Weihnachten, ein Wunschkonzert!

15. November und es ist so weit. Ich habe Lust auf Weihnachten. So richtig sogar. Ich weiß nicht, ob es an den Massen an Süßwaren im Supermarkt oder der typischen Steiff-Tier Deko im Kaufhof liegt (oder einfach daran, dass es nun verflucht kalt geworden ist) aber vor meinem inneren Auge huschen die Rauschgoldengelchen von rechts nach links und schauen mich kess an. Ganz nach dem Motto: Na? Kann’s losgehen. Damit das klar ist: Weihnachtlich stelle ich mich ein a) WANN ich will und b) WIE ich will. Plätzchen im August – möglich! Lebkuchen im Mai – Why not! F***K you Lebensmittel und Geschenkeindustrie. Weihnachten fängt im Herzen an und hört höchstens im Horror Gedränge in der überfüllten Innenstadt auf!

Nein, ich bin auch auf keinem komischen Trip hängengeblieben, denn zu solchen Mitteln greife ich nachwievor nicht. Es hat sich eine innere Seligkeit eingestellt, die ich eben, als ich meinen kleinen süßen Cousin (3 Jahre alt) auf meinem Schoß sitzen hatte, ganz besonders gespürt habe. Er erzählte mir glitzernden Augen von den Dingen, die er sich vom lieben Weihnachtsmann wünscht. Noch ein Mal Weihnachten durch Kinderaugen erleben. Noch ein Mal an den Zauber glauben. Ja, das fänd‘ ich schön.

Ich werde diese Lust auf die feierlichen Tage gleich in kreative und kulinarische Tätigkeiten umsetzen: Ich werde Plätzchen backen. Im November. Na und? Ich dippe lieber selbst-gebackene Plätzchen in den Kaffee, als industriell in Form gepresstes Weihnachtsgebäck zu naschen. Denn ich werde ganz viel Vanillezucker benutzen. Eine extra Prise Zimt und eventuell ja etwas Schokolade. Eines der klaren Vorzüge, wenn man selbst zur Tat schreiten: Es ist alles ganz nach dem eigenen Gusto. So ist es ja nicht nur bei Plätzchen, alles, was man selbst erledigen kann, entspricht auch am ehesten den eigenen Vorstellungen. Zu oft musste ich erleben, dass das, was auf der Sender Ebene kommuniziert wurde, beim Empfänger leidet ganz anders ankam. Nervt, kostet nerven: Will ich nicht.

Gestern war ich auch einem hochinteressanten Seminar zum Thema „Die Marke“. Veranstaltet von der Brandmeyer Markenberatung. Ich hätte nicht gedacht, dass ein 9 stündiges Seminar so fesselnd sein kann. An alle, die sich für das Thema interessieren: Go for it! Ist nicht ganz günstig, aber dennoch sein Geld wert. An alle Jungunternehmer und an die, die es gerne werden wollen: Wer nicht frag bleibt dumm. Tipps von den besten – hat noch niemandem geschadet. Infos findet ihr hier.

Heute bin ich bei meiner Family in einem Vorort von Hamburg und darf die ländliche Idylle genießen. Ich finde es faszinierend, dass alle Welt in die Großstadt ziehen möchte, der Sehnsucht nach dem Land jedoch auch nicht widerstehen kann und sich somit immerzu freut, wenn sich eine Gelegenheit bietet, sich zurückzuziehen und einfach Mensch sein zu dürfen. Hier ist die Welt in Ordnung, man hört nicht alle paar Minuten Polizeisirenen, man hört keine tausend Autohupen, keine bunten Ampelanlagen und kein Geschubse auf dem Gehweg. So sehr ich den Großstadt Jungle liebe: Da Land ist ehrlicher, unverdorbener und so viel menschlicher. Ich bin ein Glückskind, dass ich hier mit so offenen Armen empfangen werde und ein paar Tage der Ruhe genießen kann.

Aber gleich schreiten wir wie gesagt zur Tat und schmeißen den Ofen der sehr frühen Weihnachtsbäckerei an.

Euch allen einen schönen Freitag!

 

Linda

In Bielefeld geboren, in Hong Kong aufgewachsen und nun in Düsseldorf und Zürich zu Hause. Ich singe für mein Leben gerne, schreibe, weil es der Seele gut tut und möchte vom Leben vor allem eines: Glücklich sein.

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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