Archiv für Dezember, 2013

PDG

Wintergrillen – Antivöllerei (Pomme des Garcons)

Der Weihnachtsbraten ist verspeist, die Klöße und der Rotkohl haben auch noch nach zwei Tagen super geschmeckt. Silvester steht vor der Tür und gefühlt 300 Plätzchen haben sich in meinem Bauch wohlgefühlt. Kennt ihr diese Festtagsvöllerei? Genug jetzt! Zumindest bis Dienstag …

Wir hatten heute Lust auf etwas „ganz normales“. Normal ist langweilig. Ich mache normal – mal anders. Da unser genialer (überdacht stehender) Gasgrill auch im Winter stets seine Dienste leistet, habe ich ein Barbecue vorbereitet. Mit lauter guten, dabei Leichten Dingen.

Viererlei Hähnchen und Schweizer Ruebli Salat nach meiner Art. Danach frische Pailasse, mein Lieblingsbrot, dass uns sofort zurück in den letzten Südfrankreich Urlaub zaubert. Unsere kulinarische Reise bringt uns an diesem Abend weg von „normal“ und zaubert uns mal eben von Zürich nach Indien, Texas, Frankreich, Thailand und Italien. Dann wieder zurück in die Schweiz. Mit italienischem Rotwein.

4 Times Chicken

Von oben links nach rechts unten: Soja-Ingwer-Hähnchen,  Curry-Hähnchen, BBQ-Honig-Hähnchen, Zitronen-Hähnchen.

Hier die Zutaten, die man einfach in einer Schüssel gut verrühren muss.

4 Times Chicken BW Ingredients

Ich bin der größte Pingel, wenn es um Sehnen und Knorpel am Fleisch geht. Also RAUS mit dem scharfen Messer und WEG mit allem ungewollten Fieskrams.

Workplace

Danach das Fleisch in die Marinade legen und gut vermengen.

Mix it well

Während das Hähnchen in der Marinade ruht, machen wir uns an den Ruebli-Salat. Einfacher geht’s nicht – wenn man bei der Sache ist.

Da kommen lauter gesunde Dinge rein:

Ruebli Salat

Schritt für Schritt erklärt, wirklich ein Kinderspiel mit großer Wirkung.

Ruebli Salas Ingredients

Leider neige ich dazu in Allem, was ich tue sehr hektisch zu sein. Denn ich möchte alles im Blick haben und so musste passieren, was passieren musste:

Krieg

Die Reibe hat mir einen Streich gespielt. Mein Laptop war’s Schuld. Kochen und dabei Homeland schauen? Keine gute Idee.

Grill it up

Pflaster drauf und ab zum Grill. Von einem kleinen Ratscher ist noch niemand gestorben. Die Arbeit war es wert. Das Fleisch ist unglaublich zart, der Salat erfrischt, der Wein mundet und alle sind happy.

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Geschrieben für Pomme des Garcons.

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Thank you, Father Christmas. Loved it lots.

Wir haben gesungen, getanzt und gelacht. Geschenkt, gegessen, geweint und genossen. Weihnachten der Extraklasse? – Wir waren dabei.

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Hoffentlich war Euer aller Fest so wunderschön. Heute, am ersten Tag NACH Weihnachten, fühle ich mich ein wenig ohnmächtig. Fast etwas gelähmt, denn ich kann und will nicht glauben, dass die Zeit, auf die ich mich seit Wochen freue, nun mit einem Schlag vorbei ist. Aber so ist es bekanntlich mit allen schönen Momenten im Leben. Sie gehen viel zu schnell vorbei. Beim Versuch, die Küchenuhr zu manipulieren, habe ich außer dreier defekten Leuchtdioden und einer dicken Schramme am Schienenbein leider nicht viel ausrichten können. Auch der Versuchs, den Weihnachtsbaum mit Haarspray in eine Zwangsstarre zu versetzen, hält die ersten Nadeln nicht vom Rieseln ab. Ein mehr gewollt, als gekonnter Schnee-Beschwörungs-Tanz hat Frau Holle nicht geweckt. Ich durfte keine Plätzchen mehr nachbacken, da nach Weihnachten wieder „Low Carb“ gilt. Ach menno… Ich gebe mich ja schon geschlagen! Aber nur, weil ich weiß, wie schnell ein GUTES Jahr umgehen kann. 2014 wird super. Super spannend. Anders. Toll. Das kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, da ich mich innerlich so sehr auf positive Schwingungen eingestellt habe, zur Not schwinge ich für alle Beteiligten mit.

Aber noch einmal zum Fest! Denn meine Mutter hat sich selbst übertroffen, eine 1A Schmuckdesignerin, Interieurdesignerin und phänomenale Gastgeberin! Nun hat sie *Psssst…* definitiv etwas Ruhe und Erholung verdient. Das Signal dazu hat sie mir gleich ans Ohr gezaubert:

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Leer ist das Haus nun. Ruhig. Normal. Schade? Ja, sehr. Aber nach so vielen Tagen voller Action, freue ich mich nun darüber, die Stille zu genießen. Ganz lange zu duschen, im Schneckentempo die Haare zu föhnen, noch langsamer die Nägel zu lackieren, die innere Tussi Amok laufen zu lassen. Ganz in Ruhe, ganz entspannt.

Eines meiner Lieblingszitate der letzten Zeit: „Der Mensch braucht Menschen, um glücklich sein zu können“. Amen.

Aber ihr wisst sicherlich, was ich meine. Familytime ist die schönste Zeit. Aber der Mensch braucht auch ab und an die Möglichkeit, sich in seinem eigenen Rhythmus bewegen zu können. Keinen Ansprüchen gerecht werden zu müssen. Keinen Wünschen nachkommen zu müssen. Nicht darauf achten zu müssen, dass das Frühstück rechtzeitig fertig ist. Kein Kopfzerbrechen darüber zu haben, ob die Kühlschränke für den Fressmarathon vorbereitet sind. Zeit, um in sich zu kehren. Sinnlose Dinge zu tun, dabei Zeit zu verplempern aber sich nicht schuldig zu fühlen, da man in diesem Moment für niemanden, außer sich selbst verantwortlich ist.

Meine Mom hat an diesem Weihnachtsfest eine solche Glanzleistung vollbracht – JEDER hat sich wohlfühlen können. Danke dafür :)

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Heute wird geatmet, getrödelt, geträumt und in den Tag hinein gelebt. Morgen geht die Gaudi schon weiter. Der nächste Schwung an Gästen kommt – der letzte Tag des Jahres naht und wir wollen das (wie immer) feiern. Vorher noch einmal die Ruhe genießen, Kraft für eine dicke Portion guter Laune tanken und mich freuen. Auf ein un-fucking-fassbar tolles Jahr 2014.

Aber nun …

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A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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