Archiv für Oktober, 2013

So strong. So beautiful.


Cancer Shave

Selten hat mich eine Fotostrecke so sehr berührt, wie die des amerikanischen Fotographen Angelo Merendino. Nachdem seine Freundin Jennifer – die Liebe seines Lebens – die schreckliche Diagnose „Krebs“ bekommen hat, haben die beiden entschieden, jedes Stadium der Krankheit zu photographieren. Damals wussten die beiden nicht, ob das Ende „happy“ oder „sad“ wird. Gewonnen hat der Krebs, geblieben sind wahnsinnig emotionale Aufnahmen einer sehr sehr starken Frau, die nie das Lächeln und vor allem nie den Willen zu leben verloren hat.

Gesundheit ist das aller wichtigste – den Spruch gibt es nicht umsonst. In schlechten Tagen jemanden zu haben, der einem die Hand hält und den Rücken stützt. Eigentlich genauso wichtig. Schrecklich, wenn ein so junger Mensch so früh von uns gehen muss. Aber schöner kann man einen solchen Leidensweg nicht zeigen. Das Leben geht weiter, man kann es nicht ändern. Es ist alles eine Frage der Art und Weise, wie man mit Niederschlägen umgeht. Ich wünsche der ganzen Familie sehr viel Kraft.

Die gesamte Fotostrecke seht ihr hier.

Still Happy

Fever?

Doggy

I loved it all

 

New York

Mein New York. I love it!

New York

Für Pia. Weil ich dich so liebe!

The Big Apple. Nicht nur des Spitznamens wegen ist New York eine meiner absoluten Lieblingsstädte (wer mich kennt weiß, dass ich zur vollkommen unterschätzten Gruppe der „Apfel-Ganz-Esser“ gehöre und vermutlich eine 1A Dissertation über die Qualität von Äpfeln schreiben könnte). N.Y.C. Die Stadt der unendlichen Möglichkeiten, die Stadt die niemals zu schlafen scheint. Die Stadt aus der die coolsten Streetstylefotos stammen und die Stadt, in der meine Mutter ihre „Skin-Virginity“ verloren hat, weil der 21. Geburtstags ihres Töchterchens im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut ging.

Ich habe tausend geniale Erinnerungen an diese Stadt, in der das Leben in jeder noch so kleinen Gasse zu spüren ist. Da ich nun schon etliche Male gebeten wurde, meine HOT-List für New York zu teilen, habe ich mich dazu entschlossen eine kleine Übersicht über meine Lieblingsorte zusammenzustellen. Denn ich tippe mir sonst immer und immer wieder die Finger wund.

Ich fange am besten der Reihe nach an:

Hotels:

  • The Mercer Hotel – SOHO – Meine erste Wahl, da sehr Zentral in SOHO. Coole Leute. Coole Zimmer. Cooles Restaurant (The Mercer Kitchen)
  • The Standard High Line Hotel – Meatpacking District – Hippe Leute, im Meatpacking Viertel, daher in sehr hipper Lage. Die Zimmer sind für das Geld viel zu klein. Praktisch jedoch: Gleich drei IT-Places in einem Hotel (Le Bain – Disco, Boom Boom Room – Bar/Club , The Standard Grill – Restaurant/Bar)
  • The Gansevoort Hotel – Meatpacking District – Stylisch, vis a vis vom Standard im Meatpacking, Legendär ist das Sunday (Party) Brunch im Bagatelle (Hoteleigenes Restaurant). Tolle Dachterrassenbar.

Frühstück:

Lunch:

  • Antique Garage – Türkisch – Die besten Lunchsalate und legendäres Fladenbrot. Tolles Ambiente, wie in einem alten Schiff.
  • BG Restaurant – Fine Cusine – Oben im Bergdorf Goodman, sehr praktisch, da das Lunch in den Shoppingmarathon integriert werden kann. Der Hummersalat … Yummmmm.
  • Dean & DeLuca – Feinkost – Kein Restaurant, ein Luxussupermarkt mit Frischetheke -> aber das beste „Auf die Hand“ – Lunch überhaupt. Das gegrillte Hähnchen ist genial. Danach eine Portion der frischen Beeren.
  • The Mercer Kitchen – Seafood und Burger –  Lunch und Peoplewatching. Perfekt gelegen mitten in SOHO. Mittags sitze ich lieber oben, als unten im Restaurant.
  • Shake Shack – Burger – Burgerlover kommen nicht drumherum!

Dinner:

  • Buddakan – Sechuan – Chinesisches Essen in einer Filmkulisse von „Sex And The City“ – So Carrie! So New York! Got to love it.
  • The Spice Market – Thai – Eine Geschmacksexplosion. Der Devilish Lobster Salad ist wirklich teuflisch gut.
  • Nobu – Japanisch – Ein Klassiker. Besser kann man kaum japanisch essen. Zu teuer, aber das ist für den Abend so egal. Unglaublich gut.
  • Bar Pitti – Italienisch – Achtung, hier könnte man den ein oder anderen Promi sitzen sehen!
  • Cipriani Downtown – Italienisch – Der Mafiaitaliener ist DER Klassiker in New York. Ihnen gehört auch das Patent zum Bellini.
  • Comodo – Latein Amerikanisch – Die beste Ceviche in Town.

Cool Shops:

  • Scoop – Concept Store – $$
  • Jeffrey – Concept Store – $$$
  • Intermix – Multibrand Store – $$
  • BLK DNM – Beste Lederware – $$$
  • All Saints – Hier günstiger, als in Europa – $$
  • Barney’s New York – Mein liebstes Kaufhaus – $$-$$$
  • Bergdorf Goodman – Luxuskaufhaus – $$$
  • Joseph – $$$
  • 3×1 – Jeans nach Wunsch und Maß – $$
  • Die vielen Boutiquen in SOHO – $ – $$$
  • Die vielen Boutiquen im Meatpacking District – $-$$$

Fun Things To Do:

  • Tattoowiert werden – Bang Bang NYC (Hier waren schon Rihanna und Cara Delevigne)
  • Nach „Sleep No More“ wirklich kaum noch schlafen
  • In „The Box“ so richtig irritiert werden, dabei jedoch eine Menge Spaß haben.
  • Morgens um 5.00Uhr bei Waverly Waffeln und Erdbeeren essen.
  • 8 Stunden durch die Straßen SOHOs laufen und als Stärkung ein Frozen Joghurt essen
  • Jeden Tag so tun, als hätte man Geburtstag – Man bekommt IMMER irgendein Dessert geschenkt. Oder ein Gläschen Champus.
  • Definitiv ins Kino gehen
  • Das Sunset Brunch in der „Secret Rooftop Bar“ im Dream Hotel genießen
  • Bei einen Drink im Boom Boom Room den Blick auf die Skyline genießen
  • Gleich drei Paar Nike Airmax mit nach Hause bringen – Ja, es gibt dort eine Riesen Auswahl
  • Ein Broadway Musical anschauen – ich fand „The Addams Family“ genial
  • Handgemachte Streetart Shirts kaufen – die hat zu Hause garantiert NIEMAND!
  • Aus Versehen und doch gewollt die Fifth Avenue von SOHO bis zu Sak’s Fifth Avenue hochlaufen
  • Schon Mittags im Cipriani den Korken Knallen lassen
  • Wie im Wahn den halben Unterwäschenvorrat von Victoria’s Secret aufkaufen
  • Abercrombie and Fitch aus Protest meiden
  • Alle tollen Kaufhäuser ablaufen
  • Danach natürlich auch alle Boutiquen der einzelnen Designer – Uptown und Downtown
  • Mit einem Lunchpaket in den Central Park gehen und auf einer Parkbank essen
  • Coole Sachen, wie Neosporin oder Tumm’s aus der Apotheke mitbringen, denn das gibt’s in Deutschland in der Form nicht.
  • Gruselige Schokoladenkreationen nach Hause importieren
  • Postkarten schreiben. Und auch ABSCHICKEN
  • Die „Schwere Kamera“ (Canon EOS 60D) einen Tag lang mitschleppen. Man freut sich später sehr.
  • Einen Tag lang so tun, als sei man jemand anderes. Oder „Totally Famous in Germany“.

 

New York ist eine Stadt der Superlative. Demnach bin ich stets reizüberflutet, wenn ich dort ankomme. Mir fallen ganz sicher noch viel mehr tolle Sachen ein, die ich noch nicht auf der Liste habe. Gott sei Dank, dass ich diese dann noch nachträglich einfügen kann. Vorerst wird das wohl reichen!

Wenn ihr auf dem Weg dort hin seid … nehmt mich doch mit? Ich zeige euch auch gerne meine Lieblingsorte 😀

 

Der Link zum Titelbild: http://www.pinterest.com/pin/404831453975322059/

scary

Fright Night

Nun mal „Butter bei die Fische“ : Hab ich irgendeinen Weichei-Trend verpasst, oder warum verweigert nahezu jeder Mann, den ich in den letzten Wochen, quatsch Monaten, kennengelernt habe grundsätzlich das Anschauen von Horrorfilmen? Ihr Süßen, hat euch echt noch niemand erklärt, dass das doch alles nur Ketchup ist? Der Film ist doch dann eher lecker? Oder kennt ihr den „Trick Nr. 1“ nicht? (Ich verrate ihn: Ohren zuhalten, der Soundtrack ist meistens das Gruseligste 😉 ).

Natürlich ist es wunderbar, dass ihr hoffentlich gelernt habt einfühlsam mit einer Frau umzugehen, aber mir scheint, ihr nehmt die Rolle ein wenig zu ernst. Nein, manchmal versteht ihr glaube ich nicht, warum wir bewusst die gruseligen Filme anschauen wollen. Wir lieben es doch beschützt zu werden. Wir lieben es ganz tapfer so tun zu dürfen, als fänden wir das alles ganz normal und überhaupt nicht spannend. In diesen Momenten fühlt man sich auch mit 166cm ganz schön groß, denn man ist ja ultra mutig und ultra tapfer. Aber wenn ich diejenige bin, die irritert zur Seite schaut und einen vor Entsetzen erstarrten Blick sieht, dann finde ich das extrem uncool. Das ist nicht männlich.

In einem früheren Artikel habe ich schon einmal über den Drecksack Typen geschrieben. Das ist der Typ Mann, der trotz der „Vor allem liebe ich mich und mein Rockstar Leben“-Attitüde so unwiderstehlich ist, weil er so wild und leider so männlich ist. Wenn ich mir nun vorstelle, dass genau dieser Typ nach einem Kinobesuch im Bett liegt und sich als Draculaschutzschild die Decke bis zum Hals zieht oder nach „Der Weiße Hai“ Angst hat, die Füße aus dem Bett hängen zu lassen (kennt ihr auch den Parketthai aus Kindheitstagen?), dann kann ich den lieben Herren doch nicht mehr ernst nehmen.

Das soll nicht heißen, dass ich die Queen of Tapferkeit bin, aber mit einer gehörigen Portion an REALITÄT kann man einen jeden Horrorfilm doch prima relativieren.

Muss ich ein solches Verhalten also auf einen Mangel an Realitätsbewusstsein zurückführen? Oder wirklich nur ein Softie? Ohje … Sollte sich der Softie Trend durchsetzen, dann kaufe ich mir 18 Katzen und ziehe in ein Haus am Waldrand. Da gibt es wilde Tiere mit animalischen Zügen. Die Katzen werde ich so gut dressieren, dass sie mir ganz sanft den Rücken und die Füße kraulen können. Ich baue mir eine ultra Leistungsstarke DSL Leitung ein und schaue den ganzen Tag lang nur noch Splatter Filme. An Weihnachten wird „Bad Santa“ geschaut.

Ach und Jungs … Bald ist Halloween

Titelbild via Pinterest

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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