Archiv für Juni, 2013

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Lästerschwester

tratsch

Ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage! Okay, ich werde es auch aussprechen: Ich liebe es zu Lästern. Über Gott und die Welt. Über Modesünden, Fehltritte, Attitüden und einfach Dinge, über die ich mich gerade aufregen und auslassen will. Ganz ehrlich? Es tut manchmal so gut, den Kopf von den eigenen Probleme abzuwenden und sich gänzlich den kleinen Fehlern und Macken anderer zu widmen. Aber es gibt für mich ganz klar unterschiedliche Formen des Lästerns. Man kann Menschen damit verletzen (das ist die dumme und unschöne Art) oder man lästert wirklich nur des Lästerns wegen und weiß, dass das, was man behauptet am Ende des Tages belanglos und nichtig ist. Wer gemeinsam über andere lästert, stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Aber natürlich nur, wenn über Menschen außerhalb der Gruppe hergezogen wird. Ansonsten kann üble Nachrede auch eine Gemeinschaft komplett auseinander reißen.

Dinge, die ich gerne erfunden hätte: #3 Aspirin

Kopfweh

Na? Gestern gut gefeiert? „Nie wieder Alkohol!!“??  Und nun tut das Köpfchen weh?

Kopfschmerzen. Jeder kennt sie, jeder hasst sie, jeder hat sie hin und wieder. Gott sei Dank, uns allen sei geholfen: Aspirin macht’s möglich. Klar, jeder greift zu dem Mittel seiner Wahl, aber es ist doch fast soweit, das „Aspirin“ synonym für alle gängigen Schmerzmittel stehen. Nur selten höre ich „Hey, haste mal eine Paracetamol/Ibuprofen/Thomapyrin/Alca Selzer ( … ) für mich?“. Aspirin ist Kult. Hilft bei Herzpatienten, hält das Blut schön dünn. Vor einem jeden Flug greife ich gerne dazu, denn dann schwellen die Beine nicht so an. Die Finger werden auch nicht so dick (ich hasse es, meine Ringe nur unter Anwendung von schmerzhafter Gewalt von den Fingern lösen zu können).

Ja, Nein.

Jeder von uns hat Sie. Eine Marotte, genauer: Eine Marotte im Sprachgebrauch, die sich immer wieder vor allem dann durchsetzt, wenn man in die Enge getrieben wird und sich außerhalb seiner „Comfort Zone“ bewegt. Mir rutschen dann Wörter, wie „total“, „einfach“ und (ganz schlimm) „halt“ aus dem Mund. Kleine, nervende Lückenbüßer, die mir tierisch auf die Nerven gehen. In der Uni mache ich mir manchmal ganz heimlich einen Spaß daraus, zu zählen, wie oft ein Dozent oder ein Kommilitone während eines Vortrags auf solche kleinen Zeichen der Unsicherheit zurückgreift. Der Rekord liegt bei 38 Mal „halt“ in 15 Minuten Vortrag. Wann, Wo und Wer – das würde ich niemals kommunizieren.

Hear-Speak-See-No-Evil

Es gibt jedoch einen Typus, den ich ganz besonders gefressen habe. Darf ich vorstellen? – Der Ja, Nein-Sager.

„Ja,  Nein ich wollte mich Deiner Meinung gerade anschließen…“. Ja oder Nein?

Genauso schlimm: Ja, Aber….

Das ist doch der größte Widerspruch in sich!? JA oder NEIN! JA und kein ABER! Oder aber doch!?

YesNo

Alles, was dem ABER folgt, macht doch die eigentliche Aussage zu Nichte? „Ja, aber“ steht für ein verstecktes NEIN! Für ein „Nein“, das man nicht ausspricht, da man sich entweder nicht traut, oder nicht über genügend Wissen verfügt, um dieses mit Fakten rechtfertigen zu können. Jeder gescheite Gesprächspartner stellt sich doch die Frage, warum das „Nein“ nicht einfach direkt ausgesprochen werden kann? Ein „ja, aber“ wirkt nicht nur unsicher, es kann auch den Eindruck erwecken, man fühle sich dem Gegenüber unterlegen und rede ihm daher nach dem Mund bzw. gehe daher jedem Konflikt aus dem Weg. Man wirkt unentschlossen, unverbindlich und vor allem wirklich sehr sehr unsicher. Einem „ja, aber“-Sager wird außerdem nachgesagt, unangenehme Dinge aufschieben zu wollen und sich immerzu durch einen Einwand (eingeleitet durch „aber“) davor bewahren möchte, sich diesen Dingen und Situationen stellen zu müssen.

Redet Euch nicht heraus. Schafft Fakten. Schafft Klarheit. SPEAK OUT LOUD. Klare Worte, offene Kommunikation! Wer „Nein“ sagen möchte, der soll das auch tun. Wer sich erklären möchte, der soll das „Nein“ an gute und stichhaltige Argumente knüpfen. Wer nicht weiß, auf welcher Seite er steht, der fragt nach oder sagt besser gar nichts dazu. It’s simple.

Sweet 16

Wenn es eine Sache gibt, die ich wirklich hasse, dann ist es Entscheidungen treffen zu müssen. Vor Allem solche, die für eine länger Zeit oder gar endgültig sind. Ich hasse es, wenn es einen genialen Schuh in gleich 3 Farben gibt. Warum macht man so etwas?! Ich mag sowohl Sprudel, als auch stilles Wasser. Warum muss ich mich entscheiden?! (Ich nehme beides, mische das dann). Warum kann ich mein Auto denn nicht einfach per Knopfdruck in eine andere Farbe tunken? Grau, Schwarz, Weiß, Braun…ich mag sie doch alle :( Genau das ist ja das Problem. Je mehr gute Alternativen es gibt, desto schwieriger fällt mir die Entscheidung. Die berühmte Qual der Wahl. Ich werfe auch Münzen. Und zwar so oft, bis mir das Ergebnis gefällt. Mein Bauch entscheidet sich recht schnell. Der Kopf quatscht ihm da jedoch immer rein. Ich gelobe Besserung.

you-decide

 

Gerade habe ich mich dazu entschieden, die Simpsons auszuschalten und meine Aufmerksamkeit der Küche zu widmen. Mein Bruderherz hat Hunger. Ran an die Lasagne!

Euch einen schönen Abend. Ohne Wenn und Aber. Okay?

 

 

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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