Archiv für April, 2012

Genießen

Genussmenschdasein

Grüezi Ihr Lieben!

Noch bin ich in Zürich. Bewusst „noch“ da ich mich leider leider schon gleich wieder auf dem Weg zum Flughafen machen werde. Aber nach Ostwestfalen verschlägt es mich noch nicht. Ich werde als braver Student die Lernphase natürlich mit intensivem Aufarbeiten des unterrichteten Stoffes verbringen, das ganze jedoch in einem schönem heimeligen Ambiente.

Gestern hatten wir einen diese Abende, an denen ich mich an keinen anderen Ort der Welt wünschen würde. Das Strozzi Strandhaus hat nun endlich wieder seine Pforten für die Sommersaison eröffnet. Genau hier habe ich mich vor nun 2 Jahren in den wunderschönen Zürichsee verliebt. Und genau hier habe ich mich gestern erneut verliebt.

Die Pinien schön bestrahlt, die Kastanien in frischem Grün blühend, ein schönes Gläschen Irgendwas, laue Temperaturen – wer will denn da noch weg?

Ich finde mich selbst inzwischen im Bezug auf die Themen in meinen Artikel etwas langweilig. Denn andauernd schwärme ich von den vielen wunder wunder schönen Momenten, die ich erleben darf. Ich bitte also um Verständnis. Ich lerne zur Zeit, ein Genussmensch zu werden. Das ist wohl ein Teil des Prozesses.

„Zu werden“ – also eine innere Ruhe zu finden. Den Moment geschehen zu lassen. Nicht immer alles penibel zu planen. Weniger ostwestfälisch zu sein. Es liegt in meinen Genen, es ist gar nicht so einfach ein solches „Laster“ (Ja, manchmal ist es wirklich ein Laster) fallen zu lassen.

Ich bin eine Kämpfernatur, habe noch lange nicht ausgelernt (wäre mit meinen zarten paar Jährchen, die ich auf dem Buckel habe auch sehr traurig, wenn nicht sogar arrogant) und bin bereit die Welt zu erobern. Womit? Hmmm…wenn ich das so genau wüsste, dann wäre es doch langweilig. Eigentlich weiß ich schon ziemlich genau, was ich will. Ich mache jedoch keine Pferde scheu. Details werden folgen, falls erfolgreich, sonst, ja sonst einfach nicht. E basta!

Während ich mir das „Genussmensch-sein“ aneigne, verabschiede ich mich immer mehr von einer anderen Phase meines Lebens. Ich finde Clubs mit lauter *öffffff-tööööö-öfffff-töööö“ Musik einfach nicht mehr cool. Da ist doch niemand authentisch. Den Mann für’s Leben werde ich da mit Sicherheit nicht kennenlernen.

Versteht mich nicht falsch, MAL finde ich das SUPER! Geiler DJ – meine Freunde – Coole Location – TANZEN. Herrlich. Betonung jedoch auf MAL!

Der Ton macht die Musik – die Dosierung dann den Rest.

Ich finde zur Zeit ein schönes „Get together“ zu einem tollen Abendessen (evt. zusammen kochen) dann bis in die Nacht rein zusammensitzen und reden, dabei immer alberner oder irgendwann angenehm schläfrig werden. Oder in eine coole Bar (nicht Disco). Harmlos, schön und ehrlich. Ja – das finde ich toll.

Im Sommer sieht’s mit Sicherheit wieder anders aus. Da werden die spanischen Nachtclubs auseinandergenommen. Da lassen wir die Hüften kreisen, da sind wir jung und wild. Doch das lassen wir dann wieder hinter und, wenn wir nach Hause pilgern. Und wir freuen uns dann natürlich, nach Hause zu kommen.

Denn zu Hause ist es (hier) so wunderbar.

Ich habe übrigens eine Liebe entdeckt, die mich ganz sicher stets in einen „Relaxzustand“ versetzt. MAL!!! (Also wirklich HIN UND WIEDER) ein Gläschen Champagner/Prosecco (um ehrlich zu sein schmeckt man den Unterschied NICHT, sobald das ganze modifiziert ist) mit Minze und Himbeeren/Erdbeeren. Auf Eis. Herrrrrrrrlich.

Ihr lieben, meine Abflugzeit naht, ich habe hunger und gönne mir noch einem Happen aus unserem Kühlschrank. Besser als der Flughafenmist.

Melde mich in Kürze wieder.

Love hugs and kisses

Enjoy your Sunday!

Linni

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Die Saison der kurzen Hosen

Hallo ihr Lieben, wobei GRUEZI IHR LIEBEN wohl besser ist.

Da ist sie nun. Es lässt sich nicht verneinen -> Die Saison der kurzen Hosen ist da.

24°C, Sonne, Zürichsee…klar, dass man dann den Drang verspürt, sich kleidertechnisch zu „erleichtern“.

Die Hormone der Pubertären Jungs schießen in fieberartige Zustände, überall nackte Haut, die armen wissen doch gar nicht, wohin sie schauen sollen.

Leider leider stelle ich jedoch jedes Jahr aufs neue fest (ja, dazu reicht der eine einzige kurze Sonnentag), dass ebendiese sexy Höschen, die inzwischen wirklich bis auf Schwindelerregende Höhen den Oberschenkel hinauf klettern, nicht für jede(n) geeignet sind.

Es mag sein, dass so manch eine Dame sich während der winterlichen Zitrusfruchtsaison so sehr an die berühmte Orangenhaut gewöhnt hat, dass sie nun meint, diese auch stolz an ihren Beinen präsentieren zu müssen. Und warum eine 24 kaufen, wenn man in einer 26 sogar ohne abgeschnürte Körperteile wieder nach Hause kommen könnte? Falscher Ehrgeiz kann manchmal wirklich grausam sein.

Wir leben in einem Zeitalter, indem es doch nahezu für ALLES eine Alternative gibt. Es gibt Tofu-Würstchen für Vegetarier, es gibt Sojamilch für Laktose-Intolerante, es gibt Margarine statt Butter …und JA, es gibt auch sexy, locker fallende, schön sitzende und toll kaschierende Alternativen zur Mikro-Buchse (Ostwestfälisch für Hose : Buchse = Hose).

Ein toller knielanger Seidenrock ist zum Beispiel ein guter Anfang. Oder eine Hose, die nicht direkt unterm Hintern, sondern evt. mittig auf dem Oberschenkel endet. Manchmal sind es 2cm mehr Stoff, die zu 20X mehr Wirkung führen.

Grundsätzlich finde ich es toll, wenn Menschen selbstbewusst und offen durch die Stadt laufen. Doch vor dem einen öderen anderen irritiertem Blick kann und sollte man sich selbst schützen. Ein Storch sollte keine Gummistiefel tragen, er würde verloren wirken, aber der Elefant solle sich auch nicht auf Stilettos nach draußen trauen.

Mini-Medi-Maxi. Es sind doch alle Längen EN MASS zu haben. In allen Preisklassen. Für jede(n).

Übrigens, Männer, ihr greift ja wohl auch oft genug daneben. NEIN, Hotpants sehen NICHT EINMAL bei Christiano Ronaldo männlich aus.

Überlasst doch einfach einen Teil der Phantasie. Ist doch viel ästhetischer. Viel erotischer sogar.

Passend zum Anfang der Saison werden wir heute mal wieder den heißgeliebten Grill zum Einsatz bringen. Dazu gibt’s feinen Spargel (denn auch der hat Saison). Ich freu mich.

Ein Weinchen ist gekühlt, etwas Prickelndes finde ich sicherlich auch. Die Gin Tonics sind vorbereitet. Garnelen sind gewürzt, das Hähnchen mariniert.

Apropos Hänchenmarinade, ich bin stolz auf meine „geheime“ Mischung und werde sie im Anhang sehr gerne mit Euch teilen. So bekommt ihr garantier ein saftiges, butterzartes Hähnchen und könnt ein wenig Eindruck schinden. Denn heutzutage ist „selbstmariniert“ ja längst nicht mehr selbstverständlich.

Nun muss ich aber schnell weitermachen!

Love hugs and kisses

Eure Linni

 

Curry-Senf-Hänchen a la Linda

Zutaten:

Hähnchenbrust (4 Stück)

1 gewaschene Zitrone

1 EL Mittelscharfer Senf

10 EL Olivenöl

1/2 EL Currypulver

1 EL Honig

Pfeffer

Salz

 

Zubereitung (am besten so circa 2 Stunden vor dem Grillen)

Das Hähnchen gut waschen und von Sehnen befreien.

In einer ausreichend großen Schüssel das Öl, den Senf, das Curry, den Saft der Zitrone, den Honig, Pfeffer und Salz gut verquirlen.

Die Hähnchenbrust in die Schüssel geben, sodass sie gut von der Marinade bedeckt ist.

Abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Ab auf den Grill.

 

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New York, oh New York

Hallo ihr Lieben,

inzwischen darf ich Euch wohl nur noch als „die Globetrotterin“ begrüßen.  Ich wiederhole mich jedoch, wenn ich an dieser Stelle erneut darauf hinweisen würde, wie befreiend das Reisen doch sein kann.  Vor allem dann, wenn man jung motiviert und, zugegeben, noch nicht ganz angekommen ist.

Später, wenn man seinen Deckel gefunden, ein Nest gebaut hat, dann ist man vermutlich gerne sesshaft. Wobei man dann im Idealfall mit seinem Partner die 7 Meere besegelt. Es hat alles seine Vor- und Nachteile…

Habt ihr gestern auch vor der Mattscheibe gehockt und gespannt den Bayern die Daumen gedrückt? Hatte einen tollen Abend mit dem lieben Opapa Götz. In Full-HD. Ich habe gelernt, dass das einem Pixelmaas von circa 1980*1080 entspricht. Ist ja auch egal, das Fußballerlebnis war gigantisch. Herrlich, einem Ronaldo dabei zuzusehen, wie sein Elfer gehalten wird.  War ja fast ein kleines Länderspiel…Deutschland VS. Spanien. Wir haben eh noch eine Rechnung zu begleichen. 2012 – mal wieder ein Fußballjahr. Endlich dürfen die Deutschen mal wieder die Fahnen schwenken, ohne dass uns die Last unserer Vergangenheit anhängt. Nationalstolz – ein MUSS, gerade beim Fußball.

Flughäfen, wie bereits berichtet, sind für mich faszinierende Orte. Ich schaue gerade auf die Anzeigetafel und überlege, welchen Flieger ich nehmen würde, dürfte ich mir einen X-beliebigen aussuchen. Vermutlich würde ich zurück nach New York fliegen.

New York – New York. Was hatten wir für eine GEILE ZEIT!

Alles an dieser Stadt ist auf seine Art besonders. Faszinierend. Lebendig. Ich meine behaupten zu dürfen, schon einige der Weltmetropolen bereist und teils sogar gelebt zu haben – NYC ist mein Favourit. Nicht so asiatisch, demnach kulturell sehr…verschieden, wie Hong Kong, nicht so schmuddelig, wie Los Angeles, nicht so laut und eng, wie Tokyo, nicht so verregnet, wie London, nicht so französisch, wie Paris und nicht so alternativ, wie Berlin. Ob man die Amerikaner mag oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden. Ich kann mich gut mit ihnen arrangieren.

Ich wüsste spontan nicht einmal, was ich an New York am meisten liebe. War es das Lunch im Cipriani SOHO, bei dem wir doch glatt in keine geringere als SARAH JESSICA PARKER aka. Miss NYC persönlich hineingelaufen sind? Oder war es der Absacker im Standard Hotel? Das Shoppen in SOHO, der Spaziergang durch den Central Park? Das Frühstück auf dem Zimmer mit einem Panoramablick über die ganze Stadt – gefühlt die ganze Welt?

New York hat dazu auch noch seine Arschkriechermanier – pardon – bewiesen in dem es uns mit dem schönsten möglichen Wetter den Abschied besonders schwer gemacht hat.

Wir sind vermutlich hunderte Kilometer weit gelaufen, haben Uptown, wie Downtown alles abgegrast und hatten mal wieder einen dieser „time of our life“ Trips.

Die Frage der Fragen: Könnte ich dort LEBEN?

Die Antwort: JEIN.  Bedingt.  Für ein Jahr mit Sicherheit.

Ich liebe Europa, ich mag Deutschland, ich mag die Schweiz, ich liebe die Vielfalt, die Mentalität und vor allem die Erreichbarkeit unseres schönen Kontinents. Ich liebe die Jahreszeiten. Ich liebe die Vielfalt. Ich liebe die Architektur. Ich liebe die Mode. Zum Teil auch die Menschen. Ich bin einfach gerne hier. Wobei das einzig wirklich arische an mir meine Augen sind. Und auch die sind mir in der Kombination mit den dunklen Haaren nicht ganz koscher. Oder vermutlich erst recht koscher 😉 Hihihi….Rebecca Seidensticker. Danke, dass ich NACH dem 2. Weltkrieg geboren wurde.

New York ist für mich so aufregend, weil es so besonders ist. Es ist nicht „mal eben um die Ecke“ demnach ist es ein Highlight, wenn man es dort hin schafft. Unter diesem Gesichtspunkt sollte es auch weiterhin behandelt werden. Ein Ort, an den man sich immer und immer wieder hin wünscht, dessen Besuch etwas besonderes ist. 1,2 Mal im Jahr eine Woche dort hin. Das wär’s.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmals bei einer ganz besonderen Freundin bedanken, die unseren New York Trip so toll für uns vorbereitet hat. Kim, danke, dass Du uns nicht nur durch Deine tollen Insidertips, dem tollen Hotelzimmer, den so süßen Aufmerksamkeiten und deinem Engagement, sondern auch durch Deine Anwesenheit bei einen wunderschönen Dinner im NOBU bereichert hast. DANKE DANKE DANKE!

Genau das werde ich nun tun: In den Flieger steigen, der geht dann hoffentlich gleich in die Lüfte, ein Nickerchen halten und von diesem magischen Ort träumen.

Träumt Euch doch auch an Euren Lieblingsort. Dann wird Euch bestimmt gleich ganz warm ums Herz.

 

Bis bald.

 

Love hugs and kisses.

 

Eure Linda

 

Für alle, die es interessiert, hier noch meine NYC Lieblingsspots (Kulinarisch):

 

Standard Hotel Grill -> Dinner nach dem Shoppen im Meatpacking District, ein Drink und den Abend beim Peoplewatching ausklingen lassen.

Boom Boom Room -> Ein Drink und dabei den traumhaften Blick bis zur Statue of Liberty genießen

Spice Market -> Authentisches Thai Essen, tolles Ambiente

NOBU -> Wenn man wirklich, wirklich, wirklich begnadete japanische Cuisine genießen will

Mercer Kitchen -> Easy Lunch, mitten in SOHO

Antique Garage -> Ein türkisches Lokal, mitten in SOHO, TRAUM ESSEN! Bestes Fladenbrot meines Lebens! Super süß eingerichtet.

Cipriani Downtown -> Sehen und gesehen werden! Leckeres (zugegeben pricy) Essen. Einfach ein MUSS! Am besten draußen sitzen.

Oben im Bergdorf Goodman -> Tolles spot fürs ein schnelles, edles Lunch in der Uptown Shoppingpause

Balthazar -> Lunch oder Frühstück. Klassiker. Hier spielt sich einiges ab.

Sucht und findet den Frozen Joghurt Wagen auf dem Broadway in SOHO. Nehmt dann Vanille mit Erdbeeren. TO DIE FOR!

 

Enjoy the city!

 

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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