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Wenn die Wut kommt …

Atmen. Bloß das Atmen nicht vergessen. Manchmal, aber nur manchmal, da will ich schreien, heulen, hyperventilieren und mit den Füßen strampeln, bis ich irgendetwas kaputt mache. Manchmal. Was das alles bringt? Naja, zum einen ist es für jeden Betrachter äußerst amüsant – zum anderen bilde ich mir in diesem Moment ein, dass ich nur so die tausend Spannungen, die in mir herrschen, lösen zu können. Das ist natürlich alles Schwachsinn. Das Problem wird dadurch weder kleiner, noch ansatzweise gelöst. Die meisten Probleme sind auch gar nicht so groß, als dass sie eine kaputte Blumenvase Wert wären.

Heute habe ich mich ausgesperrt. Mit meiner Frau Mama. Wie eine besessene habe ich gegen die Scheibe unserer Eingangstür gehämmert, obwohl ich fast hätte wissen müssen, dass mein Bruder auch seinen Urlaub genießt und mit seiner Freundin zu einem kleinen Bummel aufgebrochen ist. Ich bin selbst Schuld, dass mein Schlüssel auf der falschen Seite der Tür liegt, aber doch rege ich mich über die vermeintliche Blödheit anderer auf, wie ein kleiner cholerischer Gartenzwerg.

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Naja, die Tür wurde geöffnet, meine Hand ist leicht blau verfärbt und meine Patschefinger haben auf der Scheibe abdrücke hinterlassen. Der Wutanfall war total überflüssig, hat mir auch gar nicht geholfen … Denn kennt ihr das Gefühl, einfach nicht über euren Schatten springen und über sich selbst lachen zu können? Das macht sich nach einer solchen Aktion gerne einmal breit. Letzendlich macht man sich nur lächerlich. Mein Vorsatz also: Keep calm, relax and let things happen. Wenn man den Lauf der Dinge gerade ohnehin nicht beeinflussen kann, dann sollte man ihnen doch einfach  ihren Lauf lassen und sich selbst psychische und manchmal auch physische Strapazen ersparen.

Tieeeeeef in den Bauch hinein atmen, die Ratio zum Vorschein bringen und (das ist nun die Königsklasse) über die Situation lachen. Mit einem kühlen Kopf lässt es sich außerdem viel besser denken! Denn immerhin muss man für ein Problem doch auch eine Lösung finden, oder nicht? Panik hat noch nie jemandem geholfen. Panik raubt einem Kraft, zehrt an den Nerven und Panikmacher werden schnell unsympathisch. Als Abstand nehmen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich genug liebe Menschen um mich herum habe (ja Mama, vor allem dich) die mir in solchen Momenten vor Augen führen, dass das ganze höchstens gegen eine Wand – oder eben eine Glastür – führt. Wenn sie dann auch noch anfängt über mich zu lachen, dann werde ich kurzzeitig so richtig wütend, stimme aber nach kürzer Zeit (subjektives Empfinden) in das Gelächter ein. Es ist also super, wenn man einen „Eisbrecher“ an seiner Seite haben kann. Danke dafür!

Mein Kopf ist voll von Uni-Gedöns. Kunden müssen gebunden werden, so viel habe ich inzwischen verstanden. Deshalb melde ich mich hier auch brav zu Wort (wenn auch dieser Eintrag erst um halb 2 in der Nacht entsteht) und hoffe, dass ich noch klare Sätze voreinander bekomme.

Bald folgt ein Sommer 2013 Report. Vermutlich sogar in kleinen Häppchen, damit ihr nicht mit einem Mammuttext überladen werdet. Enjoy Life! Think happy thoughts und lest meinen Blog :)

Ach ja … Ich hatte extremen Hunger. Ich hasse es Hunger haben zu müssen 😉

XOXO

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Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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