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Tired anyone?

Ich habe es tatsächlich geschafft und habe mir einen ganz intensiven Jetlag in der eigenen Zeitzone antrainiert. Der sogenannte Wochenend Jetlag ist tückisch, die Müdigkeit trifft einen mitten am Tag mit einer solchen Intensität, ich hätte am liebsten den Kopf in meinem Standard Mittagssalat abgelegt und einfach vor Ort ein Nickerchen gehalten. Die Vorstellung danach nach intensiv nach Meeresfrüchten zu riechen und evtl. einen Dorn vom Panzer der totgebratenen Garnele in der Nasenspitze stecken zu haben, hat mich besser wach gehalten, als jeder noch so gute Espresso. Logischer nächster Schritt: Einen Mittagsschlaf halten. Aber – und nun wird’s kniffelig – wenn ich mittags schlafe, dann bin ich abends wieder nicht müde genug um vor 3-4 Uhr den weg in die Federn zu finden. Ein Teufelskreis, aus dem es nahezu kein Entkommen gibt?

Doooooch! Gibt es. Um nicht hoffnungslos auf meinem Sofa zu versacken, brauchte ich gestern genau drei Dinge: Einen tollen großen kleinen Bruder, einen Hund und eine crazy Freundin, die im selben Boot sitzt. Und nun? Mit meinem Hund ging es ab an den Rhein, frische Luft wirkt wunder. Ich wusste jedoch nicht, dass sich meine kleine gerade mit in der Nachwuchsplanung befindet und somit wurde es recht amüsant den Ibiza-Import „Claudio“ mit strengem Ton in die Schranken zu weisen. Naja, ganz so streng war’s dann doch nicht, denn die Welt kann bestimmt ein paar Mini-Lolas vertragen! Wer will?

Sieht dann in etwa so aus:

Mini Bolonka

Schritt zwei im Anti-Jetlag Plan! Der Stadtbummel mit meinem Bruder war aus Shoppingsicht nicht erfolgreich, denn ich habe regelrecht durch die Pullover dieser Welt geschaut und war nicht wirklich aufnahmefähig. Dennoch haben wir zu Fuß die halbe Innenstadt abgelaufen und die Eindrücke auf uns wirken lassen. Wir sind dabei zu dem Entschluss gekommen, dass man Prange nicht französisch aussprechen sollte (in etwa so: Pronsh), dass Kult nicht KULT ist und dass auf der Kö so gut wie kein Deutsch mehr gesprochen wird. Dann noch ein Käffchen im Kult Cafe Bazzar und wieder wurde ich 3 Stunden lange wach gehalten.

Nachdem es dann schön verwöhnt mit dem Taxi nach Hause ging wurde der Ruf meines Sofas immer und immer lauter. Die Rettung nahte in Form von meinem Partner in Crime der letzten … ohje … es sind nun Wochen! „Lindaaaaaa, ich war bis eben so unfassbar müde und nun habe ich an all‘ die tollen Dinge gedacht und bin hellwach! Darf ich vorbeikommen?!“. Hallelujah – ich habe förmlich gespürt, wie ich meinem Ziel erst NACH 22 Uhr ins Bett zu fallen, immer und immer näher kam.

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Ein Mädels Stay-at-home Dinner ist super. Schön asozial mit laufendem Fernseher. I love it. Vor Allem wenn es so viele Erinnerungen gibt, die driiiiingend nochmal besprochen werden müssen. Mir scheint, ich habe in den letzten Wochen das Leben wieder für mich entdeckt. Nicht, dass ich vorher gelitten hätte, aber der Drang die Welt zu entdecken war lange nicht mehr so groß, wie zur Zeit. Wenn man auf jemanden trifft, der genauso tickt, wie man selbst, dann fühlt man sich doppelt stark und hat doppelt Lust auf die schönen Dinge im Leben. Nach dem Motto: Geteiltes Leid ist Halbes Leid gilt auch Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Den Weg ins Bett habe ich um 22.34 geschafft. Ich bin so gut …

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Ich fasse kurz zusammen, was ich an dem Wochenende gelernt habe:

Groupies bleiben nicht zum Frühstück.

Man kann auch über einen Popoblitzer berühmt werden, sollte jedoch davon absehen.

Unverhofft kommt oft.

Träumen ist nicht nur erlaubt, sondern absolut notwendig.

Das Beste kommt immer zum Schluss.

Zu Bett gehen vor 5 Uhr an einem Samstag ist uncool.

Danach in einen Jetlag zu rutschen: Noch uncooler, denn das zeugt vom Anfänger-Dasein.

Köln ist lustig. Gerne öfter!

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Eine Grippe gilt es auszukurieren. Sonst droht ein ewiger Husten. *hust hust hust*

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Pariser DJs müssen an ihren Übergängen arbeiten.

Die beste Droge heißt EVIAN.

Erst denken – dann reden. Oder andersrum.

Und nun back to reality. Ich habe zu tun! Spannende Dinge passieren und ich werde berichten :*

 

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Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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