Beiträge mit Tag ‘reise’

„Tea and Scones“ oder „Croissants et confiture“? London oder Paris?

Pa-Lo

An Tagen, an denen man mit einer leichten Grippe das Sofa verteidigt, zum dritten Mal die „Tribute von Panem“ Filme oder alternativ „Sex And The City“ schaut, während es draußen leise vor sich hin regnet und die fiese Luftfeuchtigkeit die tatsächlichen 9°C wie gefühlte -5°C erscheinen lässt, greift man irgendwann zum Handy und scrollt durch die Bilder der letzten Tage, Wochen, wenn nicht sogar Monate! Danke an Apple für die 128GB Ausführung des neuen iPhones, denn nun muss ich nicht alle paar Wochen wieder massenhaft Bildmaterial vernichten. Bei genau dieser Tätigkeit ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht über Paris berichtet habe. Wie auch – die letzte Zeit war so schnelllebig, ich hätte kaum ein Zeitfenster dazu finden können.

Da ich nun erst Paris und direkt darauf London erlebt habe, ist an dieser Stelle ein kleiner Direktvergleich doch ganz angebracht, oder?

24 Stunden

So, heute war wieder einer dieser Tage, die sich langsam zum „Normalablauf“ entwickeln. Die einen nennen das „unter Dauerstrom stehen“, die anderen zeigen mir den Vogel, wieder andere lachen sich über meine „Problemen“ kaputt und sitzen in ihrem 10 Stunden Berufsalltag.

Doch heute kam mir extrem intensiv vor. Der Wecke klingelt um 7:30Uhr, es ist Klausurentag – Medienrecht steht an. Natürlich schläft Fräulein in Düsseldorf, nicht in Bielefeld. Ich muss also noch von A nach B kommen, aber dazu später mehr.

Eine Runde Sport am Morgen ist herrlich, also ab wie ein Käfer auf den Boden: Bauch, Beine, Po trainieren, einmal schön den Puls in die Höhe treiben und schon bin ich für den Tag gestärkt! Ich liebe das Gefühl nach dem Workout. Der Sommer kommt, ich bin jeden Tag dabei.

Momentan frühstücke ich warm. Gemüse mit Ei. Gut für den Körper. Innen und außen 🙂 Also ran an den Herd und den Hunger stillen. Dann will Lola raus. An den Rhein. Sie guckt mich mit ihren riesigen Augen an. Natürlich gehen wir an den Rhein. Ich im Schlafanzug, also Shorts, Einhornshirt, Asi-Palme auf dem Kopf und UGG-Boots an den Füßen. Doofe Blicke – Egal. Nennt mich „Schlonzo“ und lasst mich laufen und frieren. Denn natürlich läuft man um diese Uhrzeit zu dieser Jahreszeit als normaldenkender Mensch nicht am Rhein entlang. Aber ich habe den Kopf doch schon mit anderen Dingen voll.

IMAG4165_1Kaum zu Hause, schon unter der Dusche, angezogen, angemalt, gefönt und soweit ready. Nun ran an den Artikel für Jadicted, denn Donnerstags bin ich an der Reihe. Olivia Palermo – Gutes Thema. Nehme ich. Vor dem Bahnhof noch kurz zum REWE, damit ich auch den Kühlschrank wieder voll habe. Am Bahnhof angekommen erkenne ich, dass ich wie immer ostwestfälisch (synonym zu „spießig“) früh dran bin. Also ab zum verhassten Franchise – Starbucks. Achtung nun folgt ein Tussi-On-Tour Problem. Die Bestellung: Guten Morgen, ich hätte bitte gerne einen Eiskaffe, ohne Milch, aus dem Blender. Eiskaffee? Mit Milch oder Ohne? Wie jetzt? Blender? Hä? Sie nehmen bitte einen Becher, dann Eiswürfel schütten einen stinknormalen Kaffe dazu und kippen das in den Blender. Fertig! Okeee…. Ich probiere das nun kühle Heißgetränk. Sorry, aber da ist leider doch Milch drinne. Ja, ist doch leckerer so. Ich bin allergisch, deshalb habe ich’s ohne bestellt. Ich mache einen neuen. Ich probiere den zweiten Drink. Ehm, sorry der ist zuckersüß und schmeckt schrecklich nach Haselnuss. Ja, hab Sirup reingetan, ist leckerer so. Ich wünsche mir doch bitte einfach nur einen kalten Kaffe. Genauer: Einen Eiskalten geblendeten Kaffee. Ohne Extras. Ahhh, Okay, warum haben sie das nicht gleich gesagt?

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Was macht man dann? Lachen? Weinen? Normalerweise lasse ich meine Sachen nur zurückgehen, wenn sie entgegen meiner Bestellung doch mit Zwiebeln oder eben Milch gepimped wurden. Aber wenn man dann noch so 20 Minütchen am Bahnhof totzuschlagen hat, dann lässt man den Kaffee auch 4 Mal machen. Bei Starbucks zahlt man ja auch fast für drei Kaffees.

Im Zug sauge ich sämtliches Lehrmaterial nochmals in mich auf (das nennt man Bulimielernen: Mit wissen vollstopfen um sich dann kurz darauf in der Klausur auszuk*tzen. Dann ist es aber auch wieder raus aus dem Kopf) und unterhalte mich mit einem Angeber von Rechtsanwalt, den ich aber noch mit Fragen zur Klausur als doch ganz nützlich empfinden kann.

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In mich hinein lachen musste ich, als sich der zuvor so tough wirkende Businessmann traute, seine Herzensdame anzurufen. „Schnurzelpurzel, natürlich gehe ich nach meinem 10 Stunden Tag noch für uns einkaufen, mein Schatzihasi. Och, dass ist doch toll, dass deine Mutti kommt. Ja natürlich, kauf dir ein Kleid mein Häschen. Ja, ich liebe dich auch mein Stinker. Kussi!!“ – Sehr männlich. Wehe mein Mann fängt mal so an. Dann läuft in der Rollenverteilung etwas eindeutig schief.

In Bielefeld dann mit dem Taxi zur Uni (ich Banause bin zu doof die Bahn zu nehmen), dort merke ich, dass der Studienausweis fehlt, schnell einen neuen drucken lassen, um mich dann darüber aufregen zu können, dass das läppische Ding 30€ kostet. Ab in die Klausur. Zum Glück früher fertig geworden und ab zurück zum Bahnhof.

Von dort aus dann den geliebten Bruder mitsamt wunderbarer Freundin einsammeln und ab ins Stammlokal. Mongos. Eines von vielen. Endlich wieder Heuschrecken essen.

IMAG6863Keine Sorge, das war natürlich nur die Vorspeise. Denn zum Mongolian BBQ lasse ich mich nicht zwei Mal bitten! Köstlich ist das. Jedes mal aufs neue. Gambas, Gemüse, Gewürze, Kräuter … Känguru, Zebra und Straußenfleisch. Dazu Krokodil. Leeeeecker.

mongosDann kam eine sehr freudige Nachricht: Mein Freund Olaf aus Berlin ist in Düsseldorf. Natürlich treffe ich die Truppe im Whatsbeef noch auf einen Absacker. Also rein in die neuen schicken Schuhe, ab zur Immermannstraße. Da wird gelacht, herumgealbert und über alles, nur nicht über Medienrecht und Starbucks gesprochen.

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Früh genug für die Entscheidung bei GNTM zu Hause, noch eine Runde Work-Out Videos auf Youtube. Ich bin inzwischen ein XHit Junkie. Sobald mal Erfolge sieht, macht es nur noch Spaß. Versprochen. Also ran an den Speck. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich bin nun so müde, kann die Augen kaum aufhalten. Hoffentlich habe ich keinen Unsinn geschrieben. Sonst wird’s morgen korrigiert. Gute Nacht ihr lieben!

Foto am 08.05.14 um 20.56 #4Ach übrigens … DEFEND gibts nun bei Jades und Jades24!

Sch… Egal, oder so!?

Nach traumhaften Stunden bei meinen Eltern, mit viel Sonne und einem wunderschönen Tag am See, starte ich nur voller Energie in ein aufregendes Wochenende. Doch vorher habe ich mir nochmals ein paar Gedanken zur letzten Zeit gemacht:

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Wenn es eine Sache gibt, die alle Menschen, deren Rat ich mir für mein Leben annehme, gemeinsam haben, dann, dass sie mir stets zu sagen pflegen: „Linda, es muss dir egal sein, was die anderen denken.“. Puhh … ein langer Satz mit vielen Kommas. Aber sie haben Recht. SOOOOOO Recht.

Mit 16 noch, da will man „Everybody’s Darling“ sein. So war es jedenfalls in meiner Clique. Man wollte beim Feiern die maximale Anzahl an Menschen kennen, denn das zeugte ja von Party-Erfahrung. Logisch, dass man dann auch zu den Menschen nett sein musste, die man eigentlich gar nicht so spannend fand.

Dazu kam dann noch das Problem, dass man, wenn man sozial veranlagt ist, schnell zum Abladeplatz der Probleme ALLER war. Ich fühle mich geschmeichelt, dass ich oft zu hören bekomme, ich würde eine so vertrauenswürdige Aura haben. Ich nehme mir jedoch die Dinge so sehr zu Herzen (schließlich will man doch EHRLICH helfen), dass sie mich belasten. Obwohl ich auf direktem Wege nichts damit zu tun habe. Aber es ist ein schmaler Grad zwischen „abgestumpft“ sein und „zu viel zu geben“. Ersteres verletzt, Weiteres macht verletzlich. Die goldene Mitte. Doch wann erreicht man die schon?

Ich fahre besser, seitdem ich gelernt habe auch mal „Nein“ zu sagen. „Nein“, ich kann nicht „mal eben“, weil es leider meinen Tagesablauf komplett sprengen würde. „Nein!“, ich habe heute ehrlich keine Lust auf ein Lunch, aber bitte sei mir nicht böse. „Nein!“, ich möchte meine Lieblingstasche nicht ausleihen, da sie einen sehr besonderen Stellenwert für mich hat. Mit einem ehrlichen „Nein“ können die Mitmenschen viel viel besser umgehen (und sie zeigen auch in der Regel wirklich Verständnis), als mit schlechter Laune, mäßiger Motivation oder – ganz schlimm – gar keiner klaren Aussage.

Also versuche ich nun den guten Rat in die Tat umzusetzen und mir wirklich weniger Gedanken um alles zu machen. Die Dinge einfach mal laufen lassen.

Okay, so ganz sollte ich mich nicht auf den neuen Ansatz stürzen: Heute Morgen ist mir leider erst an der Sicherheitskontrolle aufgefallen, dass der Pulli meiner Lieblingsfirma Defend zum fliegen eher ungeeignet ist. Denn auf der Brust prangt ein Maschinengewehr der Sorte AK-Sonstwas und ein plakativer Schriftzug „DEFEND“. Das ist auch der hysterischen Dame vom Bodenpersonal aufgefallen und ich wurde zum „stichprobenartigen“ Bombentest geladen. Ich, in der Regel überpünktlich, habe wie immer einen Zeitpuffer eingebaut und fand die Situation eher amüsant. Ich finde ich habe auch einen sehr lustigen Anblick geboten. Das rechte Bein (nach wochenendlicher Fahrlässigkeit) leider wieder wohl in die Schiene gehüllt, zwei herrliche Kratzer längs über die Stirn. Auf die Frage hin, was mir denn zugestoßen sei, habe ich nur geantwortet „Ich habe mich geprügelt, möchte aber nicht darüber reden.“ Dann fragte auch niemand mehr. Provokant war es definitiv. Aber was habe ich gelernt? – Scheiß egal 😉

Noch kurz zum Thema Schiene am Bein. Ich musste zu meiner Verwunderung feststellen, dass manche Menschen nicht in der Lage sind, eine temporäre Gehbehinderung und das Krankheitsbild „Autismus“ auseinander zu halten. Denn ich nehme meine Umwelt sehr wohl war, höre Kommentare und merke, wohin gaffende Blicke wandern. Das gibt mir zu denken. Es scheint wohl doch noch massiv an Aufklärung zu fehlen. Ich sitze nun mal wieder am Flughafen, freue mich auf die Menschen, die am anderen Ende auf mich warten, lasse mich nicht ärgern, rufe laut „Defend what you love!“ und schlafe hoffentlich noch ein Stündchen in der Luft. Happy Friday ihr lieben! Das gibt mir zu denken. Es scheint wohl doch noch massiv an Aufklärung zu fehlen.

Ich sitze nun mal wieder am Flughafen, freue mich auf die Menschen, die am anderen Ende auf mich warten, lasse mich nicht ärgern, rufe laut „Defend what you love!“ und schlafe hoffentlich noch ein Stündchen in der Luft.

Happy Friday ihr lieben!

A wise person once said to me:

"Never let it be said that to dream is a waste of one's time. For dreams are our realities in waiting. In dreams, we plant the seeds of the future."

Keep on dreaming until dreams come true!

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