Beiträge mit Tag ‘Happy’

Mein neuer bester Freund.

Und auf einmal war sie da. Ich hab sie so lange nicht mehr erleben dürfen, mich hat die geballte Ladung zunächst etwas überfordert. Dadurch wusste ich nicht, ob ich gut oder schlecht gelaunt sein sollte. Es war nämlich ein so schönes Gefühl, dass ich dem Braten nicht so recht trauen wollte. Aber nach kurzer Wirkungsphase habe ich mich von meinen Glückshormonen steuern lassen und ein Lächeln macht sich seitdem auf meinen Lippen breit. Inzwischen verstehen wir uns sogar so gut, dass wir keinen Tag mehr ohne einander auskommen wollen. Denn sie gibt mir den Anstoß, Dinge zu tun, die ich seit geschätzten vier, vielleicht auch mehr, Wochen nicht mehr getan habe. Ein unsichtbarer Käfig, wie gläsern, und sie kam, um ihn zu zerschlagen.

Shattered

Ach sorry, ihr wisst nicht, um wen es geht? Na, um die ZEIT natürlich. Unser wertvollstes Gut. Um den ULTIMATIVEN Luxusfaktor. Um das, was man in Geld nicht aufwiegen kann.

Woher die auf einmal kommt? Darf ich stolz verkünden, einen Haken hinter die Klausuren meines Bachelorstudiums machen zu dürfen? Bald sind drei Jahre um. DREI JAHRE.

Mir scheint, dass es ein Modetrend ist, keine Zeit zu haben und das auch möglichst erfolgreich nach außen hin zu kommunizieren. Dann wirkt man fleißig, strebsam, vorbildlich, unglaublich beschäftigt und vor allem sehr wichtig. Denn die Welt hört auf, sich zu rotieren, wenn man denn nicht vermeintlich sein ganzen Zeitpensum für sie einplant. Leider traut man sich gar nicht mehr richtig zu sagen, dass man gerade doch genug Zeit hat, da man in der schnelllebigen Ära, in der wir uns befinden vor allem durch schnelles Reagieren auf gefühlte zehntausend Reize, denen wir täglich ausgesetzt sind, charakterisiert werden. Wow, langer, verschachtelter Satz. Leider vergessen viele, dass „Zeit haben“ nicht synonym zu „Faul sein“ steht. Ich traue mich: JAAAAAA! GERADE HABE ICH ZEIT.

Was ich seit Freitag , 12:00Uhr damit alles habe? NORMALE Sachen. Die man im Alltag macht. Ich habe mich ganz vorsichtig an den neuen Freiraum herangetastet und als erstes ist das dabei herumgekommen:

Espresso

©Nespresso und Instyle. Besser geht’s wohl kaum. Ich kaufe mir morgen auch so eine Hose. Denn da steht, dass man die jetzt braucht. Das werde ich natürlich in die Tat umsetzen.

Lola freut sich, denn nun sind nicht mehr nur kurze Runden um den Block, sondern schöne Spaziergänge durch heimische Wälder an der Tagesordnung. Dabei macht man doch so schnell neue Freunde:

Bug

Aber das mit der Zeit ist echt super, für den Moment jetzt. Ich schreibe nun in Ruhe meine Bachelorarbeit und organisiere den nächsten Abschnitt. Denn wir alle wissen, wie schnell der Sommer kommt, hochgelebt wird und dann leider auch sehr schnell wieder vorbeigeht. Zeit kann Fluch und Segen zugleich sein. Ich mag es nicht, mich unproduktiv zu fühlen. Manchmal ist es jedoch nicht einfach zu viel Zeit mit sinnvollen Inhalten zu füllen. Doch noch sind genügend Aufgaben vorhanden. Zum Beispiel ein Wochenprojekt beginnen: Kleiderschrank auf- im Idealfall auch ausräumen. Dann bin ich inzwischen Profi an der Autowaschanlage bei Aral. Doch langsam gehen mir dafür die Autos aus, bei meinem schrubbe ich sonst noch den Lack herunter. Auf die Frage hin, warum ich das so früh morgens mache: WEIL ICH HEUTE ZEIT HABE.

Keine Frage, dass wir am Freitag Abend bei einem schönen Dinner in meiner Lieblingslocation darauf angestoßen haben! Das hier kam mir vor, wie mein eigener Holy Grail:

DrinkIch neige dazu schon knapp 3 Tage nach der neu gewonnenen Freiheit wieder mit den Hufen, ne Füßen, zu scharren und hibbelig neue Pläne schmieden zu wollen. Danke an meine süßen, die mich in solchen Augenblicken (die mindestens ein Mal am Tag vorkommen) mit strengem Ton daran erinnern, dass man auch mal kurz luftholen darf, bevor es dann weitergeht. „Kind, dein Ehrgeiz in allen Ehren, aber dein Tatendrang ist nur was für Nerds und Streber. Passt nicht zum Gesamtbild. Atme und trink‘ deinen Prosecco!“. Okay. Ja. Danke. Mache ich.

3 Chicas der Familie WillmsDeutlich angeheitert verfalle ich immer in eine Art verbalen Wasserfall und führe Monologe, die es auch keiner zu unterbrechen wagt, da ich dann nur lauter werde und noch schneller rede. Aber ihr habt es ja so gewollt. Bevor ich hier in Geschwafel abdrifte (ist mir glaube ich ohnehin schon gelungen) wünsche ich euch einen schönen Start in die Woche.

Nehmt euch auch mal ein wenig Zeit um durchzuatmen. Danach ist man doppelt so produktiv. Versprochen!

Einen Besuch im Zoo…

Hamburg. Erstaunlich gutes Wetter. Sonntags. Nach einem erfolgreichen Spieleabend (GOOO GIRLS-TEAM). Joa, was nun? Mein Vorschlag: Wir gehen in den Zoo. Idee dankend angenommen und schon ist das ulkige Trio bestehend aus einem Onkel aka. „The Berufsmusiker“, einer Tante aka. „The PR-Tante“ und einer Nichte aka. „The Beinchenstellerin“ auf dem Weg in den schönen Hagenbecker Tierpark.

Da gibt es Löwen und Bären und Schlangen und Affen und… Lauter wunderschöner Lebewesen in ihren (erstaunlich artgerechten) Gehegen. Mich hat vor Allem fasziniert, wie vielfältig die Tierwelt doch ist. Angefangen bei Farben bis hin zum Lebensraum. Ich konnte mir jedoch im Stillen diese eine Frage nicht verkneifen: Was unterscheidet uns vom „Tier“. Warum sind die im Gehege und nicht wir? Sorry, falls es Euch zu 0-8-15 philosophisch wird, aber wenn ich einmal ins Grübeln komme…

Ich finde nämlich, dass wir erstaunlich viel gemeinsam haben! Schaut mal her:

Während die einen sich ohne Orientierung in der Gegend herumtreiben…

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Wollen die anderen einfach nur abhängen.

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Während die einen definitiv mit der einen oder anderen Problemzone zu kämpfen haben …

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Haben die anderen manchmal keinen Hunger. Das gibt dann dünne Waden.

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Manche mögen nicht jeden. Dann sind sie rotzfrech. Im wahrsten Sinne des Wortes.

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Einen „langen Rüssel“ … den verkneife ich mir.

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King of my Castle. So weit der Himmel blau ist, so weit geht auch ihr Reich. König sein, schon cool.

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Manche sind so richtige Rebellen…

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Und wieder andere freuen sich tierisch auf Weihnachten.

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Während die einen noch hoch hinaus wollen, sind die anderen schon längst dort angekommen.

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Schön verpackt und doch gefährlich. Wie so oft, trügt hier der Schein.

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Imponieren. Ja, dass können viele. Doch was steckt dahinter? In diesem Falle nur ein Schreihals.

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Teddybär? Kuschelig? Aber nur wenn er will, denn in diesem flauschigen Mantel hüllt sich das gefährlichste Raubtier der Welt. So mancher hüllt sich zunächst charmant ein, ehe dann erst zum Vorschein kommt, was wirklich dahinter steckt.

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Mein Highlight des Tages war ganz eindeutig die Fütterung der Elefanten und der Giraffen. Giraffendame Leila hat ganz vorsichtig die Möhre aus meiner Hand genommen. Mit einer 40cm langen „Greifzunge“. Die Elefanten haben uns Urvertrauen entgegengebracht und mit ihren Rüsseln Kohlrabi und Co. dankend entgegengenommen. Alles schön und gut, ich würde mich nur noch mehr freuen, wenn sie zu Hause sein könnten. Denn dort ist es immer am schönsten. Ich freue mich IMMER auf zu Hause. Mein Bett. Meine Dusche. Meinen Kühlschrank. Aber da werden diese lieben Kameraden wohl nie mehr hinkommen. Schade irgendwie. Man tröstet mich mit „Sie kennen es nicht anders.“. Naja …

Stellt sich nun dennoch die Frage: Wer ist hier das Tier?

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Vater Rhein

Lange Zeit stand ich mit dem Rest meiner Familie im Disput: Was ist denn nun schöner, der Wald oder der Rhein?

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Hier ging es vordergründig um die Wahl der Joggingstrecke – eine lebenswichtige Entscheidung. Meine Mlm war immer PRO Rhein, ich habe darauf beharrt, dass es doch zwischen (nun kommt die Wunschvorstellung) Rehkitzen, Igeln und Eichhörnchen viel schöner sei!

Fakt ist, das habe ich nun in der letzten Zeit immer und immer wieder gespürt, dass von Wasser eine magische Wirkung ausgeht. Vor allem von fließendem bzw. sich bewegendem Wasser. Es beruhigt, es gibt eine Richtung an und verleiht somit ein Gefühl von Sicherheit. An stürmischen Tagen reagiert es sofort und wirkt bedrohlich, als würde es einen Warnschrei tätigen „Achtung, heute bitte Abstand nehmen!“.

Wenn ich dann  mit Lola über die Brücken laufe, auf die Düsseldorfer „Skyline“ schaue und die frische Luft einatme, dann geht’s mir gut. Es stellt sich ein innerliches Gefühl von Geborgenheit ein und ich verharre kurz in dem Moment.

Demnach weiche ich künftig von meiner glasklaren Waldstruktur ab und muss gestehen, dass es am Rhein schon sehr sehr toll ist. Beim Sport motiviert es enorm, die vielen Gleichgesinnten auf und ab laufen zu sehen. Zugleich findet auf den Rheinwiesen die größte Hundeschau der Welt statt. Jede Rasse ist vertreten (ich liebäugle momentan mit einem Ridgeback…). Doppelt gut: Lola kommt auch auf ihren Geschmack.

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Mit passender Musik auf den Ohren läuft es sich gleich noch besser. Doch einen klaren Minuspunkt muss ich vergeben: Asphalt. Meine Füße merken es. Vielleicht laufe ich beflügelt von Happy Feelings etwas zu schnell. Vielleicht sind es die falschen Schuhe. Aber im Wald, da taten mir die Sprunggelenke nicht weh.

Dennoch, ich freue mich auf den Frühling, da strahl alles nochmals in einem ganz anderen Grün. Happy Tuesday!

Zum Thema „Wasser in Bewegung“ … Love this song!

 

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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