Archiv für Mai, 2014

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I’m Walking …

Was gibt es schöneres, als sich draußen im Grünen aufzuhalten? Ich freue mich jeden Tag auf’s neue über das satte Grün und die bunten Farben der Blumen überall. Generell schwebe ich momentan auf einer blumigen Wolke und würde auf dem Markt am liebsten jede einzelne mit nach Hause nehmen. Der Hippie in mir tobt sich so richtig aus. Tut ganz gut, ich lasse ihn mal laufen…

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Die Temperaturen steigen, auch der Regen ist nicht mehr eiskalt, die Fahrradreifen sind aufgepumpt, die Laufschuhe sind geputzt. Doch da ist auch schon das Problem: Joggen ist momentan Tabu. Keine Schlagbelastung für den immernoch leidenden rechten Fuß. Mann, so ein doofes Sprunggelenk lässt sich ganz schön viel Zeit beim Gesundwerden.

Gott sei Dank kann man sich jedoch auch anders an der frischen Luft bewegen. Ich habe mich ein wenig durchs Netz geklickt und habe dabei tolle neue Anreize bekommen, was sich als Joggingalternative anbieten könnte. Zum Beispiel beim Walken (ich verzichte jedoch auf die Stöcke). Klingt irre spießig? Ist es nicht. Schnelles Gehen kann fast genauso viele Kalorien verbrauchen, wie eine Runde Joggen. Natürlich rede ich nicht von einem kuscheligen Spaziergang, der eher ans Schlendern erinnert. Der Puls muss hoch, der Atem wird beschleunigt, man schwitzt. Dabei ist es gelenkschonend und vor allem sehr gesellig, da man sich dabei super unterhalten kann. Sehr wichtig ist jedoch, dass vor allem der Schuh nicht drückt. Solide Laufschuhe, die nicht scheuern, nicht drücken, nicht kratzen und vor allem auch für den Boden geeignet sind, auf dem man laufen wird, sind dabei unabdingbar. Die dürfen dann auch ihre €€ kosten, schließlich halten sie im Idealfall ewig. Dazu noch eine passendes sportliches Outfit, am besten noch etwas für schlechtes Wetter und schon ist jede Ausrede hinfällig, der Schweinehund wird ganz klar aus dem Haus geschickt. Und meine Hunde finden den Gedanken, nun immer dabei sein zu können super:

doggies

Sie wird doch zum Spießer. Das denke ich gerade selbst. Ist aber nicht so. Versprochen! Mir ist nur mein Körper etwas wert. Ich musste es auf die harte Tour lernen. Ein zweites Mal wird mir das hoffentlich nicht passieren.

Bald geht’s endlich wieder nach Zürich, die Berge rufen meinen Namen! Es gibt kein schöneres Gefühl, als den Blick über den wunderschönen Zürichsee genießen zu dürfen, nachdem man brav den Hang hinaufgekraxelt ist. Und das alles ohne Schlagbelastung – Mein Fuß flippt aus vor Freude! 😉

Allerdings habe ich einen weiteren Grund gefunden, warum ich dringend wieder richtig gesund sein muss, denn neuerdings ist mir noch ein Trend aufgefallen, der sich hier sehr zu etablieren scheint: Kennt ihr schon Slacklinen? Abgefahren sage ich euch. Als würde man zwischen zwei Bäumen schweben. Hier habe ich dann gelesen, WAS genau ich da am Rhein beobachtet habe. Ich weiß definitiv, was ich im Sommer mal ausprobieren möchte. Muskelkater und ein rundum Intensivtraining sind vorprogrammiert. Dazu noch gute Musik; Kurzweiliger kann man sein Fitnessprogramm nun echt nicht gestaltetn. Ich bin nur gespannt, ob mir der erste Schritt vor dem ersten Aufprall auf den hoffentlich weichen Rheinwiesenboden gelingen wird. Wer also etwas zum Lachen haben möchte, der darf gerne gegen Ende Juni an die Oberkasseler Rheinwiesen kommen und zwischen den Bäumen (oder auch in der Luft) nach mir suchen.

Im nächsten Sommer dann so:

Bug

Mein neuer bester Freund.

Und auf einmal war sie da. Ich hab sie so lange nicht mehr erleben dürfen, mich hat die geballte Ladung zunächst etwas überfordert. Dadurch wusste ich nicht, ob ich gut oder schlecht gelaunt sein sollte. Es war nämlich ein so schönes Gefühl, dass ich dem Braten nicht so recht trauen wollte. Aber nach kurzer Wirkungsphase habe ich mich von meinen Glückshormonen steuern lassen und ein Lächeln macht sich seitdem auf meinen Lippen breit. Inzwischen verstehen wir uns sogar so gut, dass wir keinen Tag mehr ohne einander auskommen wollen. Denn sie gibt mir den Anstoß, Dinge zu tun, die ich seit geschätzten vier, vielleicht auch mehr, Wochen nicht mehr getan habe. Ein unsichtbarer Käfig, wie gläsern, und sie kam, um ihn zu zerschlagen.

Shattered

Ach sorry, ihr wisst nicht, um wen es geht? Na, um die ZEIT natürlich. Unser wertvollstes Gut. Um den ULTIMATIVEN Luxusfaktor. Um das, was man in Geld nicht aufwiegen kann.

Woher die auf einmal kommt? Darf ich stolz verkünden, einen Haken hinter die Klausuren meines Bachelorstudiums machen zu dürfen? Bald sind drei Jahre um. DREI JAHRE.

Mir scheint, dass es ein Modetrend ist, keine Zeit zu haben und das auch möglichst erfolgreich nach außen hin zu kommunizieren. Dann wirkt man fleißig, strebsam, vorbildlich, unglaublich beschäftigt und vor allem sehr wichtig. Denn die Welt hört auf, sich zu rotieren, wenn man denn nicht vermeintlich sein ganzen Zeitpensum für sie einplant. Leider traut man sich gar nicht mehr richtig zu sagen, dass man gerade doch genug Zeit hat, da man in der schnelllebigen Ära, in der wir uns befinden vor allem durch schnelles Reagieren auf gefühlte zehntausend Reize, denen wir täglich ausgesetzt sind, charakterisiert werden. Wow, langer, verschachtelter Satz. Leider vergessen viele, dass „Zeit haben“ nicht synonym zu „Faul sein“ steht. Ich traue mich: JAAAAAA! GERADE HABE ICH ZEIT.

Was ich seit Freitag , 12:00Uhr damit alles habe? NORMALE Sachen. Die man im Alltag macht. Ich habe mich ganz vorsichtig an den neuen Freiraum herangetastet und als erstes ist das dabei herumgekommen:

Espresso

©Nespresso und Instyle. Besser geht’s wohl kaum. Ich kaufe mir morgen auch so eine Hose. Denn da steht, dass man die jetzt braucht. Das werde ich natürlich in die Tat umsetzen.

Lola freut sich, denn nun sind nicht mehr nur kurze Runden um den Block, sondern schöne Spaziergänge durch heimische Wälder an der Tagesordnung. Dabei macht man doch so schnell neue Freunde:

Bug

Aber das mit der Zeit ist echt super, für den Moment jetzt. Ich schreibe nun in Ruhe meine Bachelorarbeit und organisiere den nächsten Abschnitt. Denn wir alle wissen, wie schnell der Sommer kommt, hochgelebt wird und dann leider auch sehr schnell wieder vorbeigeht. Zeit kann Fluch und Segen zugleich sein. Ich mag es nicht, mich unproduktiv zu fühlen. Manchmal ist es jedoch nicht einfach zu viel Zeit mit sinnvollen Inhalten zu füllen. Doch noch sind genügend Aufgaben vorhanden. Zum Beispiel ein Wochenprojekt beginnen: Kleiderschrank auf- im Idealfall auch ausräumen. Dann bin ich inzwischen Profi an der Autowaschanlage bei Aral. Doch langsam gehen mir dafür die Autos aus, bei meinem schrubbe ich sonst noch den Lack herunter. Auf die Frage hin, warum ich das so früh morgens mache: WEIL ICH HEUTE ZEIT HABE.

Keine Frage, dass wir am Freitag Abend bei einem schönen Dinner in meiner Lieblingslocation darauf angestoßen haben! Das hier kam mir vor, wie mein eigener Holy Grail:

DrinkIch neige dazu schon knapp 3 Tage nach der neu gewonnenen Freiheit wieder mit den Hufen, ne Füßen, zu scharren und hibbelig neue Pläne schmieden zu wollen. Danke an meine süßen, die mich in solchen Augenblicken (die mindestens ein Mal am Tag vorkommen) mit strengem Ton daran erinnern, dass man auch mal kurz luftholen darf, bevor es dann weitergeht. „Kind, dein Ehrgeiz in allen Ehren, aber dein Tatendrang ist nur was für Nerds und Streber. Passt nicht zum Gesamtbild. Atme und trink‘ deinen Prosecco!“. Okay. Ja. Danke. Mache ich.

3 Chicas der Familie WillmsDeutlich angeheitert verfalle ich immer in eine Art verbalen Wasserfall und führe Monologe, die es auch keiner zu unterbrechen wagt, da ich dann nur lauter werde und noch schneller rede. Aber ihr habt es ja so gewollt. Bevor ich hier in Geschwafel abdrifte (ist mir glaube ich ohnehin schon gelungen) wünsche ich euch einen schönen Start in die Woche.

Nehmt euch auch mal ein wenig Zeit um durchzuatmen. Danach ist man doppelt so produktiv. Versprochen!

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Happy Birthday Little Lola

Da ich meine Lieblingsmenschen bzw. Lieblingswesen grundsätzlich gerne und am liebsten ohne an einen Tag gebunden zu sein hochleben lasse, ist es nur logisch, dass ich diesen Eintrag meinem treusten Wegbegleiter und liebsten Kuschelkumpanen widme:

546385_273440159441245_1737164795_nMein kleiner Wollknäuel wird schon 5. Happy Birthday meine kleine Maus.

Ich habe die Menschen, die mit ihren Hunden reden, als seien sie ein Mensch stets belächelt. Aber leider scheint es in unseren Genen zu legen, dass wir mit Wesen, die uns so viel Liebe schenken, automatisch eine ganz besondere Verbindung haben. Die kleine ist optisch eine 1A Tussi, doch in ihr steckt ein echter Hund.

Sie läuft alleine, trägt nur bei absoluten Minusgraden mal ein Mäntelchen, sie frisst, das was große fresse (nur ganz wenig davon). Sie rennt und spielt, sie schläft und chillt. Am Ende des Tages möchte sie am liebsten nur auf meinem Schoß liegen und träumen.

Ich sage es immerwieder: Hatte jeder auf der Welt eine Lola, dann gäbe es keine Kriege mehr. Denn vor einem so delikaten kleinem Wesen muss man sich auch dann zusammenreißen, wenn man innerlich brodelt und das auch am liebsten lautstark zum Ausdruck bringen würde. Man muss geduldig sein, wenn sie zum x-ten mal am selben doofen Pfosten schnuppern. Doch dadurch hilft sie mir, zur Ruhe zu kommen. Wenn ich den Kopf voll doofer Dinge habe, dann nehme ich mir ein Bällchen und locke Lola an den Rhein. Frische Luft, Bewegung und die Freude der kleinen holen mich runter, helfen mir den Kopf wieder frei zu kriegen und zeigen mir, wie schön das Leben ist, wenn man den Luxus hat, für einen Moment lang unbekümmert zu sein.

Sie spürt auch, wenn ich traurig bin, stupst mich dann immer an. Sie freut sich, wenn ich auch nur nach 20 Minuten Abwesenheit wieder nach Hause komme so sehr, als hätte sie mich seit Jahren nicht gesehen. Sie füllt die Wohnung mit Leben, wenn sonst gerade niemand da ist. So bin ich nie allein. Danke meine kleine. Brave Lola <3

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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