Archiv für 31. August 2013

Das Ding mit der Eitelkeit.

Die gute alte Eitelkeit – Des Menschen ständiger Begleiter und manchmal größter Feind. In der christlichen Theorie ist die Eitelkeit eine Hauptsünde, denn die Eitelkeit lenke wohl von Gott ab. Ich finde Eitelkeit keinesfalls sündig, sondern nur menschlich. Wir alle sind eitel. Das muss nicht immer im Bezug auf unser Äußeres sein, ganz im Gegenteil. Das kann zum Beispiel auch auf Fähigkeiten bezogen sein, die man besitzt. Kann man Klavier spielen, so wollen die Leute einen spielen hören. Ich würde nicht spielen, wenn ich nicht wüsste, dass ich meinem Publikum etwas zeigen könnte, dass ich mit meinen Ansprüchen an mich selbst vereinbaren kann. Leider kommt es dennoch oft dazu, dass ich dann nicht zeige, was ich kann. Die Eitelkeit steht mir im Weg. Aber muss man immer unter Druck gesetzt werden, um seine Eitelkeit abzulegen? Ist man im „Überraschungszustand“ ehrlicher, als im Normalfall, auf den man sich vorbereiten kann? Der berühmte Sprung ins kalte Wasser … Vor allem, wenn es die Musik geht, ist er oft das einzige Mittel, das mich dazu bringt, einfach zu singen. Besser noch, wenn man jemanden hat, der das Problem verstanden hat und einen immer wieder ins Wasser schubst. Danke dafür :* Hört mal auf den Text:

Man kann im Leben nicht perfekt sein. Leider streben wir (also ich in jedem Falle…) danach so nah an „perfekt“ heran zu kommen, wie nur irgendwie möglich. Das setzt mich manchmal so unter Druck, dass ich es im selben Moment wieder verfluche. Ein ewiger Teufelskreis? Es gibt jedoch auch Momente, in denen jede Eitelkeit von selbst verfliegt:

In der Not lassen wir sämtliche Eitelkeit fallen. Ob bewusst, oder unbewusst, wir haben ja keine andere Wahl. Wenn euch der Löwe jagt, dann schaut ihr nicht vorher in den Taschenspiegel, um sicherzustellen, dass die Frisur für einen Sprint gewappnet ist, auch auf euren Laufstil achtet ihr nicht – ihr rennt.

Allisvanity

Aber widmen wir uns doch den alltäglicheren und wesentlich weniger radikalen Erlebnissen. Aus Not können wir „spontane Ereignisse“ machen. Heute Morgen um 9.10 Uhr (an einem Samstag … Really?!?!)  klingelt’s an der Tür … Paketpost! Ich renne aus der Küche zur Haustür, lege mich in der Kurve fast längs und drücke auf den Buzzer. Der Brieftäger kommt, sieht mich, verkneift sich ein Lachen, überreicht mir die Post und geht. „Was will der denn?!“ – Blödmann, denke ich mir und haue die Tür zu. Dann schlendere ich gemütlich wieder ins Badezimmer, schaue in den Spiegel – und fange lauthals an zu lachen. Wie eine schlimme Krankheit, mehr oder weniger gleichmäßig verteilt, ist mein Gesicht von Penatencremetupfern übersäht, die ich etwas übereifrig und schon schlaftrunken vor dem zu Bett gehen in meinem Gesicht verteilt habe. Abgeschminkt habe ich meine Wimpern nicht und somit ist das Gesamtbild perfekt: Hautkranker Zombie mit kurzem Jogginghöschen und Stoppersocken an den Füßen.

Was lernen wir daraus? Ein Blick in den Spiegel wirkt manchmal wunder. Zum Glück habe ich gelernt, über mich selbst zu lachen. Dennoch brauche ich nun erstmal einen Kaffee.

Spieglein Spieglein

Ich frage mich nun zwei Dinge: Sind wir ehrlicher, wenn wir, unter Druck gesetzt, die Eitelkeit ablegen bzw. sind wir dann in der Lage, die Dinge im richtigen Verhältnis zu priorisieren ( Der Look ist nicht wichtig, die Post aber schon!).

Und sind wir besonders Eitel, wenn es um Dinge geht, in denen wir entweder besonders gut sind und auch demnach besonders gute Leistungen erbringen wollen, oder aber in Situationen in denen wir uns nicht wohl fühlen und unsicher sind, die Eitelkeit also als Schutzschild benutzen und evtl. von anderen nicht so geglückten Umständen ablenken wollen?

You look fine

Mein Rat: Sich selbst nicht zu ernst nehmen, ruhig auch mal eitel sein, sich aber auch im Jogginganzug wohl fühlen. Manchmal kann man die Dinge nicht ändern . Sie kommen, wie sie kommen. Ob im Abendkleid, oder im Hoodie!

 

Beeren-Baiser Blechkuchen – Perfekt im Sommer.

Geschafft! Endlich wieder Wochenende. Den Freitag gut überstanden? Ist der letzte in der Ferienzeit, nächste Woche geht in NRW die Schule wieder los.

Sonntag ist doch ein idealer Tag, um im Kreise der Familie ein Kaffeechen und einen leckeren selbstgebackenen Kuchen zu genießen. Ich habe mich dazu entschlossen, die Beerensaison noch einmal auszunutzen und habe einen sommerlichen leichten Baiser-Beeren Kuchen gebacken. Der macht definitiv lust auf mehr und schlägt mit nur 200g Butter für ein ganzes Blech auch gar nicht so sehr auf die Hüften 😉

Ihr braucht:
  • 500g Johannisbeeren
  • 300g Heidelbeeren
  • 200g Himberren
  • 7 Eier (Kl. M)
  • 200g Butter
  • 200g Zucker & 170g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 60g Speisestärke
  • 1 Pck. Backpulver
  • 150ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • Ein Backblech
  • Backpapier
So geht’s:

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Die Beeren waschen, und die Johannisbeeren von den Rispen streifen. 4 Eier trennen.

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Eiweiß kalt stellen. 200 g Butter, 170 g Zucker, 1 Pk. Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handmixers schaumig schlagen.Eigelb und 3 ganze Eier nacheinander unterrühren.

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300 g Mehl, 60 g Speisestärke und 1 Pk. Backpulver mischen und abwechselnd mit 150 ml Milch unterrühren.

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Ein Backblech mit dem Backpapier auslegen (ich gebe immer ein paar Tupfer Butter unter das Backpapier, damit es haften bleibt).

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Teig auf einem gefetteten Backblech gleichmäßig verteilen.

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Und zwar mit Liebe!

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1/3 der Beeren darüber streuen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.

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Inzwischen Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen.

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200 g Zucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen, 2 Min. weiterschlagen.

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1/2 der übrigen Beeren vorsichtig unterheben.

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Den ersten Teig aus dem Ofen nehmen.

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Die Masse auf dem vorgebackenen Teig locker verteilen.

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Restliche Beeren darüber streuen.

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Mit 2 El Puderzucker bestreuen und im heißen Ofen wie oben 15-20 Min. weiterbacken.

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Mein Küchenmotto: „Keep the kitchen clean!“. Das hat mir meine Mutter beigebracht. Während der Kuchen im Ofen ist, mache ich ruckzuck den Abwasch, denn man freut sich doch so sehr über eine blitze blanke Küchen J

Mit Puderzucker bestreut servieren.

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A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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