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Killing Barbie! Cake anyone?

Ich war unterwegs auf der mörderischen Mission meinem Bruder den besten Geburtstagskuchen zu backen, den er je bekommen hat. Leider musste daür eine breit grinsende Barbiepuppe geopfert werden. Hier die Story zum tragischen Vorfall und auch gleich eine hübsche Anleitung zum Nachmachen (denn der Verlust hat sich allemal gelohnt).

 

Der Kuchen ist alleine kaum zu schaffen, am besten man schnappt sich zwei weitere helfende Hände. Dann kann’s auch schon losgehen.

  • Zutaten:
  • 4 Backmischungen für einen Rührkuchen (der Kuchen ist so aufwändig, demnach habe ich hier geschummelt. Man kann zum Beispiel Zitronenkuchen oder Schokoflocken Kuchen nehmen)
  • 5 Päckchen weißen Rollfondant
  • 1 Päckchen Roten Marzipan
  • 1 Barbie
  • 1 kleiner Bogen weiße Pappe
  • 4 Päckchen Puderzucker
  • 3 Päckchen Vollfett Schmierkäse
  • 1 Tube blaue Lebensmittelfarbe
  • 1 Päckchen Puderzucker zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • 1 Bogen dicker Karton (wie zum Beispiel die Rückseite eines Blocks)
  • 3 Lakritzschnecken
  • 1 Barbiepuppe
  • 1 Packung Marshmallows

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Die Backmischung nach Anleitung anrühren und auf zwei Backblechen und in einer Runden Springform verteilen. Wie auf der Verpackung beschrieben backen. Auskühlen lassen. Die Großen Blechkuchen aufeinander legen und am Rand sauber zurechtschneiden. Aus dem Runden Kuchen einen Haifischkörper schneiden, bzw. nur die vordere Hälfte, die bei einem Angriff aus dem Wasser ragen würde. Die Reste dürfen genascht werden.

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Das Iring anrühren. Dazu Puderzucker mit Frischkäse verrühren, bis die Masse eine cremige, aber dabei relativ stabile Konsistenz bekommt. Sie darf nicht zerfließen, wenn man mit einem Löffelstiel Wellen formt. Das Icing in einem gewünschten Blauton einfärben.

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Den gestapelten Blechkuchen mit dem Icing bestreichen und mit einem Löffel oder einem Butterbrotmesser Wellen formen. Den Rest für den Feinschliff zur Seite stellen.

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Das Rollfondant zusammenkneten und ausrollen. Die erste Schicht (ACHTUNG, zum Ende hin kommt noch eine zweite Schicht auf den Kuchen) über den ausgeschnittenen Haikörper legen und die Ränder abschneiden.

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Nun wird’s schwierig. Aus dem Pappkarton ein Oval herausschneiden, dass dann zusammengeklappt das Haimaul stabilisieren soll. Eine Schicht Rollfondant als Unterkiefer unter den Körper legen und die Pappe zwischen Ober und Unterkiefer klemmen. Wenn es nicht stabil genug ist, ein paar Marshmallows hinter die Pappe legen, die stützen das ganze von unten.

Nun mit dem roten Marzipan einen gefährlich Roten Schlund formen. Genügend Zahnfleisch modellieren, denn hier kommen noch spitze Zähne hin.

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Nun wird’s mörderisch. Arme Barbie muss von ihren Beinen getrennt werden. Meine Backhilfe hat sich nicht mehr einbekommen, als sie mein gefährliches Grinsen gesehen hat, als ich endlich einmal eine Puppe zerreißen durfte, ohne Ärger zu bekommen. Manchmal tut es gut etwas zu zerstören. Noch besser also, wenn man einen guten Grund dazu hat.  Vorher aber den Haifischkörper mit einer finalen Schicht Rollfondant belegen.

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Barbie’s Korpus und eines ihrer Beine haben wir benutzen können. Mit dem Bein wird das Maul von innen nochmals gestützt. Der Körper hängt aus dem Schlund. Leider kommt hier jede Hilfe zu Spät. Nun den Haikörper (zu zweit und vorsichtig) auf den Kuchen legen.

Aus dem Karton eine Haiflosse (für den Rücken) ausschneiden und mit Rollfondant bekleben (evtl. leicht anfeuchten). Diese kommt dann an den Rücken des Hais. Aus dem übrigen Fondant zwei Seitenflossen ausschneiden und auf den Kuchen legen.

Aus einer aufgerollten Lakritzschnecke die Kiemen basteln. Aus der Mitte der Schnecken zwei Augen basteln. Zähne werden aus der weißen Pappe ausgeschnitten (Dreiecke) und in das Zahnfleisch gesteckt. Dabei gibt es keine regeln, Hauptsache, es sieht gefährlich aus!

Killing Barbie

Den Kuchen rundherum mit Marshmallows bekleben und wenn gewollt mit Kerzen bestücken. Et voila! Ein bestialisches Meisterwerk ist fertig.

Tasty

 

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Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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