mit einem Brotmesser aufgesägt. ACHTUNG: SUPER HEIß!

Dazu gab’s Rosmarinkartoffel und Prinzessbohnen. Vorab Rucola mit Tomaten zweierlei und Parmesan. Natürlich gab’s auch tolles Brot.

Ihr braucht keine Sauce, ein tolles Olivenöl und/oder Zitrone reichen. Balsamicoreduktion schmeckt auch toll dazu.

Das ganze soll dann in etwa so aussehen: 

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

Date?

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  
  • IMG_1620_Fotor

  • cloud

Love