Wonderful London

Lynne Loves Lovely Little London

Hallo Ihr Lieben,

ein aufregendes Wochenende in einer meiner Lieblingsstädte ist nun vorbei, ich bin heile zu Hause angekommen.

London: eine Stadt, in der Luxus keine Grenzen kennt, in der Künstler geboren werden, in der Mode eine Religion ist und die durch tausend Gegensätze fasziniert.

Freitag Morgen bin ich voller Vorfreude in den Flieger gestiegen und kaum 50 Minuten später ist die Maschine in London Heathrow gelandet. Der Lufthansa Abschnitt ist meiner Meinung nach nicht auf dem neusten Stand der Technik. Ein trauriger Anblick, wenn man bedenkt, dass in Heathrow täglich tausende Menschen ankommen, die entweder die Reize der Weltstadt auskosten, oder in einen Flieger in weitere ferne Länder umsteigen. Natürlich gibt es auch hochmoderne Terminals der Flughafen. Dieser besticht jedoch nicht durch kosmopolitischen Charme. Ich liebe die Londoner Taxis. Die Black Cabs. Mir tut es jedoch ein bisschen weh, jedes Mal nach einer Fahrt das Gefühl zu haben, das ganze Taxi gekauft zu haben. Die Preise sind horrend – welcome to London.

Die Fahrt im pinken Taxi habe ich jedoch geliebt :)

Pink Cab

Der Angriff auf den Geldbeutel wird jedoch durch den Anblick der vielen wunderschönen Stadthäuser und der grandiosen Bauten aus edlen Sandsteinen je belohnt. Ich bin jedes Mal aufs neue davon fasziniert, wie wunderschön diese Stadt ist. Für’s Auge zumindest. Kaum in meinem Domizil angekommen, zieht es mich auch schon auf die Straßen. Mit bequemen Boots an den Füßen, meiner Lieblingslederjacke über den Schultern und mit meinem Vodafone 3G Reispaket bewaffnet, laufe ich los. Einfach mal schauen, wo ich ankomme. Es ist wohl Schicksal, dass ich wie magisch von der Sloane Street im edlen Stadtviertel Knightsbridge angezogen werde. Im wahrsten Sinne des Wortes „angezogen“. Hier trumpfen die Designer der Welt mit wunderschönen Boutiquen. Am ende der Sloane Street erwartet mich mein Lieblingskaufhaus „Harvey Nichols“. Hier muss ich nicht einmal etwas kaufen, um auf meinen Geschmack zu kommen. Die künstlerische Inneneinrichtung und die tolle Dekoration der Schaufensterpuppen sättigen mein nach Ästhetik durstendes Auge.
Super sale!

Ganz zufällig ist hier gerade alles im Sale. Sommerschlussverkauf. Ohwei. Was jedoch zunächst so verlockend klingt, ist mir binnen kürzester Zeit tierisch auf die Nerven gegangen. Ich will ein Kauferlebnis genießen können, hier wird jedoch geschubst, gedrängt, genervt und gegrabscht. Habgier – anders kann man das Verhalten der Modesüchtigen nicht beschreiben. Ich frage mich, ob uns Menschen wirklich so viel vom Tier trennt? Denn das war ein animalisches Jagdverhalten in seiner feinsten Form. Dass es im Harrods noch schlimmer war, das muss ich wohl nicht betonen. Das vermutlich berühmteste Kaufhaus der Welt ist auch ohne totale Reduzierungen kaum zu ertragen. Die Kaufhäuser abgeklappert – weiter in die Boutiquen. Hier könnte ich stundenlang einfach nur stöbern und Inspirationen sammeln. Durch das Internet ist die Welt so erreichbar geworden. Das Online-Shopping ist mir sehr genehm, da ich ganz in Ruhe überlegen kann, was ich mir wirklich leisten möchte. Deshalb liebe ich es, auf Städtereisen vor allem die Dinge zu kaufen, die man sonst nicht über das Internet bestellen kann. Natürlich wird es immer schwieriger, solche Sachen zu finden, aber es ist möglich!

Da ich jedoch nicht für 72 Stunden Shoppen nach London gekommen bin, habe ich auch Kunst und Gastronomie genau unter die Lupe genommen. Man kann hier so sensationell gut essen. Als bekennender Fan der japanischen Küche, bekomme ich schon bei dem Gedanken an die Köstlichkeit in Zuma, Novikov und Co. Schnappatmung. Das gibt es Meeresfrüchte und frischen Fisch zur Genüge. Mir raffinierten Saucen und tollen Beilagen garniert – ein perfektes Geschmackserlebnis. Man ernannte mich zur Edamame-Königin, da ich der grünen Köstlichkeit zu nahezu jeder Tageszeit verfallen kann.  Aber auch ein berühmter Cipriani-Bellini schmeckt immer sehr vorzüglich. Mein Highlight war jedoch das Mittagsessen im „Arts Club“ indem wir an einem wunderschönen Tisch in einem SONNIGEN Hinterhofe saßen, einen guten Wein genossen und einfach nur den Moment gelebt haben. Die sehr hübschen französischen Kellner haben dem Gesamtbild den letzten (sexy) Schliff verpasst. Très bien!

Eine „geheime“ Dayparty im schönen Chelsea hat mich vor allem durch die Gemälde eines ebenfalls „geheimen“ Londoner Künstlers fasziniert, der bunte Totenköpfe und American Dream Girls auf Leinwand zauberte. Der Künstler hält sich – noch – bewusst geheim. Warum – ich kann’s nicht verstehen.

Musikalisch habe ich mich in die Töne von „Rudimental“ verliebt. Ein vierköpfiges Londoner Musikkollektiv, die sich tolle Künstler (Unter Anderem Emelie Saunde und Alex Clare) aufs Album geholt haben. Sie vereinen starke Vocals mit Elementen der elektronischen Musik. Genial. Natürlich habe ich auch jede Menge feine Deep-House Töne genießen dürfen. Auch die geniale Stimme von Celeste Buckingham MUSS einfach gehört werden!!!

Aber hört doch einfach selbst:

Celeste Buckingham RUN RUN RUN

Ein Promi-sighting gab es auch. War schon ganz cool neben Rihanna im Cuckoo zu feiern. Klar, davon kann man sich nichts kaufen, aber für den Abend war das Ambiente echt genial.

Ich schwimme noch auf der Welle der Euphorie. Bin noch reizüberflutet. Ich habe noch so viel zu erzählen, weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Sicherlich werde ich das in den kommenden Tagen und Wochen Peu a Peu nachholen.

Euch nun erst einmal einen guten Start in die SONNIGE Woche. 34°C morgen…nun übertreibt’s das Wetter aber ein wenig!

Love hugs and kisses,

Eure Linni

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Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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