Archiv für 19. August 2013

Du, die da, der da und ich.

Louis and Kiliana

Ich brauche für einen perfekten Abend genau eine Sache: Meine Familie. Denn die sind so, wie ich! Oder ich so wie sie. Jede Bewegung ist natürlich, jedes Gespräch verläuft locker über die Lippen. Manche machen Sinn, manche weniger und doch bedeutet mir jedes sehr viel. Wir können Stunden und Stunden damit verbringen, sehr ernste Gespräche über absolute Belanglosigkeiten zu führen oder sogar heikle Themen, wie Politik und Religion in aufbrausendem Ton besprechen.

Egal, wo, wie oder wann, ich kann mich in dieser Runde immer fallen lassen. Ich muss jedoch aufpassen, dass ich dann nicht meine Launen frei auslebe, denn die lässt man eigentlich nur frei heraus, wenn man im Kreis derer ist, die einem die eine oder andere Stichelei dann sofort wieder verzeihen. Ich muss hier nicht so tun, als sei ich der Sonnenschein der Runde, wenn mir gerade nicht zum Lachen ist. Natürlich versuchen wir alle, zusammen nur schöne und harmonische Stunden zu verbringen, aber ich muss wohl kaum erzählen, dass sogar in den vornehmsten Familien gestritten wird.

Ich sage es immer und immer wieder: Wo nicht gestritten (natürlich alles im Rahmen) wird, da wird auch nicht kommuniziert. Wo nicht kommuniziert wird, da herrscht auch keine gesunde Basis.

Kiliana and Linda

Wenn ich sie mir ganz objektiv anschaue … Mama, Papa, meinen Bruder, seine tolle Freundin … Ich bin sehr stolz, dazugehören zu dürfen. Meine Mutter hat immer Angst, dass ich vergesse jung und unbeschwert zu sein. Denn ich tanze nur ganz selten auf den Tischen in den Nachtclubs. Wenn ich „zu Gast“ bei den Eltern bin, dann genieße ich jede Sekunde und bin vom Herzen her glücklich. Feiern kann ich noch auf so vielen Parties, in so vielen Städten (das lasse ich mir auch nicht nehmen 😛 ). In Mamas armen wird jeder knallharte Macho zum verwundbaren kleinen Jungen, der in ihm schlummert. Eine runde „Rückenkraulen“ und schon schnurrt das Riesenbaby. Ich liebe diesen Anblick 🙂

Neulich waren wir in Puerto Portals zum Dinner. Alle haben sich in Schale geschmissen, meine Eltern sahen aus wie Moviestars, mein Bruder zum anbeißen gut und seine Granatenfreundin hätte glatt auf den Catwalk gehört. Vielleicht sehen sie durch meine Augen immer aus wie Popstars, ob im Gammellook oder aufgestyled, für mich sind sie einfach die größten. Ich wünsche mir, dass es euch allen so geht, wenn ihr eure Liebsten anschaut!

Mommy and Daddy

Also genieße ich nun weiterhin eine wirklich traumhaft schöne Zeit, in der ich ganz viel Kraft tanken kann und alle Wehwehchen aus dem Körper verbannen kann.

Sollten eure Alarmglocken nun ertönen: Gehört das Kind denn nicht in die Uni? Hat sie denn gerade Ferien? Ich darf Euch beruhigen, meine Skripte sind mein ständiger Begleiter. Die Ostwestfälin in mir ist zu sehr ausgeprägt, als das ich solche wichtige Pflichten vergessen könnte 😉 Studentin sein könnte momentan echt schlimmer sein … Welch eine schöne Lernkulisse. Blauer Himmel … dann Delfine … Aber Kundenbindungsmanagament bleibt Kundenbindungsmanagement.

In dem Sinne wünsche ich euch allen einen tollen Wochenstart.

Pflücksalat mit Jakobsmuscheln und Orangen-Maracuja-Vinaigrette

Im Sommer möchte man nicht schwer essen. Denn dann ist der Körper viel zu beschäftigt, das schwere Mahl zu verdauen und kann sich nicht darauf konzentrieren, uns anständig abzukühlen. Man ist ohnehin etwas träge, wenn die Sonne auf den Kopf knallt und kann wirklich keine Energie verschenken.

Aber das bedeutet noch lange nicht, dass man langweilig essen muss. Mein Bruderherz und ich haben uns zusammengetan und ein herrlich leichtes Sommerdinner kreiert. Wir hatten zunächst keine Idee, was auf dem Teller landet und haben uns beim Bummeln über den Markt inspirieren lassen. Die frischen Jakobsmuscheln und der herrlich grüne Pflücksalat sind uns sofort ins Auge gestochen. Dazu ein paar Orangen und los gehts.

Man nehme (für 2):
8 Jakobsmuscheln (gewaschen und abgetrocknet)
2 kleine Hände voll Pflücksalat (gewaschen und abgetropft)
1 Orange (gut abgewaschen)
2 Maracuja
Pfeffer
Salz
Olivenöl
1 Strauch Cherrytomaten
Balsamico, hell
Honig
Weißwein (zum Kochen)
 
Beginnen wir mit dem Dressing: Dazu zunächst die Cherrytomaten und das  Fleisch der Maracuja mit etwas Olivenöl in einer Pfane erhitzen und aufplatzen lassen. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Das durch ein Sieb drücken, um die Kerne zu entfernen. Den Rest wieder in die Pfanne geben. Nun einen EL Honig, 2 EL Balsamico, 2 EL frischen Orangensaft und 2EL Olivenöl in die Pfanne geben. Etwas Oragenzeste in die Sauce reiben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wer mag, kann natürlich noch mehr Honig dazugeben, einfach nach belieben abschmecken. Da die Muscheln ruckzuck fertig sind, kann der Salat schon mit dem Dressing angemacht und auf einem Teller drapiert werden.
Muscheln in the making
Nun sind die Muscheln an der Reihe. Nachdem wir sie gut gewachsen und extra gründlich abgetrocknet haben (ich nehme immer Küchenpapier dazu), lassen wir eine Pfanne heiß werden und geben einen ordentlichen Schuss Olivenöl hinein.
Die Jakobsmuscheln maximal 1.5 Minuten von jeder Seite anbraten. Wenn sie eine schöne gold-braune Farbe angenommen haben, sind sie fertig und können auf dem Salatbett angerichtet werden.
Jacobsmuscheln auf Salat
Raffiniert: Wer mag, der könnte zum Beispiel noch ein paar Orangentranchen in Honig karamellisieren lassen und diese auch auf den Salat geben. Oder ein paar Granatapfelkerne.  
 

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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