Der geschenkte Tag.

Guten Abend ihr Lieben,

in diesem Jahr gab es für uns alle ganze 24 Stunden geschenkt. Zeit ist heutzutage wohl eines der wertvollsten Güter. Ich hoffe also, Ihr habt den Tag optimal genutzt. Ob zum Arbeiten oder zum Erholen. Ich hoffe Ihr habt ihn so genutzt, dass er eure Bedürfnisse möglichst gut befriedigt hat.

Hier auch ein HAPPY BIRTHDAY all alle, die heute Geburtstag feiern. Es dauert immerhin 4 Jahre, bis ich das wieder sagen kann.

Ist der 29. Februar nun etwas Gutes oder eher nervig? Würde man an diesem Tag heiraten, so müsste sich der beschäftigte und vergessliche Ehemann nur alle 4 Jahre an den Hochzeitstag erinnern. Allerdings würde man dann auch nur alle 4 Jahre diesen romantischen Anlass verbringen.

Wann feiert man denn seinen Geburtstag, wenn er eigentlich auf den 29. fallen sollte? Am 28.02? Denn man ist ja ein Kinde des Februars und nicht des März‘. Oder doch am 1. März? Bekanntlich bringt „Vorfeiern“ ja Unglück…hmmmm…Vermutlich muss man sich ein Leben lang „ach so lustige“ Kommentare zu diesem Geburtsdatum anhören. So wird einem an seinem 32. Geburtstag zum 8. gratuliert. mich würde das tierisch nerven. Danke Mami, dass du dir noch einen Monat Zeit gelassen hast!! Den 1. April , als den Aprilscherz, hast du mir ja auch um einen Tag erspart. Alles richtig gemacht, ihr lieben Eltern!

Ich meine mal gehört zu haben, dass der zusätzliche Tag in manchen Ländern gesetzlich gar nicht wirklich anerkannt wird. Dann würde ich sämtliche kriminelle Machenschaften auf diesen Tag verlegen. Den Tag gibt es ja nicht, demnach kann ich auch nicht bestraft werden. Dann muss ich heute Nacht noch schnell sämtliche Juweliere im Umkreis plündern.

Und nochmal an die Eheleute: So kann man sich natürlich ganz prima um das „verflixte 7. Jahr“ herummogeln.

Die Gute Fee namens Tina, zufällig die beste Ärztin der Welt, hat mich heute gerettet indem sie mir das leider bitter nötige Antibiotikum verschrieben hat. Mist. Ich wollte es doch wirklich ohne schaffen. Aber das geht leider nicht :( Naja, was mich nicht umbringt, das macht mich nur stärker…hmmmppfffff….

Als ich letztens durch die Stadt gelaufen bin, ist ein freundlicher „betagter“ Mann auf mich zugekommen und hat mir ein kleines Papierröllchen und eine Broschüre, die mir den Weg zu Gott ebnen soll, geschenkt. Die Broschüre habe ich – ich geb’s zu – nicht gelesen, aber die kleine Weisheit auf dem Papierröllchen hat es mir sehr angetan:

Von allen Besitztümern auf Erden ist das Wertvollste die Lebenskunst. 

Der ist doch wirklich schön, oder nicht? Ein wahrer Lebenskünstler schafft es auch an düsteren Tagen ein kleines Lichtlein zu finden.

Wikipedia sagt dazu:

Lebenskunst ist die Kunst, die eigene Unvollkommenheit als kreative Quelle zu erkennen und zu nutzen. Wenn darüber hinaus auftretende Krankheiten und Schicksalsschläge eine Chance haben, dass sich der Mensch seiner Situation bewusst wird und sich wandelt, dann kann auch Möglichkeit von Heilung bestehen. Dieser Wandlungsprozess mit dem bewussten Annehmen und Einverstandensein der eigenen Unvollkommenheit als Mensch öffnet Tore zu einer umfassenden, kreativen Intelligenz und Schöpferkraft, wenn sie authentisch ausgedrückt wird. Authentischer kreativer Selbstausdruck, sei es in Wort, Bewegung/ Tanz, beim Malen, Singen, Lieben und allgemein im Leben, hat ein Potential, das sich auf allen beruflichen und persönlichen Ebenen förderlich und auch heilend auswirken kann. Diese kreative Form der Lebenskunst ermöglicht es, den eigenen Code und die eigene Identität zu finden.

Wir ziehen als Kraft aus unserer eigenen Unvollkommenheit…verstehe…Für mich ist jeder ein Lebenskünstler, der morgen in den Spiegel schauen und sich als GLÜCKLICH beschreiben kann. Denn darum geht es doch…glücklich zu werden. Dabei ist der Begriff des Glücks natürlich gänzlich subjektiv. Also: Der Tussi ihren Champagner und dem Kölner sein Kölsch.

Die Linda wäre gerade ein ganzes Stück glücklicher, wenn ihr Kopf nicht schon wieder so fürchterlich pochen würde. Ich mache hier Schluss und lasse mich von den desperate housewives und Zooey Deschanel berieseln.

Love hugs and kisses

Linni

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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