Archiv für Januar, 2013

My tired Birkin...

So ein bisschen „Carpe Diem“ hier und da…

Hallo und Happy Monday ihr Lieben.

Mal wieder fängt der „Days until Friday“ Countdown von Vorne an. Is nicht mehr lang. Nur noch 4 mal Schlafen.

Thema des Wochenendes war eindeutig: Carpe Diem. Lebe den Tag.

Nicht nur den Tag, sondern den MOMENT.

Donnerstag saß ich am Frühstückstisch und hatte einen kleinen „alles ist SCH….“ – Anfall.

Dabei war gar nichts Sch. Im Gegenteil. Ich hab nur kurzzeitig verlernt das zu erkennen.

Eine Kleinigkeit. Eine Banalität. Sie läuft schief. Dann der Butterfly-Effekt. OH MEIN GOTT, ES LÄUFT IN MEINEM LEBEN EINFACH ALLES SCHIEF.

Ich weiß nicht einmal mehr, ob es die leere Salzmühle, oder die verstimmte Gitarre war. Irgendetwas passte mir einfach nicht. Ich glaube ICH passte mir gerade nicht. Und schon fing sie wieder an. Diese wunderbare Schwarzmalerei, die ich so toll beherrsche, wenn ich vergesse rechtzeitig den kleinen Hebel zu bedienen, der sie lahm legt.

Um mich vor mir selbst zu schützen hab ich mich in mein Auto gesetzt und bin zu Oma gefahren.

Denn da ist immer alles schön. Alles gut. Alles friedlich. Man wird geliebt. Das spüre ich kaum woanders so sehr wie dort. Der morgendliche Wutanfall war natürlich im Nu vergessen.

Wenn ich mir die Situation nun wieder in Erinnerung rufe, so muss ich verblüfft feststellen, wie einfach man doch ins Wanken geraten kann, wenn man sich nicht bemüht, sich kräftig an den Fugen festzukrallen.

Vielleicht ist das ein Problem der „jungen Generation“, die noch nicht so wirklich weiß, wohin das Leben noch führt und manchmal, wenn sie ganz ehrlich ist, auch ein wenig Ehrfurcht vor der Zukunft zeigt.

Oder es ist das Phänomen der Langeweile. Bekommt der Kopf nicht genügend Nährstoff, so füllt er die Lücken selbst und manchmal artet das dann in die falsche Richtung aus.

Täglich verbringen wir Zeit damit, unproduktiv zu sein. Das ist auch insofern gut ,wenn es eine PAUSE, eine GUTE PAUSE, ist. Weniger gut ist es allerdings, wenn wir diese unproduktive Zeit darin investieren, Dinge zu tun, die uns einfach nicht gut tun.

Diese „unguten Dinge“ können ebenfalls banal und nebensächlich sein. Zum Beispiel: Planlos im Internet surfen, umher plempern, Dinge aufschieben, unproduktiv arbeiten oder einfach generell Zeit verschwenden.

Denn mein häufigster Aufhänger für einen tollen Wutanfall ist das Gefühl, etwas zu verpassen, die Zeit verstreichen zu lassen. Druck, der mal mehr – mal weniger nachvollziehbar bzw. angebracht ist. Aber ein Druck, der für mich und die Ansprüche, die ich an mich selbst stelle, leider omnipräsent ist.

Wenn ich mal rechne:

Sagen wir mal, ich surfe täglich 30 Minuten lang komplett sinnlos im Internet.

In einer Arbeitswoche (5 Tage 😉 ) sind das dann 2.5 Stunden.

In einem Jahr sind das gut und gerne 8 Tage.

ACHT TAGE! SINNLOS.

Würde ich 8 Tage lange Fachbücher über die Börse lesen, würde ich mein Geld definitiv anders anlegen.

8 Tage lang Urlaub. Auch nicht schlecht.

8 Tage lang Gitarre üben.

8….8….8….8….8……..So viel Zeit, die ich verschenke.

„Manchmal braucht das Hirn aber auch eine Auszeit“ – logisch. Die sei ihm auch gegönnt. Aber die kann man doch auch qualitativ gestalten :)

Aber back to CARPE DIEM.

Samstag war super. Tolle Live Musik von Fresh Music Live. Liebe Menschen um mich herum. Gute Gespräche.

Am Samstag hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl irgendetwas zu verpassen. Ich hatte keine Angst, Zeit zu verlieren, ich hatte keine Angst, unproduktiv zu sein – obwohl ich nicht produktiv war, ich habe es einfach genossen. Ich habe den Moment geliebt.

Den Moment, an dem meine kleine Lola mit verschneitem Bart ins Wohnzimmer getapst kam, den Moment an dem ich mein Outfit für den Abend gefunden und geliebt habe, den Moment an dem die Band angefangen hat zu spielen, den Moment, an dem ich alte Bekannte fest in den Arm nehmen konnte. …UND SO WEITER. Ich habe jeden davon genossen.

Was kann man denn schöneres Sammeln, als tolle Momente, an die man sich immer wieder mal gerne erinnert?

Und da habe ich wieder gemerkt, wie sehr ich sie liebe. Menschen. Menschen aller Art. Vorzugsweise interessante Menschen, liebevolle Menschen. Aber manchmal auch Menschen, mit denen ich dann ganz herrlich streiten kann. Denn ein kleiner (manchmal auch nur gefühlter) Sieg kann sehr beflügelnd wirken.

Ich, als bekennender LISTENLIEBHABER, habe im Kopf natürlich direkt angefangen bewusst über die schönen Momente der letzten Zeit nachzudenken. Dann habe ich sie den schlechten gegenüber gestellt. Die Schönen haben nicht nur in der Kategorie „Häufigkeit“ sondern auch in den Kategorien „Relevanz und Nachhaltigkeit“ ganz klar gewonnen.

FAZIT: Mein Leben ist wunderschön. Ich muss mich nur manchmal dazu zwingen, diese Tatsache nicht zu vergessen. Denn an angenehme Umstände gewöhnt man sich nur allzu gerne. Gewohnheit tötet das Besondere. Ist etwas nicht besonders, so wird es trist, farblos, langweilig…der Teufelskreis geht von Vorne los 😉

Sonntag habe ich sehr tief und zufrieden geschlafen. Den Montag fand ich dann auch gar nicht mehr so schlimm.

Denn wenn jeder Tag ein toller Samstag wäre, dann würde ich die tollen Samstage ja nicht mehr als diese Erkennen.

Sidos „Bilder im Kopf“ hat mir natürlich ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.

„In einem schwarzen Fotoalbum mit ’nem silbernen Knopf….Bewahr‘ ich alle diese Bilder im Kopf….“

Auch der gute Herr mit der silbernen Maske besinnt sich eines Besseren und schreibt nun gute Texte.

Ein weniger schöner Moment wartet jedoch auf mich, wenn ich mich jetzt nicht wieder meiner Arbeit widme. Denn was gibt es nervigeres als einen Berg aufgeschobener, unerledigter Arbeit? 😉

SMILE!

Love hugs and kisses

Linni

Mommy, have a blast!!!

Hey ihr Lieben,

 

aber vor allem: HEY MAMA!

 

Heute ist ein ganz gaaaaaanz besonderer Tag.

 

Meine geliebte Mama, Beste Freundin, treuste Gefährtin, beste Beraterin, ehrlichste Kritikerin…..hat Geburtstag!

32 Jahr Dani! Ist das denn zu fassen?

 

Ich möchte mich bei Dir für all die Jahre bedanken, in denen du immer und zu 100% für mich da warst und mir diese sensationelle Mutter warst und es natürlich noch immer bist und hoffentlich noch uuuuunglaublich lange sein wirst.

 

It’s your day! Happy Birthday to ya!

Mama wird gerade verwöhnt. Wo, wird nicht verraten. Aber es geht ihr gut. Also geht es mir gut.

Was wären wir nur alle ohne unsere Mütter?! Geht mal schnell zu Ihnen und nehmt sie ganz fest in den Arm. Oder ruft kurz an…Sie werden sich freuen. Dann werdet ihr Euch freuen. Denn ihr Wohl sollte Euch sehr viel bedeuten.

 

Das war’s schon für heute.

Enjoy your Saturday!

 

I LOVE YOU MOM!!

 

Deine Linni

4er-Bild am 23.01.13 um 20.26 (kompiliert)

Ich hasse UGG-Boots, aber ich liebe sie.

Halli Hallo ihr Lieben,

Winter – ja, den haben wir.

Will ja kein Klugscheißer sein, aber schon vor einigen Wochen habe ich den „kalten Januar/Februar“ prophezeit….darf ich an das letzte Jahr erinnern? Mein kleiner Wischmopphund ist mir Mitte Februar bei  rund -19°C in BIELEFELD nahezu erfroren, als wir eine kleine Runde durch den Tierpark drehen wollten.

Wer jetzt schlagartig in eine Panikattacke verfallen und KLIMAWANDEL schreien will, dem sei das auch gegönnt. Ich freue mich einfach über den Schnee (denn der schluckt den Stadtlärm) und warte brav ab, bis der erste kleine Krokus sich tapfer ans Tageslicht gekämpft hat.

Aber ein jeder Winter bringt für mich, die alte Frostbeule, das Problem der „was ziehe ich heute an?“-Frage mit sich.

Dabei ist das Nr. 1 Kriterium nicht einmal die modische Aktualität, sondern vielmehr die geschickte Anti-Frieren Verpackung meiner kleinen 166cm Körpergröße.

Folgendes Szenario:

Linda steht vorm Kleiderschrank. Langarmshirt – Check. Skiunterhose – hässlich, aber CHECK. Jeans – Check. Thermosocken – noch hässlicher, aber CHECK. Hoodie….noch ein Hoodie…CHECK. Dann kommt er…der gefürchtete Gang zum Schuhschrank. Ich liebe sie doch alle. Verführerisch strahlen mich rote Sohlen, Gliter, Leomuster und die neuste Errungenschaft aus dem Nike.iD Store an…traurig wandert mein Blick weiter bis zur Abteilung „Australien“. UGG. Ufff….nagut.

Modisch finde ich die Lammfellpuschen, die einen jeden schlanken Frauenfuß zu Ententretern verwandeln absolut horrend. Ok SOOOO schlimm auch nicht. Aber ich finde sie einfach nicht schmeichelhaft. Aber hat man die Füße einmal in das kuschelige Innfenfutter geschoben, so will man sie nie mehr von den Füßen nehmen. Und schon dürfen sie wieder eine Runde durch die Innenstadt drehen. Da treffen sie dann auf jede Menge Geschwister, Halbgeschwister und hässliche Kukuckskinder.

Es gibt drei Dinge, die ich aktuell gerne erfunden hätte. 1. Facebook (Hassliebe nennt man das) 2. Apple (Ja, Hassliebe trifft bei den teuren Teilen auch zu) und 3. UGG-Boots (HASS- groß, liebe – klein).

Mein Hip-Tipp übrigens (Ok, ich denke da erzähle ich Euch nichts neues) NIKE iD.

Kaum an den Füßen, schon erntet man bewundernde Blicke und Sprüche wie „Geile Kicks“ oder „Sorry, bin gerade von deinen Schuhen geflashed!“. Mir wäre es lieber, es wären meine Augen gewesen, aber das ist besser als gar nichts.

Wer die 30 Tage (Gerne werden daraus auch mal 2 Monate) Wartezeit auf sich nimmt, der wird wirklich belohnt. Dann noch ein kurzer Schriftzug auf den Schuh und voila. Dein individuelles Meisterstück ist fertig.

Das ganze kann man auch bei Converse machen. Und bei Timberland. Der Trend geht ja ganz klar zum „One of a kind“ Erlebnis.

Der Blick auf den Kalendar löst leider eine leichte Unruhe in mir aus. Denn bald ist Karneval. Bzw. bald ist der Karnevalswahnsinn da. Ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen, oder eher verzweifeln soll.

Karneval bedeutet: AUSNAHMEZUSTAND. Überall Schnapsleichen. Überall schlecht gekleidete Menschen, meistens schlechtes Wetter und danach ne schöne Grippe.

Allerdings bin ich kreativ, wenn es um’s verkleiden geht und es ist ja auch nur ein mal im Jahr…

Ich habe mich noch immer nicht entschieden, ob ich die Flucht ergreifen, oder einfach mitfeiern soll.

Das mache ich dann wohl spontan von dem Event-Angebot abhängig. Wer mag, der darf sehr gerne eine Empfehlung aussprechen.

Ein weiteres „Winterproblem“ fällt mir da auch noch ein: Streusalz.

Ich liebe Salz. Esse zu viel davon. Es macht süchtig, das ist bewiesen. Also ein doofes, leider nicht so gesundes Laster.

Ich hasse Salz, wenn es auf den Straßen ist. Mein Hund hasst es, weil die Pfötchen davon brennen. Mein schöner Parkettboden hasst es, weil er davon fiese Ränder bekommt. Mein schwarzes Auto hasst es, weil es einfach schwarz und nicht grau gesprenkelt sein möchte. Und die UGG Boots hassen es erst recht. Schöne dicke Ränder. Wenn man Glück hat, kann man sie mit einer Bürste wegbürsten. Hat man Pech. Na dann bleiben sie einfach da, wo sie sind.

Rutschige Straßen sind doof, das ist mir klar. Aber bitte bitte bitte, kann denn nicht irgendwer eine tolle Alternative erfinden? Sonst muss ich das wohl selbst machen und damit steinreich werden…Überlegt es euch gut 😉

Den Kopf tief über Marketingbücher gebeugt, eine XXL Tasse Ingwertee zu meiner Rechten. Das seit heute Morgen früh…nun ist der Nacken verspannt, die Augen Flimmern, der Wasserbauch gluckert und die Lust ist fort.

Szenewechsel.

Ich mache mich nun auf den Weg in Richtung Kleiderschrank und überlege, welche Fellbomber ich heute an meine Füße lasse. Grau mit Knöpfen? Halbhoch mit Pailletten? Halbhoch in Lila? Hoch in Beige? Braun? Schwarz?……

Lasst Euch nicht ärgern. Auch nicht von Lammfellschuhen.

Love hugs and kisses

Linni

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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