Lola and Linda

Nothing is I’m Possible….

Hallo ihr Lieben.

 

Ich bin wieder ansprechbar.

Und ich bin offiziell eine Panikelse, ein Streber, ein Quelle der Hektik, ein Kopfkinoregisseur und….ach einfach ehrgeizig.

 

Typische Situation: Der Einsenschreiber der vor der verhassten Rechnungswesenklausur einen Nervenzusammenbruch erleidet. Erkältungsbedingte Kopfschmerzen fördern das Gesamtwohlsein nicht.

Das Ergebnis: Tränen. „Ich kann das nicht“- Rufe und eine verspannte Nackenmuskulatur.

 

Dann die Erlösung. Klausur geschrieben. Auf dem Weg nach Hause. Alles gut. Wen es interessiert: ich kann das doch 😀 Braucht jemand eine Bilanz für sein Unternehmen?

 

Aber nach 12 Jahren in der Schule und nun immerhin 2 Jahren in der Uni müsste man meinen, ich hätte endlich verstanden, dass dieser sehr emotionale Teil der Klausurvorbereitung normal ist und einfach ein Stückchen LINDA darstellt. Ich muss Panik machen. Das ist in meiner Natur…muss ich das wirklich?

 

Ich bewundere Menschen, die mit Ruhe und Gelassenheit nach dem Motto „einfach nur bestehen, fragt später niemand mehr nach“ in eine solche Prüfung gehen.

Die haben weniger Kopfschmerzen. Die haben ruhigere Nächte. Die kommen durch.

 

Andererseits….Ist es denn schlimm ehrgeizig zu sein? Die Gefahr lauert darin, dass man darüber schnell unsympathisch wird. Man ist angespannt. Reagiert gereizt, in dieser Phase bin ich ein herrlicher Egoist und kann mich nicht wirklich auf tiefgründige Gespräche einlassen. Ich antworte dann in Floskeln. Mein Kopf ist ganz woanders.

Es ratterten nur noch die Vokabeln in meinem Kopf…Kontokorrentkredit…Lombardkredit….Erträge….Kosten….G.u.V…und so ging das seit mehreren Tagen.

Irgendwann, das habe ich mir vorgenommen, irgendwann werde ich lernen diesen inneren Streber wegzusperren und nur dann raus zu lassen, wenn ich ihn gerade benötige.

 

Ehrgeiz ist sowohl Fluch, als auch Segen!

„Ehr“-Geiz. Etwas ehrenhaftes steckt also dahinter. Klar, man will ja auch Anerkennung für die Dinge, die man im Leben erreicht. Die anderen sollen einem also eine gewisse „Ehre“ erweisen.

Eine gesunde Portion davon ist essentiell, wenn man im Leben etwas erreichen möchte. Man braucht Ellebogen, mal mehr man minder spitz. Man braucht ein Ziel, mal ist es klar, mal nicht. Vor allem braucht man Ausdauer. Denn nichts kommt über Nacht. Außer Kopfschmerzen. Und der Weihnachtsmann.

Allerdings (und hier muss ich noch lernen) muss man auch wissen, wann man den berühmten Ball einfach mal flach hält und die Dinge nicht so verbissen sehen muss.

Verbissenheit PLUS Ehrgeiz. Das ist wohl die gefährliche Kombination, die die Furie in uns herauskitzelt.

Natürlich steht hinter unserem Ehrgeiz der Wille, besser zu sein, als die anderen. Man möchte sich abheben, darf dabei nicht überheblich werden.

Eine Gradwanderung, die nicht jedem gelingt. Der Frust über eventuell nicht erreichte Ziele wird manchmal so groß, dass der ganze Mensch in ein anderes, negatives, graues und unsympathisches Licht gerückt wird.

 

An diese Stelle ein schönes Zitat:

 

„Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.“

Lucius Annaeus Seneca

 

Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.

 

Ich finde es aufregend, Vermutungen darüber anzustellen, wo ich mich in einigen Jahren sehe. Wohin treibt mich mein Ehrgeiz? Welche Ziele werde ich erreichen?

Am Ende des Tages ist mir eines wichtig: Egal, wohin mich mein Weg führen mag. Ich möchte am Ende des Tages in den Spiegel schauen, lächeln und mir selbst ins Gesicht sagen können, dass ich stolz auch mich bin.

 

Ehrgeiz, Stolz…sehr eng beieinander liegende Tugenden.

 

Ein paar meiner Vorsätze:

Nicht zu stolz sein, um zu verzeihen.

Für meine Fehler geradestehen.

Auch auf „kleine“ Erfolge stolz sein.

Ehrgeiz haben, Ausdauer haben und immer FAIRPLAY groß schreiben.

Nothing is IMPOSSIBLE. Das Wort sagt es doch selbst: I’M – POSSIBLE!

 

Heute Abend bin ich platt. Ein schönes, aber auch anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Mein Hund wartet auf dem Sofa auf mich.

 

Euch allen einen wunderschönen Sonntag.

 

Ich spüre den Frühling da draußen. Tut so gut.

 

Love hugs and kisses

 

Linni

 

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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