scary

Fright Night

Nun mal „Butter bei die Fische“ : Hab ich irgendeinen Weichei-Trend verpasst, oder warum verweigert nahezu jeder Mann, den ich in den letzten Wochen, quatsch Monaten, kennengelernt habe grundsätzlich das Anschauen von Horrorfilmen? Ihr Süßen, hat euch echt noch niemand erklärt, dass das doch alles nur Ketchup ist? Der Film ist doch dann eher lecker? Oder kennt ihr den „Trick Nr. 1“ nicht? (Ich verrate ihn: Ohren zuhalten, der Soundtrack ist meistens das Gruseligste 😉 ).

Natürlich ist es wunderbar, dass ihr hoffentlich gelernt habt einfühlsam mit einer Frau umzugehen, aber mir scheint, ihr nehmt die Rolle ein wenig zu ernst. Nein, manchmal versteht ihr glaube ich nicht, warum wir bewusst die gruseligen Filme anschauen wollen. Wir lieben es doch beschützt zu werden. Wir lieben es ganz tapfer so tun zu dürfen, als fänden wir das alles ganz normal und überhaupt nicht spannend. In diesen Momenten fühlt man sich auch mit 166cm ganz schön groß, denn man ist ja ultra mutig und ultra tapfer. Aber wenn ich diejenige bin, die irritert zur Seite schaut und einen vor Entsetzen erstarrten Blick sieht, dann finde ich das extrem uncool. Das ist nicht männlich.

In einem früheren Artikel habe ich schon einmal über den Drecksack Typen geschrieben. Das ist der Typ Mann, der trotz der „Vor allem liebe ich mich und mein Rockstar Leben“-Attitüde so unwiderstehlich ist, weil er so wild und leider so männlich ist. Wenn ich mir nun vorstelle, dass genau dieser Typ nach einem Kinobesuch im Bett liegt und sich als Draculaschutzschild die Decke bis zum Hals zieht oder nach „Der Weiße Hai“ Angst hat, die Füße aus dem Bett hängen zu lassen (kennt ihr auch den Parketthai aus Kindheitstagen?), dann kann ich den lieben Herren doch nicht mehr ernst nehmen.

Das soll nicht heißen, dass ich die Queen of Tapferkeit bin, aber mit einer gehörigen Portion an REALITÄT kann man einen jeden Horrorfilm doch prima relativieren.

Muss ich ein solches Verhalten also auf einen Mangel an Realitätsbewusstsein zurückführen? Oder wirklich nur ein Softie? Ohje … Sollte sich der Softie Trend durchsetzen, dann kaufe ich mir 18 Katzen und ziehe in ein Haus am Waldrand. Da gibt es wilde Tiere mit animalischen Zügen. Die Katzen werde ich so gut dressieren, dass sie mir ganz sanft den Rücken und die Füße kraulen können. Ich baue mir eine ultra Leistungsstarke DSL Leitung ein und schaue den ganzen Tag lang nur noch Splatter Filme. An Weihnachten wird „Bad Santa“ geschaut.

Ach und Jungs … Bald ist Halloween

Titelbild via Pinterest

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Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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